Hi,
bei der eigenen Hochzeit z.B. wäre der Ausdruck Unterstützung und "kann nicht, muss woanders feiern gehen" ganz blöd.
.....oder kann zwei Menschen viele glückliche Lebensjahre schenken......was weiß ich schon.
bei der Hochzeit muss man gemeinsam aufkreuzen? Sowas aber auch. Das sollte man überspringen und gleich zur Hochzeitsnacht übergehen.
Ich schau mal." sagen - nachdenken und dann eventuell JA sagen.
"Schau ma mal" heißt es. Und da ist das Problem, dass manche das als "ja" interpretieren.
Dann aber:
Was liegt, das pickt.
.....und das ist keine Einbahnstraße.....
Glaubst Du. Da gibt es so Spezialistinnen, da sagst Du "Gut, geh ich mit" und dann fängt es an, "Du musst das und das anziehen, wir fahren zwei Tage vorher los, es muss dies und jenes..... " ... bis man irgendwann sagt "Mir reicht es. Ich komme doch nicht mit".
Manche Menschen haben sehr exakte Vorstellungen, die sie nicht aussprechen, und meinen, ein "ja" wäre auch eine Zustimmung zu jedem Detail.
Manche Menschen meinen, sie müssen nur von etwas erzählen, und wenn der Partner nicht laut "Nein" sagt, wäre das schon ein "ja", eine Zusage, dass er dran teilnimmt.
Wäre interessant, was der Betroffene erzählt, aber es wäre nicht ungewöhnlich, wenn seine Darstellung wäre "Sie redet seit Monaten über die Taufe, scheint ihr wichtig zu sein, war klar das sie hingeht, aber es war mir klar, dass ich da nicht mitkomme. Sie hat auch nie gefragt, ob ich mitkomme.".
Manche Menschen haben auch einfach nicht gelernt, dass es kein unkonditionelles Ja gibt. Ist oft auch eine fehlerhafte Erziehung. Wenn ich jemandem mein Kommen zusage, und der benimmt sich dann absolut daneben, komm ich nicht. Jede Zusage ist konditionell, das selbstverständliche "Wenn ich nicht schwer erkranke" über das weniger gern gehörte "Wenn nichts dazwischen kommt, was mir viel wichtiger ist" bis hin zum gerne ignorierten "Solange Du Dich entsprechend benimmst".
Wenn wer schwer krank wird, ist eh klar, dass er nicht kommt. Bei den Dingen, die wichtiger sind, scheiden sich die Geister, akzeptiert ist z.B. ein neuer Arbeitsplatz. Da sagen die Leute dann gerne "Also das verstehe ich, dass er da nicht kommt". Bei anderen Gründen ist die Akzeptanz oft nicht gegeben. Wenn meine Lieblingsband, die nur alle 10 Jahre auf Tour geht, unerwartet ein Konzert gibt, gehe ich hin, das ist mir eben wichtig. Das würden viele nicht verstehen.
Und das Benehmen, tja, wenn der Mann tatsächlich zugesagt hat, zur Taufe zu kommen, und er hat seine Freundin zwei Wochen vor der Taufe mit seinem besten Freund im Bett erwischt, glaubst geht er noch zur Taufe? Und glaubst Du, die TE hätte das erwähnt?
Fazit: wir wissen nicht worum es hier wirklich geht. Was wir wissen ist, dass die TE annimmt, dass ihr Freund zugesagt hat, und ihm jetzt was wichtiger ist, was sie nicht nachvollziehen kann. Ob er wirklich zugesagt hat oder sie das nur annimmt, wissen wir nicht. Wenn es so wäre, wäre er ein Arsch, wenn ihm irgendeine Feier wichtiger wäre. Das mag ich nicht glauben, in dubio pro reo.
LG Tom