Feiern oder Partner unterstützen?

Interessante Frage, wird sich erst am End für jeden beantworten lassen.
Mein Sohn hat zu mir mal gesagt: "Mama, wenn die Geschichte unendlich ist, wieso braucht es dann einen zweiten Teil?"

Kindermund halt😇

ich hab zu ihm dann gesagt: ist wie mit einem Buch, da bist doch auch schon immer so gespannt auf das nächste Kapitel, mein Schatz 😘
 
Dann kommst in die Hölle :p
Passt...es widerspricht halt irgendwie der christlichen Lehre. Ein Leben lang erzählt man einem, Jesus liebt immer alle. Und am Ende schickt Gott seine eigenen Schäfchen, seinen geliebten Menschen zu einem anderen von ihm erschaffenen Wesen, dass er auch liebte, aber verbannte, weil er ihm nicht gehorchte.
Dieser Gott, der ja in seiner Dreifaltigkeit auch noch Jesus und der heilige Geist ist, muss echt einen gewaltigen Schaden haben.
Ich tu mir einfach schwer damit, an solche Geschichten zu glauben.

Andererseits hat der Mensch halt immer irgendwie nach einem Grund, einem Sinn für sein Dasein gesucht.
Ich finde den Gedanken, dass nachher alles Nichts ist und ich meine Ruhe habe, mit Abstand am tröstlichsten. Das hindert einen ja nicht daran, sein Leben nach bestem Wissen und Gewissen zu leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Das hindert einen ja nicht daran, sein Leben nach bestem Wissen und Gewissen zu leben.

ursprünglich hatte der Glaube Sinn. Er ersetzte das Justizsystem, die Staatsführung und die Wissenschaft und setzte ethische und moralische Grenzen.

Justiz und Wissenschaft und Politik sind heute vom Glauben in den meisten Ländern getrennt.

Und bei Ethik und Moral gibt es genügend Menschen, die das ehrlicher können, als der Glaube.

Einzig, wie beschrieben, ein Rückhalt, wenn man verzweifelt ist, da fehlt es für viele Menschen. Deshalb gibt es Bestrebungen, eine atheistische Seelsorge zu entwickeln. Ein Hoffnung- und Trostspender z.B. am Kranken- oder Totenbett für die Betroffenen und deren Angehörige.

Ich persönlich brauche es nicht, andere schon. So wie ophi schrieb, auch wenn man zutiefst unreligiös ist, in Zeiten extremer emotionaler Ausnahmen, klammern sich manche an den dünnsten Strohhalm, egal wie sicher man sich ist, dass es Blödsinn ist. Meine Mutter z.B. war zu ihrer Hochzeit, meiner Erstkommunion und wohl einmal bei einer Schulmesse meiner Schule in der Kirche. Seit 1968 also etwa drei mal. Vier mal, sie hat erzählt, als ich als Baby im Krankenhaus lag und die Ärzte nicht sagen könnten, ob ich überlebe, kam sie an einer Kirche neben dem Krankenhaus vorbei und ist rein um zu beten.

Ich brauche das nicht, ich kann mit solchen Situationen umgehen, andere haben da ein Bedürfnis. Deshalb arbeite ich auch bei der Entwicklung einer atheistischen Seelsorge mit.

LG Tom
 
Hallo,

mein Partner meinte er geht lieber auf einen Geburtstag von einer Person die er erst einmal getroffen hat (weiblich) als mich bei der Taufe meiner Schwester zu begleiten. Obwohl das mit der Taufe über Monate vereinbart war die Einladung zum Geburtstag aber letztes Wochenende kam.
Wie ist eure Meinung darüber?

Ein Mann tut, was ein Mann tun muss. So steht es geschrieben. Sei nicht traurig.
 
Diese "Höllengeschichten" habe ich denen, die sie erzählten, nie wirklich abgekauft.
Bin jetzt nicht unbedingt bibelfest, aber haben nicht nur die Apostl etwas von der Hölle geschrieben. In der Offenbarung des Johannes zB. Jesus verwendete den Begriff als Gleichnis, nie jedoch als quasi "Straflager" (was ich mich dunkel erinnern kann).

Für manche Menschen bedarf es gar keinen "Ortswechsel" die befinden sich bereits in ihrer Hölle.
 
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