Erotische Massagen...

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Mit z.B. einer Tantra-Massage lockert man nicht nur Muskeln, sondern löst auch Verspannungen, auch sexueller und geistiger Natur. Man zelebriert den Körper. Die eigene Sinnlichkeit wird würdevoll und respektvoll erlebt. Bei diesen Massagen gibt es immer einen Gebenden und einen Nehmenden, wobei der Nehmende nicht den Gebenden berührt sondern sich voll und ganz auf seine eigenen Empfindungen konzentriert. Das ist ein sehr explosives Erlebnis.

Was machtt dieses explosive Erlebnis aus? Wie kommt man in diesen ekstatischen Zustand, von dem ich so oft gehört habe?
 
Der Körper hat dabei die Freiheit das zu fühlen , was er will.


Ich glaube das, weil ich zwar mit Tantra selbst keine Erfahrung habe, aber sehr gerne sehr intensive Massagen gebe, wenn ich mich einem Menschen nah genug dafür fühle. Dazu gehört ein intensives Sich-Einlassen auf den Menschen, das zumindest ich nicht mit jemandem teilen könnte, den ich nicht wirklich „erspüren“ kann. Sich als „Nehmende“ einer so großen Intimität zu überlassen geht noch etwas weiter, habe ich bislang nur mit meinem Mann (und auch da nur selten) gekonnt.
 
Was machtt dieses explosive Erlebnis aus? Wie kommt man in diesen ekstatischen Zustand, von dem ich so oft gehört habe?
Ich würde meinen Erwartungslosigkeit. Und genau NICHT auf irgendwelche Dinge hören oder eine Reihe multipler Orgasmen erwarten.

Speziell bei der Yonimassage geht es darum sich zu fühlen und einfach zu genießen. Angenehm und intim sollte das sein, die Stimmung sollte passen (siehe @Mitglied #514574) und es sollte sich ausschließlich um die Massierte drehen. Also ein klares Geben und Nehmen! Ohne Sex, ohne dass der Masseur die Hose auszieht oder Erwartungen hat.
Aber diese Erwartungslosigkeit ist ebenso wichtig für die Empfangende.

Es geht nicht unbedingt um extreme Orgasmen. Einfach mal sein, sich fühlen, entspannen, genießen, spüren was gut tut und was weniger gefällt und im Moment sein!

Wenn man mit dem Kopf schon voraus ist (“wann kommt der Super Orgasmus jetzt? Passiert jetzt was?....“) ist das nicht hilfreich um den Moment zu genießen und kann auch blockieren
 
Muß man aber auch der Typ dafür sein, nicht?
Der Typ mit Nervenenden in der Vagina oder welchen Typ meinst du?

Ich denke JEDER kann Massagen genießen wenn die Stimmung/die Chemie/die Einstellung passt. Selbst zB gebe ich lieber welche und hab mich nur von 3-4 Frauen je massieren lassen. Aber ich würd nicht sagen dass ich nicht “der Typ“ für Massagen bin sondern einfach dass das für mich Vertrauen erfordert das ich nicht zu vielen Frauen hatte.

Wäre aber, wenns um Massagen geht, auch teilweise die Aufgabe der Masseuse oder des Masseurs solches Vertrauen oder Entspannung zu schaffen wenn es daran noch mangelt.
 
Witzbold! :rofl:
Nein, ich meine: ich bin ein überaus aktiver Mensch, passives Hinnehmen bereitet mir in erster Linie erstmal Unbehagen, weil ungewohnt und meiner Wesensart nicht entsprechend. Deshalb gehen bei mir fast von selbst sämtliche Rolladen runter, wenn es um die Frage geht, ob ich Massagen genieße. Ich weiß, daß ich es unter bestimmten Voraussetzungen „kann“ und das dann ein besonders intimer, großer Vertrauensbeweis ist, aber generell: nein, würde meiner Wesensart nicht entsprechen.
 
So ist es, aber nur wenn man sich fallen lassen und voller Hingabe genießen kann!


Ich würde für mich noch ergänzen: es wäre eine Intimitätsstufe, der ich mich erst dann öffnen kann und will, wenn ich Nähe mit dem „Gebenden“ bereits hergestellt habe. Witzigerweise habe ich gerade das in BDSM-Situationen über mich gelernt, wo ungefesselte, nur auf Stillhalten-müssen basierende Spiele meine eigene Selbstbeherrschung hart auf die Probe gestellt haben. Hat mir sehr gefallen.
 
