Ein Frage des Alters?

Ich Klinke mich dann Mal hier aus....
Was ich nie verstehen werde,
Dass sich ein Mensch mit 6o noch nicht selbst gefunden hat
:winke:
 
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Für Sie ist das so eine Sache...generell Orgasmusschwierigkeiten, verkopft, einerseits neugierig was es auf dem Sektor so alles gibt aber nicht bereit es auszuprobieren (ist auch in Ordnung, ich will sie zu nichts drängen) positive Erfahrungen werden zwar gemacht aber es bleibt nichts hängen... sprich man fängt das nächste Mal wieder ganz von vor an...
ich erinnere mich gerne an die (wahre) Geschichte von dem Ehemann hier im Forum, der nach ungefähr 2 Jahrzehnten sexloser Ehe wieder eine Basis mit seiner Frau gefunden hat. (in der Zwischenzeit hat er sich getröstet mit einer Geliebten, die er dann für seine Frau verlassen hat.)

dieses Finden einer gemeinsamen Basis für Sex hat gut ein Jahr intensives Bemühen inkl. aller möglichen Rückschläge gedauert. und auch wenn es jetzt quasi "läuft", es ist nicht das aufregendste Sexleben. aber - es ist mit dem Partner, den man liebt, kennt und mit dem man Kinder und ein Leben hat. das kann sehr viel bedeuten.

Liebe ist nicht genug, aber schon sehr viel, auf dem man aufbauen kann.
 
Ich Klinke mich dann Mal hier aus....
Was ich nie verstehen werde,
Dass sich ein Mensch mit zo noch nicht selbst gefunden hat
:winke:

Ich meine, ich war früher auch in einer längeren Partnerschaft und hatte insgeheim das Gefühl, ich versäume etwas und meinem Exfreund ging es genauso, vermute ich. Aber keiner von uns konnte es thematisieren und es war eine verzwickte Situation bis zum bitteren Ende. Man ist wie ein "Segel im Wind" - einerseits hat man Angst davor, dass plötzlich jemand kommt, der einem gut gefällt und die ohnehin fragile Beziehung noch meht in Frage stellt, andererseits erhofft man es sich, weil man sich nach diesem Prickeln im Bauch sehnt.


Manche Menschen haben dieses Gefühl wohl ihr ganzes Leben lang. Irgendwie tun sie mir auch leid, es ist sicher ein ewiger innerer Zwiespalt und auch leidvoll. Ich bin froh und dankbar, dass es zwischenzeitlich bei mir nicht mehr so ist und hoffe, es wird immer so bleiben. Der Tiefgang einer Beziehung macht sich auch daran bemerkbar, dass sie äusseren Verlockungen standhält.
 
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Mal rational betrachtet...

Liebe ist auch nur eine Art von Hormonausschüttung...

Was will ich, was brauche ich und welche Kompromisse kann ich in einer Partnerschaft eingehen, damit es für mich, für beide, auf lange Zeit passt.

Auch dieser erwähnte, heroische Kampf, bei dem sich das Liebespärchen irgendwie zusammengrauft hat, ruft bei mir eher Fluchtgedanken hervor, da es immer diesen Beigeschmack von: "Ich verändere mich für dich, du veränderst dich für mich.", hat.
Es keinen Flow zulässt, geschweige denn, nicht nach vollkommener Akzeptanz des Individuums klingt.

Was ist nun ein erwachsener Umgang mit Liebe und der Suche nach einer Partnerschaft? Wäre es denn nicht angebracht einfach NEIN zu einer Person zu sagen, anstatt sich auf etwas halbes einzulassen, bei des am Ende nur zwei Verlierer gibt?

Wenn einem Sexualität in der Partnerschaft wichtig ist, was ja partout nichts verwerfliches darstellt, sollte dies auch anfangs so kommuniziert werden.
 
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Mal rationell betrachtet...

Liebe ist auch nur eine Art von Hormonausschüttung...

Was will ich, was brauche ich und welche Kompromisse kann ich in einer Partnerschaft eingehen, damit es für mich, für beide, auf lange Zeit passt.

