- Registriert
- 1.12.2025
- Beiträge
- 108
- Reaktionen
- 664
Wegen Beziehungen nach Amsterdam, Hamburg, Dresden, Köln und am Ende doch wieder zumindest im gleichen Bundesland gelandet. Auch ein Provinznest.Hallo an Alle,
ich bin jetzt seit einem Jahr mit meinem Partner zusammen. Zwischen uns liegen über drei Stunden Autofahrt. Anfangs haben wir uns hauptsächlich an den Wochenenden gesehen. Mit der Zeit, auch durch meine Homeoffice Möglichkeiten, konnte ich immer öfter bei ihm sein und musste nur ein bis zwei Tage ins Büro bzw. in meine Wohnung fahren.
Ständige Pendelei ist auf Dauer keine Lösung. Deshalb kam der Gedanke auf, gemeinsam in seiner Stadt in eine neue Wohnung zu ziehen und den nächsten Schritt zu wagen. Er lebt in einer großen Stadt, wo es viel mehr Möglichkeiten gibt als bei mir in meiner kleinen Dorfstadt, auch das spricht dafür, eher zu ihm zu ziehen.
Und genau da kommen bei mir die gemischten Gefühle:
Einerseits freue ich mich sehr auf den gemeinsamen Alltag, das Gefühl, richtig zusammenzuleben, und einfach die Nähe.
Andererseits habe ich aber auch Zweifel und Ängste. Wenn ich umziehe, lasse ich meine Familie, Freunde und meine gewohnte Umgebung zurück, das macht mir ehrlich gesagt Sorgen. Ich frage mich, ob ich mich dort wirklich einleben kann, wie sehr ich mein altes Umfeld vermissen werde.
Frage an euch:
Habt ihr so etwas schon erlebt? Seid ihr für die Beziehung umgezogen und wie war das für euch? Hattet ihr auch Ängste, und wie seid ihr damit umgegangen?
Wie macht ihr das mit Treffen mit Familie und Freunden, sind die Kontakte geblieben, und wie oft seht ihr euch?
Ich sah es immer wie ein Abenteuer. Gerade wenn man völlig fremd ist macht es Spass sich völlig neu zu entfalten. Wenn der Partner in der neuen Umgebung schon ein Sozialleben gepflegt hat ist es umso leichter Fuß zu fassen. Genieße es die Neue oder Fremde zu sein deren Geschichten man nicht schon tausende male gehört hat.
Als Landei hatte ich an großen Metropolen immer viel Gefallen gefunden. Zumindest als die großen Städte noch sauberer waren. Inzwischen würde ich Großstädte zur Familiengründung wohl eher meiden. Trotzdem tauche ich noch gerne ab und zu in das Nachtleben von dort ein.
Mit der Familie muss man eben Kontakt pflegen, regelmäßig telefonieren, Packerl zu Weihnachten schicken oder besser gleich besuchen. Heutzutage mit WhatsApp ja kein großes Problem mehr sich auch per Fotos und Video auf dem laufenden zu halten.
War früher oft nicht so komfortabel mit IP und NetMeeting.
Schlimmer als ein paar soziale Kontakte aufzugeben oder zu minimieren finde ich eine Fernbeziehung wo man nie die gleiche Intimität zueinander aufbauen kann als wie im täglichen Miteinander.
Und in eurem Fall. Welch ein Glückspilz in einer Situation zu sein wo die Frau nicht mehr nah bei ihrer Mutter wohnt.