Ich liebe Tantramassagen zu geben und zu empfangen....es ist eine Reise mit Sinnlichkeit in die Welt der Erotik Freiraum für Kreative Begegnung mit dich Selbst und der PartnerIn Erotik die die Seele berührt und nicht nur körperliche Genitalität
 
Ja, ich verwöhne gerne die Frau mit einer Massage, wobei ich unterscheide in 3 Arten/Stufen da ich die meisten der Frauen im Swingerclub massiere.
Wohlfühlmassage -Dauer ca 50 min bis 1 Std.
Zweck: Vertrauen aufbauen, den Alltag und den Stress von draußen vergessen und sensibilisieren der Haut und Frau für Gefühle und Nähe .
No-Go- ist wenn der Masseur nach 5 Minuten die Schulterblätter zwischen den Pobacken sucht.
.Intimbereich wird ausgelassen.
Wenn gewünscht danach
Wohlfühlm. Plus - im Anschluß an die erste Massage fließender Übergang ins spielerisch erotische wobei ich auch dazu die Zunge, Zähne, Fingernägel und auch meinen gesamten Körper einsetze. Auch die intimen Stellen und erogenen Zonen bekommen jetzt Aufmerksamkeit wobei es vorkommen kann das die empfangende Frau des öfteren zu einen Höhepunkt kommt.Auch dies Massage kann sich auch wieder zwischen 40 min und eineinhalb Std. Spielerisch hinziehen
Wohlfühl plus mit Sahnehäubchen - glaube es nicht näher erläutern zu müssen.
- bei den beiden ersten ist mein Hauptziel das die Frau das/die wichtigste Person ist und ich nicht wichtig bin. Mir macht es Freude ihr diese Wohlfühl Programm egal ob 1,2 oder drei schenken zu dürfen und es gibt nichts schöneres als wenn sich Frau in deinen Armen dabei fallen läßt und kann.

Ist meine Art
Lg
 
Witzbold! :rofl:
Nein, ich meine: ich bin ein überaus aktiver Mensch, passives Hinnehmen bereitet mir in erster Linie erstmal Unbehagen, weil ungewohnt und meiner Wesensart nicht entsprechend. Deshalb gehen bei mir fast von selbst sämtliche Rolladen runter, wenn es um die Frage geht, ob ich Massagen genieße. Ich weiß, daß ich es unter bestimmten Voraussetzungen „kann“ und das dann ein besonders intimer, großer Vertrauensbeweis ist, aber generell: nein, würde meiner Wesensart nicht entsprechen.
Was du schreibst versteh ich gut und geht mir ähnlich. Ich fühl mich auch als Gebender, aktiver Part wohler. Und speziell wenn ich das Gefühl hab das mich eine Frau nur zum Ausgleich oÄ massieren will geht da bei mir gar nichts.
Ich brauch Vertrauen, Intimität und vor allem das Gefühl oder die Sicherheit dass sie das wirklich gerne und aus Liebe macht.

...oder eine professionelle, bezahlte Heilmasseurin oder einen Masseur. Bei denen weiß ich dass es ihr Job ist. Aber da ist dann auch keine erotische Komponente dabei und in der Hinsicht fällts mir leichter.
 
Da verschmelzen zwei Menschen mit Leib und Seele miteinander zu einem.
Sorry, oldhansi: Nein. Bei einer Tantramassage gibt es ganz klar einen Gebenden und einen Nehmenden. Einen, der massiert, und einen, der massiert wird. Einen aktiven und einen passiven.

@Mitglied #543671
In den Zustand der Ektase kannst Du dann kommen, wenn Du alle Kontrolle aufgibst, wenn Du dich fallen lässt, ohne Netz, wenn Du dich nicht nur hingibst, sondern die Hingabe selbst bist. Dass dazu nicht nur eine gehörige Portion Vertrauen, sondern auch Mut - vor allem dann, wenn man den gebenden nicht so gut kennt - gehören, ist ohne Zweifel. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen - es zahlt sich aus. Sich einfach mal trauen, und sprichwörtlich ins kalte Wasser springen. Ist am Anfang vielleicht ein wenig ungewohnt, aber je länger man schwimmt, umso mehr kann man es genießen. Wenn Du dann nach 1 1/2 oder 2 Stunden wieder auftauchst und sagst "Wer bin ich?", dann bist Du angekommen :)

Nichts erwarten, nichts erhoffen, keine Neugier, nichts befürchten, sondern "einfach" nur im Hier und Jetzt sein - ja, wenn das so "einfach" wäre ;-) Aber aus genau diesem Grund ist Tantra ein "Erfahrungsweg", der nicht aus Büchern erlernbar ist. Obwohl es natürlich gute und absolut lesenswerte Bücher gibt - aber wenn Du es nicht tust, wirst Du es nicht erfahren.
 
...oder eine professionelle, bezahlte Heilmasseurin oder einen Masseur. Bei denen weiß ich dass es ihr Job ist. Aber da ist dann auch keine erotische Komponente dabei und in der Hinsicht fällts mir leichter.

Das fiele mir im Traum nicht ein. Ich verweigere ja schon die Kopfmassagen, die meine Friseurin mir je-des-Mal androht. :undweg:
 
Zurück
Oben