Existiert völlig freiwillige Prostitution wirklich?

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Wir fragen uns das, weil es nach wie vor eines der Gewerbe mit dem höchsten Schwarzarbeitsanteil, mit den niedrigsten Standards bei Arbeitsrecht, Sicherheit, tlw. sogar Hygiene ist und weil in gar nicht so wenigen Fällen kriminelle Machenschaften, Gewalt, Drogenhandel und dergleichen mit im Spiel sind um nur mal einige Dinge anzusprechen. Und nein, ich habe keinen schlechten Kriminalroman gelesen.

Nicht nur in Wien gibt es manche Strukturen, die bis in höchste Kreise reichen und die kein Interesse an einem nachhaltig saubererern Business haben.
 
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dass bei einer finanziell adäquaten Alternative immer der alternative Beruf ausgeübt würde und keine Präferenz bzw. intrinsische Motivation für die Prostitution besteht

Darauf bezugnehmend, würde es mich interessieren, ob Prostituierte, unter der Annahme, dass sie ihre Tätigkeit zwar freiwillig, aber aus finanzieller Notwendigkeit heraus bestreiten, ein eine Sparquote ausreichender Verdienst vorausgesetzt, Aktivitäten setzen, um in einen finanziell adäquaten Alternativberuf wechseln zu können.
 
Wir fragen uns das, weil es nach wie vor eines der Gewerbe mit dem höchsten Schwarzarbeitsanteil, mit den niedrigsten Standards bei Arbeitsrecht, Sicherheit, tlw. sogar Hygiene ist und weil in gar nicht so wenigen Fällen kriminelle Machenschaften, Gewalt, Drogenhandel und dergleichen mit im Spiel sind um nur mal einige Dinge anzusprechen. Und nein, ich habe keinen schlechten Kriminalroman gelesen.

Nicht nur in Wien gibt es manche Strukturen, die bis in höchste Kreise reichen und die kein Interesse an einem nachhaltig saubererern Business haben.

Leider sind wir da noch nicht so weit wie manche vielleicht meinen.

Prostitution ist nun mal auch leider in der Gesellschaft noch lange kein "normaler Beruf".
Daher gibt es genug Frauen die es geheim halten und nur sehr enge Freunde davon wissen. Oder sie haben dann eben großteils einen Freundeskreis aus der Branche.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen einfach so beim Smalltalk mit einem Frisör auf die Frage was ich denn berulich mache, zu antworten ich wäre Sexworkerin.

Ich vermute viele Menschen wären da doch erstmal peinlich berührt oder Schlimmeres.
 
Darauf bezugnehmend, würde es mich interessieren, ob Prostituierte, unter der Annahme, dass sie ihre Tätigkeit zwar freiwillig, aber aus finanzieller Notwendigkeit heraus bestreiten, ein eine Sparquote ausreichender Verdienst vorausgesetzt, Aktivitäten setzen, um in einen finanziell adäquaten Alternativberuf wechseln zu können.
Manche ja, manche nein. Wie kommst Du darauf, dass es "die Prostituierte" gibt. Das sind Menschen. Mit unterschiedlichen Gedanken. Oder Zielen. So wie der eine Buchhalter drüber nachdenkt, wie er das Elend beenden könnte und der andere nicht.
 
Manche ja, manche nein. Wie kommst Du darauf, dass es "die Prostituierte" gibt. Das sind Menschen. Mit unterschiedlichen Gedanken. Oder Zielen. So wie der eine Buchhalter drüber nachdenkt, wie er das Elend beenden könnte und der andere nicht.

:daumen:
 
Wir fragen uns das, weil es nach wie vor eines der Gewerbe mit dem höchsten Schwarzarbeitsanteil, mit den niedrigsten Standards bei Arbeitsrecht, Sicherheit, tlw. sogar Hygiene ist und weil in gar nicht so wenigen Fällen kriminelle Machenschaften, Gewalt, Drogenhandel und dergleichen mit im Spiel sind um nur mal einige Dinge anzusprechen. Und nein, ich habe keinen schlechten Kriminalroman gelesen.

Nicht nur in Wien gibt es manche Strukturen, die bis in höchste Kreise reichen und die kein Interesse an einem nachhaltig saubererern Business haben.

das ist schon richtig. nur: welche rückschlüsse willst jetzt zwischen dem und der fragestellung ziehen?
 
Leider sind wir da noch nicht so weit wie manche vielleicht meinen.

Prostitution ist nun mal auch leider in der Gesellschaft noch lange kein "normaler Beruf".
Daher gibt es genug Frauen die es geheim halten und nur sehr enge Freunde davon wissen. Oder sie haben dann eben großteils einen Freundeskreis aus der Branche.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen einfach so beim Smalltalk mit einem Frisör auf die Frage was ich denn berulich mache, zu antworten ich wäre Sexworkerin.

