Emanzipation vs. freiwillige Unterwerfung

weil Du die tiefe Verbundenheit, die intensive Innigkeit, die subtilen Signale, die zwischen Dom und sub sein können, nicht erfassen kannst.
Doch das verstehe ich.

Aber fühlt z.b. Dom genau so?
Woher kommt dieses Gefühl?



Es bringt nix hier mit Leuten zu diskutieren, die in ihre Gefühle reinkippen und diese nicht hinterfragen....

Ich seh es ein.
 
Dark Side von Yello
Den Song ›Dark Side‹ von Yello kannte ich bisher nicht. Treffender wurden meine Gefühle in einem Song lyrics in so eindringlicher, poetischer Form noch nicht zum Ausdruck gebracht! Danke dafür, dass Du es hier eingestellt hast! 💋 Die Zeile: I'm just falling for your song sagt alles, ich bin dem Song bereits verfallen!

LG
 
Das habe ich mir auch oft gedacht.
Doch was bringt einem das Leben sonst noch?
Die Menschen und ihr Wesen, dafür lohnt es sich zu kämpfen.
Ich glaub inzwischen es gibt solche und solche Leute
Die einen sind zufrieden, wie sich die Welt ihnen einfach darstellt
Und die anderen können nicht aufhören, alles zu hinterfragen 😉

Und ich weiß nicht, wer es besser hat.😅
 
Ich glaub inzwischen es gibt solche und solche Leute
Die einen sind zufrieden, wie sich die Welt ihnen einfach darstellt
Und die anderen können nicht aufhören, alles zu hinterfragen 😉

Und ich weiß nicht, wer es besser hat.😅
Das was ich immer wieder beobachte ist, dass es nicht DIE Wahrheit gibt. Es ist irgendwo dazwischen.
Es ist das Dilemma unserer Existenz. Vom logischen Gesichtspunkt betrachtet dürfte es uns und das Universum gar nicht existieren.
Doch es ist genauso unmöglich das NICHTS existiert. So gibt es halt die Dualität. Demzufolge ist es schlau sich den Standpunkt des Anderen sich immer anzuhören.
 
Oh...Praising Kink nennt man es, dass man Komplimente mag

Welch wilde BDSM Praktik
Und wie hart muss ein Dom sein, um der Sub Komplimente zu machen, wenn sie ihm Nacktfotos sendet.
...😅🤣😅


Sorry aber das ist Kasperltheater

Es bringt nix hier mit Leuten zu diskutieren, die in ihre Gefühle reinkippen und diese nicht hinterfragen....

Ich seh es ein.

Der gesamte Thread nährt sich daraus, dass User (sich) hinterfragen. Und das hat die 12 Tage, bevor du dazu gestoßen bist um zu erklären, dass hier Menschen diskutieren, die ihre Gefühle nicht hinterfragen, auch ganz gut funktioniert.

Ich halte solche Aussagen für völlig destruktiv. Man muss nicht jeden Thread zu BDSM kapern, um die Mitschreibenden anzuschütten. Wirklich nicht.
 
Ich glaub inzwischen es gibt solche und solche Leute
Die einen sind zufrieden, wie sich die Welt ihnen einfach darstellt
Und die anderen können nicht aufhören, alles zu hinterfragen 😉

Und ich weiß nicht, wer es besser hat.😅
Welche eine Erkenntnis, die mich wirklich weiter, da brauch' ich erstmal einen :coffee:
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber fühlt z.b. Dom genau so?
Woher kommt dieses Gefühl?
Hast du schon mal Pingpong mit Erregung gespielt? Wenn seine Erregung meine Erregung triggert und dadurch seine Erregung größer wird und meine auch? Das ist eine Spirale, die ohne den anderen nicht funktioniert. So ähnlich ist es als Dom. Es gibt nicht nur den subspace, sondern auch den Domspace (wobei das manchmal nicht so gerne zugegeben wird, zumal Dom ja immer die Kontrolle usw. ...).
 
Den Song ›Dark Side‹ von Yello kannte ich bisher nicht. Treffender wurden meine Gefühle in einem Song lyrics in so eindringlicher, poetischer Form noch nicht zum Ausdruck gebracht! Danke dafür, dass Du es hier eingestellt hast! 💋 Die Zeile: I'm just falling for your song sagt alles, ich bin dem Song bereits verfallen!

LG
Gern geschehen. :giggle:
 
Und ich weiß nicht, wer es besser hat.😅
Ich kann Dir nur meine Sichtweise schreiben.

Gegen Gefühle kann man nicht diskutieren. Sie sind.

Alles zu hinterfragen, ist ein ewiges Hamsterrad, das mich eines gelehrt hat: Den verpassten Gelegenheiten, die einem das Leben bot, nachzulaufen oder nachzuweinen, weil man sie zerdacht hat, ist die schlimmste aller Strafen.

Was nicht bedeuten soll, es blindlings zu tun. Aber auch die Fähigkeit der Risikoabschätzung kann man trainieren.
 
Welche submissiven Frauen erleben ebenso wie ich auch diese Spannung, die Ambivalenz zwischen der selbständigen, emanzipierten Frau im Alltag und der inneren Macht, die ihr Wunsch nach sexueller Unterwerfung in einer D/s-Beziehung in ihr auslöst?

Dass man das als ambivalent empfinden kann, verstehe ich. Ich denke aber, dass das bei Frauen, die auf Partnersuche sind, viel öfter vorkommen wird, als bei Frauen, die in einer glücklichen und respektvollen Beziehung leben und ihre Neigung dort ausleben können. Und ich glaube auch, dass viele submissive Männer diese vermeintliche Widersprüchlichkeit noch viel größer erleben. Obsolete Rollenbilder, die über weite Strecken immer noch greifen und gegenwärtig sind, erlegen dem Mann schließlich ein ganz anderes "repräsentatives" Verhalten auf. Ich persönlich sehe darin allerdings keinen echten Gegensatz.

Befindet man sich in einer Beziehung, gilt ja für die meisten doch:"Wir zwei mit all unseren Geheimnissen gegen die Welt". Man bildet eine Einheit, die sich nach innen vollständig öffnet. So wie zwei Hälften einer Frucht: Die Säfte verschmelzen, nach außen zeigt sich die schützende Schale. Hat man diesen Menschen einmal gefunden, fühlt man sich für gewöhnlich auch erkannt in all seinen Stärken. Viel schwieriger ist es, erst jemanden kennenzulernen, der die beiden Seiten sieht und gut in Einklang bringen kann. Diese Dualität zu vermitteln, kann schwierig sein - und nicht jeder Mann wird das begrüßen.

Würden mich derartige, ambivalente Empfindungen trotz erfüllender Beziehung stören, würde ich mich wohl mehr darauf konzentrieren, dass mir diese Partnerschaft einen geschützten Raum bietet. Einen, den nur betreten darf, wer dazu eingeladen wurde. Geht doch sonst ohnehin keinen etwas an.
 
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