Eine Frage an die 50+ Männer

Tja, mit solch konservativen Ansichten kann ich wenig anfangen und ich will auch keine Frau (im Sinne von Ehe, die lehne ich ab), sondern eine gleichwertige Partnerin. Die Frau soll keinen Mann brauchen, sie soll unabhängig sein. Der Mann belässt ihr Leben in derselben Qualität oder macht es besser, aber das war es dann und natürlich umgekehrt.
Viel Spaß mit dieser Ansicht.😊
 
Das kann ich alles nachvollziehen. Als ich 18 war, waren meine 35jährigen Arbeitskolleginnen für mich auch alte Frauen. Aber was machst du wenn du 60 bist. Glaubst du, die 18-20jährigen finden dich noch so anziehend? Kann ja passieren, aber die Regel ist es nicht.
35-Jährige fand ich mit 18 nie „zu alt“, ganz im Gegenteil. Ich hatte schon mit 20 etwas mit einer 42-jährigen Frau. Rückblickend würde ich eher sagen: Frauen zwischen 18 und 35 haben mich eigentlich immer rein optisch am meisten angesprochen. Deshalb befürchte ich ja, dass ich in dieser Altersgruppe irgendwie stecken bleibe.

Das eigentliche Problem bei sehr jungen Erwachsenen ist für mich weniger das Alter an sich, sondern eher die Frage, ob man lebensweltlich überhaupt noch zusammenpasst. Wenn man selbst schon mit völlig anderen Themen beschäftigt ist, kann es schwierig werden, mit Anfang-20-Jährigen wirklich auf einer Ebene zu reden. Ich merke ja selbst mit 34, dass ich zu sehr jungen Leuten oft kaum noch einen echten Zugang habe.

Was ich mit 60 denken werde, weiß ich natürlich nicht. Aktuell habe ich genetisch offenbar noch Glück, letztes Jahr wurde ich beim Billa sogar noch nach dem Ausweis gefragt, als ich alkoholfreies Bier kaufen wollte. Dazu kommt, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, viel Sport mache, mich gesünder ernähre und mehr auf Schlaf achte, ich versuche also, fit und agil zu bleiben, statt träge, wie so viele meiner ehemaligen Schulkollegen und Freunde es bereits sind.

Wenn ich heute mit einer 25-jährigen Frau eine Beziehung eingehen würde und das langfristig funktioniert, könnte ich mir jedenfalls nicht vorstellen, irgendwann zu sagen: „So, jetzt bist du mir zu alt, baba.“ Das wäre absurd. In einer echten Beziehung altert man ja miteinander, und dann zählt weit mehr als irgendeine Zahl. Aber die Frage ist, ob ich mich überhaupt für eine Beziehung öffnen werde, derzeit habe ich keine Lust darauf, da ich noch zu viel mit mir selbst beschäftigt bin und ich mich nicht wirklich einsam fühle.
 
dein Gegenüber kann das aber auch als "Ausgrenzung" wahrnehmen...
Wer nicht damit umgehen kann, dass eigene Interessen nicht deckungsgleich mit anderen sind, hat ein Problem.
Es ist keine Ablehnung eines Menschen einem anderen gegenüber, wenn man mit ihm nicht näheren Kontakt egal welcher Art pflegen will.

Wo samma denn da?
 
Naja, völlig autark voneinander in einer Beziehung ist eigentlich unmöglich und wenn doch, wozu brauchst dann eine?
Das mein ich.
Männer möchten am liebsten nur Sex ohne irgendwelche Verantwortungen.

Das wird es als "Beziehung" nicht spielen....

Denn dafür wurde die Prostitution erfunden.

Wenn Frauen das so prickelnd finden würden, gäbe es das Geschäftsmodell nicht.
 
Naja, völlig autark voneinander in einer Beziehung ist eigentlich unmöglich und wenn doch, wozu brauchst dann eine?
Wieso sollte das unmöglich sein, ich kenne ja mehrere Leute, die das so handhaben und nicht mal zusammenwohnen. Ich brauche eh keine und die Frau auch nicht, aber muss ich jetzt wirklich die Vorteile einer Partnerschaft erklären? Wie man das auslegt ist ja Charaktersache, warum sollte man denn immer einem festen, gesellschaftlichen Skript folgen? Was spricht gegen Autarkie? Ich gehe ja nicht in eine Beziehung, um mehr finanziell davon zu profitieren.

Das mein ich.
Männer möchten am liebsten nur Sex ohne irgendwelche Verantwortungen.

Das wird es als "Beziehung" nicht spielen....

Denn dafür wurde die Prostitution erfunden.

Wenn Frauen das so prickelnd finden würden, gäbe es das Geschäftsmodell nicht.
Sex ist nur ein Teil einer Beziehung, deshalb sollte man ihn nicht so sehr ins Rampenlicht setzen, wie du das hier gerade versuchst. Wenn ich nur Sex will, gehe ich nicht in eine Beziehung, sondern weil ich den Menschen interessant finde, ihn mag und meine Zeit mit ihm teilen möchte, für verschiedenste Aktivitäten im Leben. Deshalb muss man ja nicht immer zusammenkleben oder jemanden als "seine bessere Hälfte" bezeichnen, jeder kann trotzdem unabhängig bleiben. Ich bin ein bisschen schockiert wie scheinbar rückständig du hier argumentierst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso sollte das unmöglich sein, ich kenne ja mehrere Leute, die das so handhaben und nicht mal zusammenwohnen. Ich brauche eh keine und die Frau auch nicht, aber muss ich jetzt wirklich die Vorteile einer Partnerschaft erklären? Wie man das auslegt ist ja Charaktersache, warum sollte man dann immer einem festen, gesellschaftlichen Skript folgen?


Sex ist nur ein Teil einer Beziehung, deshalb sollte man ihn nicht so sehr ins Rampenlicht setzen, wie du das hier gerade versuchst. Wenn ich nur Sex will, gehe ich nicht in eine Beziehung, sondern weil ich den Menschen interessant finde, ihn mag und meine Zeit mit ihm teilen möchte, für verschiedenste Aktivitäten im Leben. Deshalb muss man ja nicht immer zusammenkleben oder jemanden als "seine bessere Hälfte" bezeichnen, jeder kann trotzdem unabhängig bleiben. Ich bin ein bisschen schockiert wie scheinbar rückständig du hier argumentierst.
Sei dir gewiss, nicht alle Frauen sind so ... egal in welchem Alter ... 😂
 
Das mein ich.
Männer möchten am liebsten nur Sex ohne irgendwelche Verantwortungen.

Das wird es als "Beziehung" nicht spielen....

Denn dafür wurde die Prostitution erfunden.

Wenn Frauen das so prickelnd finden würden, gäbe es das Geschäftsmodell nicht.
Deine ständigen Verallgemeinerungen lassen an deiner geistigen Reife zweifeln. :schulterzuck:
 
Weil Frauen zu einem Mann gehören möchten.
Und das ständige..."alle müssen unabhängig sein" einem bald Mal zum Hals raushängt.

Will der Mann eine Frau....dann muss er sich auch um sie kümmern. Wozu braucht sie sonst einen Mann??

Tust bitte nicht für alle Frauen sprechen, gell. Danke.
 
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