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Wieviele würden ohne finanziellen druvk tag für tag hackeln gehen?
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Ich denke da liegt der Hund begraben. Praktisch jeder würde wenn er zwischen Scheiße schaufeln/am Hochofen stehn/Kloputzer und Sachen wie einem netten Bürojob oder ähnlichen nicht "scheiß" Jobs wählen könnte und das gleiche Gehalt bekäme sich für den einfacheren Job entscheiden. Wenn du nicht gerade deinen absoluten Traumjob hast wirst du dich immer für einen Job entscheiden der dir weniger abverlangt oder für dich angenehmer ist wenn es keine finanziellen Konsequenzen gibt. Und es gäbe durchaus Jobs die wohl vergleichbar zahlen, vielleicht nicht im Stundenlohn aber unterm Strich, die für manche aber sicher weniger attraktiv wären als Prostitution.
Und wie sehr man seinen Job genießt ist auch immer eng verbunden mit den Finanzen. Je weniger man verdient desto mehr muss man seinen Job mögen um nicht zu wechseln.
Als Ergebnis erarbeiten wir übrigens gerade einen Ratgeber, der als gute Identifikationshilfe für Prostitution der Kategorie 2 gilt. Damit kann man Kunden ein paar Anhaltspunkte liefern, entsprechende Betriebe oder Einrichtungen zu meiden.
2) dass etliche männer zu prostituierten gehen, um eigentlich ihr bedürfnis nach zuwendung abzudecken. also dass sex zwar der 'offizielle' grund ist, aber dass es oftmals vielmehr um berührungen, küssen, nähe, zärtlichkeit geht. wenn es den beruf des 'girl friend' inkl. dieser aspekte geben würde, dann würden prostituierte im herkömmlichen sinne wahrscheinlich weniger geschäft machen....

Interessanter Ansatz. Es gab mal eine Zeit in der Prostituierte absolut nicht küssten bzw. Zärtlichkeiten austauschten. Zumindest hab ich das mal bei einem gewissen Professor Gürtler ( den gibts wirklich, und der heißt auch so) gelesen.
Tja, auch hier erleben wir sozusasgen einen Wandel der Zeit...
Und unter diesem Gesichtspunkt kann ich mir durchaus vorstellen, das es eine Frau auch (sehr) gerne macht, vorallem wenn die tatsächliche Hoheit der "Sexpartnerauswahl" auch tatsächlich nur bei ihr selbst liegt.
Die macht Männer welche ihr sympathisch sind verliebt in sich und bekommt auch noch dafür bezahlt.
Also fast eh wie im "normalen" Leben auch![]()
Interessanter Ansatz. Es gab mal eine Zeit in der Prostituierte absolut nicht küssten bzw. Zärtlichkeiten austauschten. Zumindest hab ich das mal bei einem gewissen Professor Gürtler ( den gibts wirklich, und der heißt auch so) gelesen.
Tja, auch hier erleben wir sozusasgen einen Wandel der Zeit...
Und unter diesem Gesichtspunkt kann ich mir durchaus vorstellen, das es eine Frau auch (sehr) gerne macht, vorallem wenn die tatsächliche Hoheit der "Sexpartnerauswahl" auch tatsächlich nur bei ihr selbst liegt.
Die macht Männer welche ihr sympathisch sind verliebt in sich und bekommt auch noch dafür bezahlt.
Also fast eh wie im "normalen" Leben auch![]()
Zitat Zitat von Marlene32 Beitrag anzeigen
Das Argument "Wirtschaftliche/finanzielle Notlage bzw. Anreize" könnte auch für jeden anderen Job gelten.
nein eben nicht, weil "jeder andere Job" bei gleichem Einkommen gegenüber der Prostitution bevorzugt würde, letztere also immer Zweitpräferenz war.
Entscheidend ist hier, dass bei einer finanziell adäquaten Alternative immer der alternative Beruf ausgeübt würde und keine Präferenz bzw. intrinsische Motivation für die Prostitution besteht. Dies war bei allen Sexworkerinnen dieser Kategorie in unserem Sample der Fall.
2) dass etliche männer zu prostituierten gehen, um eigentlich ihr bedürfnis nach zuwendung abzudecken. also dass sex zwar der 'offizielle' grund ist, aber dass es oftmals vielmehr um berührungen, küssen, nähe, zärtlichkeit geht. wenn es den beruf des 'girl friend' inkl. dieser aspekte geben würde, dann würden prostituierte im herkömmlichen sinne wahrscheinlich weniger geschäft machen....
Das verstehe ich nicht so ganz.
Du kannst dir eher vorstellen, dass SW die küssen und Zärtlichkeiten auch anbieten ihren Beruf freiwillig und gerne ausüben als bei SW für die küssen ein Tabu ist?
Warum das?
Der Logik kann ich noch nicht so ganz folgen.
Ich gebe dir allerdings Recht, dass es viel ausmachen kann, ob eine SW Kunden ein bisschen "aussuchen" kann oder ob sie jeden nehmen muss.
Ich glaube schon, dass es in dem Bereich viel mehr Frauen gerne machen, die nicht jeden nehmen müssen.
Was das allerdings mit küssen zu tun hat, verstehe ich noch nicht so ganz.

Für 90% ? der SWs ist Küssen eine unangenehme Notwendigkeit

Da siehst du was durch die Rosarote Brille.
Für 90% ? der SWs ist Küssen eine unangenehme Notwendigkeit, um gegen die Konkurrenz mithalten zu können. auch wenn sie sich lauter Märchenprinzen aussuchen könnten. Das kannst dir schönreden wie du willst.
grossteils eben diejenigen, die eine gesicherte Existenz haben und zumindest ohne offensichtlichen Zwang agieren. Andere, die in einer weniger vorteilhaften Situation sind, können das nicht, beziehungsweise haben sie kein Interesse daran.
Naja, vielleicht fehlt nicht nur diversen Männern eine Art Zuneigung sondern auch der einen oder anderen Frau
Tja, und gepaart bzw. gewürzt mit ein bisserl Sex und Geld na ja...könnt doch auch sein...
Aber wie hat schon mal jemand anderer behauptet: Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden zu können ist eigentlich auch nicht so schlecht...
Geht aber sicherlich so nur bei ganz wenigen
wer geht denn da hin nur um rumzuknutschen

Tja Österreich ist eben nicht Deutschland
die Menschen+ ihre Art unterscheiden sich ganz unwesentlich..egal woherVon vielen habe ich auch schon gehört (und so ist es auch bei mir), dass es schön ist sich seine Zeit frei einteilen zu können.
Man kann mal einen Monat wenig arbeiten, mal viel.
die Menschen+ ihre Art unterscheiden sich ganz unwesentlich..egal woher


Aber das geht gelegentlich auch in anderen Berufen so, das muss Frau nicht unbedingt Prostituierte werden.
Aber sonst sehen wir es offenbar ähnlich![]()
Eben nicht, weil es ja wie du selbst schiebst es ganz wenige gibt die:
Und auch dein zweiter Satz trifft da zu![]()
eine gesicherte Existenz haben und zumindest ohne offensichtlichen Zwang agieren.
um gegen die Konkurrenz mithalten zu können.