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Ich bin eine emanzipierte, selbstständige Frau, die mitunter recht bösartig sein kann. Beim richtigen Mann als Partner erlaube ich es mir klein, schwach, streichelweich zu sein, ja manchmal geradezu hilfsbedürftig. Ich liebe es, seine Macht über mich zu spüren, seine Wünsche zu erfüllen, seinem Willen zu gehorchen. Wenn ich 10 Minuten später einkaufen gehe und mir jemand blöd kommt, bin ich wieder die Emanze, die sich nichts gefallen lässt.Welche submissiven Frauen erleben ebenso wie ich auch diese Spannung, die Ambivalenz zwischen der selbständigen, emanzipierten Frau im Alltag und der inneren Macht, die ihr Wunsch nach sexueller Unterwerfung in einer D/s-Beziehung in ihr auslöst?
Für mich ist das kein Gegensatz, weil es mit dem Menschen zusammenhängt, dem ich mich unterwerfe. Ich habe ja nicht prinzipiell den Wunsch, mich Jedermann zu unterwerfen, also verstehe ich die "Ambivalenz" auch nicht so ganz.