Dass es freiwillige Prostitution gibt steht für mich eigentlich außer Frage, da nicht jeder in die Situation des psychischen/physischen Drucks kommt. Es kommt aber auf das eigentliche Tätigkeitsfeld an. Als gut bezahltes Callgirl, das sich ordentlich beschenken lässt und ihre Freier an einer Hand abzahlen kann, ist es mit Sicherheit nicht der Zwang, der in den Beruf führt. Aber wie im Pornogeschäft, das größtenteils nicht weniger zwielichtig ist, sind es nur die allerwenigsten, die da sorgenfrei arbeiten können. Gibt eben viele verschiedene Tätigkeitsfelder, die unter Prostitution fallen.
An die Mär von der freiwilligen Bordellnutte oder Bordsteinschwalbe glaube ich aber auf keinen Fall.