Ich vermute viele Menschen wären da doch erstmal peinlich berührt oder Schlimmeres.
Jo eh, aber seit Hunderten von Jahren nehmens die Dienstleistung in Anspruch. Und erblöden sich nicht, am Stammtisch damit anzugeben. Aber ansonsten nur Klischees und Unwissenheit.
 
weil es nach wie vor eines der Gewerbe mit dem höchsten Schwarzarbeitsanteil, mit den niedrigsten Standards bei Arbeitsrecht, Sicherheit, tlw. sogar Hygiene ist und weil in gar nicht so wenigen Fällen kriminelle Machenschaften, Gewalt,
Sprichst Du grad von der Baubranche? Oder der Gastronomie? :hmm:
 
Es gibt Frauen die zwar freiwillig anfangen, vielleicht aus Neugier, als Kick oder weil sie auf etwas ganz Bestimmtes sparen, aber sich dann so sehr an die Einnahmen gewöhnen, dass sie nicht mehr aufhören können, obwohl sie den Beruf eigentlich nicht wirklich mögen.

Genau das ist meine Ansicht dazu. Ich kenne einige, sonst gutbürgerliche Mädels, die in einer finanziell verzwickten Situation ein oder zweimal die Beine breit machten. Dann wiede gutbürgerlich arbeiteten, bis sie wieder einmal Geld brauchten. Irgendwann waren sie so auf Paysex und das für sie leicht verdiente Geld angefixt, dass sie es immer und immer wieder machten.
 
Du kannst doch in diesem Thread gar nicht mitreden. Du würdest noch als Putzfrau mehr verdienen als als SW. Und das ist jetzt nicht negativ gegen eine Putzfrau gemeint. :mrgreen:

Da hab ich meine Zweifel. Wenn sie als Putze auch jede Arbeitsanweisung so end- und ergebnislos diskutiert, wie hier, dann verhungert sie. :hahaha:
 
Dass es freiwillige Prostitution gibt steht für mich eigentlich außer Frage, da nicht jeder in die Situation des psychischen/physischen Drucks kommt. Es kommt aber auf das eigentliche Tätigkeitsfeld an. Als gut bezahltes Callgirl, das sich ordentlich beschenken lässt und ihre Freier an einer Hand abzahlen kann, ist es mit Sicherheit nicht der Zwang, der in den Beruf führt. Aber wie im Pornogeschäft, das größtenteils nicht weniger zwielichtig ist, sind es nur die allerwenigsten, die da sorgenfrei arbeiten können. Gibt eben viele verschiedene Tätigkeitsfelder, die unter Prostitution fallen.

An die Mär von der freiwilligen Bordellnutte oder Bordsteinschwalbe glaube ich aber auf keinen Fall.
 
Dass es freiwillige Prostitution gibt steht für mich eigentlich außer Frage, da nicht jeder in die Situation des psychischen/physischen Drucks kommt. Es kommt aber auf das eigentliche Tätigkeitsfeld an. Als gut bezahltes Callgirl, das sich ordentlich beschenken lässt und ihre Freier an einer Hand abzahlen kann, ist es mit Sicherheit nicht der Zwang, der in den Beruf führt. Aber wie im Pornogeschäft, das größtenteils nicht weniger zwielichtig ist, sind es nur die allerwenigsten, die da sorgenfrei arbeiten können. Gibt eben viele verschiedene Tätigkeitsfelder, die unter Prostitution fallen.

An die Mär von der freiwilligen Bordellnutte oder Bordsteinschwalbe glaube ich aber auf keinen Fall.

Das klingt sehr "wissend" ... hast Du irgendwelche eigene Erfahrungen in den Bereichen gesammelt! Sorry die direkte Frage, aber es klingt so als wären das keine Annahmen oder Vermutungen sondern eben Wissen aus Erfahrung. :)
 
Da glaubt wohl niemand dran.
Glauben tut man Erdäpfel!!!

Und Fr. Dr. Marlene - im Mistkübel wartet der Felixxxx auf dich, dem könntest ein paar deiner so schier endlosen Weisheiten aufs Aug drucken, der tat si gfrein bevor er sich doch noch an den Baum hängt, oder noch schlimmer, aus dem Kellerfenster hupft
 
Dass es freiwillige Prostitution gibt steht für mich eigentlich außer Frage, da nicht jeder in die Situation des psychischen/physischen Drucks kommt. Es kommt aber auf das eigentliche Tätigkeitsfeld an. Als gut bezahltes Callgirl, das sich ordentlich beschenken lässt und ihre Freier an einer Hand abzahlen kann, ist es mit Sicherheit nicht der Zwang, der in den Beruf führt. Aber wie im Pornogeschäft, das größtenteils nicht weniger zwielichtig ist, sind es nur die allerwenigsten, die da sorgenfrei arbeiten können. Gibt eben viele verschiedene Tätigkeitsfelder, die unter Prostitution fallen.

An die Mär von der freiwilligen Bordellnutte oder Bordsteinschwalbe glaube ich aber auf keinen Fall.

Dass es alle Sexworkerinnen auf der Straße nicht freiwillig machen bzw nur aus großer Not heraus, glaube ich aber auch nicht.

Ich kenne keine persönlich, habe aber früher immer den Blog vom Streetgirl verfolgt. Fand ich überigens sehr interessant. http://streetgirl.twoday.net/

Sie machte zwar auch Hausbesuche, stand aber auch an der Straße.

In dem Blog wird nichts verherrlicht, sie schildert auch schlimme Erlebnisse. Machte es aber freiwillig.
 
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