Auch dieser erwähnte, heroische Kampf, bei dem sich das Liebespärchen irgendwie zusammengrauft hat, ruft bei mir eher Fluchtgedanken hervor, da es immer diesen Beigeschmack von: "Ich verändere mich für dich, du veränderst dich für mich.", hat.
Es keinen Flow zulässt, geschweige denn, nicht nach vollkommener Akzeptanz des Individuums klingt.

Was ist nun ein erwachsener Umgang mit Liebe und der Suche nach einer Partnerschaft? Wäre es denn nicht angebracht einfach NEIN zu einer Person zu sagen, anstatt sich auf etwas halbes einzulassen, bei des am Ende nur zwei Verlierer gibt?

Wenn einem Sexualität in der Partnerschaft wichtig ist, was ja partout nichts verwerfliches darstellt, sollte dies auch anfangs so kommuniziert werden.
Rationell betrachtet hast du Recht.

ABER

Wir sprechen von Menschen.

Und noch schlimmer: wir sprechen von einer sich widersprechenden Gemengelage von Emotionen, Gefühlen, Bedürfnissen und Trieben. Was kann irrationaler sein?
 
Rationell betrachtet hast du Recht.

ABER

Wir sprechen von Menschen.

Und noch schlimmer: wir sprechen von einer sich widersprechenden Gemengelage von Emotionen, Gefühlen, Bedürfnissen und Trieben. Was kann irrationaler sein?

Dann eben rational an die Sache rangehen... verlieben kann ich mich ja auch später noch.
Nur weil einem der Blitz trifft, heißt das noch lange nicht, dass dieser Mensch auch für eine langfristige Partnerschaft, so wie man diese gerne führen möchte, geeignet ist.

Sein Leben, aufgrund von irrationalen Hormonausschüttungen, steuern zu lassen, bringt einem halt auch nicht immer das gewünschte Ergebnis.

Im Grunde ist diese Hormonausschüttung doch nur ein Zusammenspiel von Triggern gewisser Punkte, die ich aus der Vergangenheit mitnehme... ob dies meist so gesund ist?
 
Ich meine, ich war früher auch in einer längeren Partnerschaft und hatte insgeheim das Gefühl, ich versäume etwas und meinem Exfreund ging es genauso, vermute ich. Aber keiner von uns konnte es thematisieren und es war eine verzwickte Situation bis zum bitteren Ende. Man ist wie ein "Segel im Wind" - einerseits hat man Angst davor, dass plötzlich jemand kommt, der einem gut gefällt und die ohnehin fragile Beziehung noch meht in Frage stellt, andererseits erhofft man es sich, weil man sich nach diesem Prickeln im Bauch sehnt.


Manche Menschen haben dieses Gefühl wohl ihr ganzes Leben lang. Irgendwie tun sie mir auch leid, es ist sicher ein ewiger innerer Zwiespalt und auch leidvoll. Ich bin froh und dankbar, dass es zwischenzeitlich bei mir nicht mehr so ist und hoffe, es wird immer so bleiben. Der Tiefgang einer Beziehung macht sich auch daran bemerkbar, dass sie äusseren Verlockungen standhält.

Ich denke ich verstehe was du meinst, sehe es aus meiner momentanen Lebenssituation anders.

Beim TE ist eines der Probleme ja schon die Quantität. Ich bewundere jeden der entspannt bleiben kann wenn es aus welchen Gründen auch immer 1/2 - 1 Jahr oder noch länger keinen Sex gibt... Bei mir klappt das (außer aus Gesundheitlichen Gründen oder in der ersten Zeit mit den Kindern) nicht. Ich mag mich selber nicht wenn ich dann in den unpassendsten Situationen (z.b beruflich) Flirty werde und das ohne es zu wollen.

Ich erlebe es durchaus so, dass es für mich schwieriger wird mich auf einen Menschen einzulassen je älter ich werde - und auch länger brauche um mich, mein Herz zu öffnen.

Ich bin soweit gereift das mir eine Herzensbindung wichtiger ist als diverse sexuelle Eskapaden. Ich habe viel erlebt und nicht mehr das Gefühl was zu verpassen. Oft war es so daß der Sex, der überirdisch war die Beziehungsebene.... Äh, sonderbar war.

Allerdings: ich habe nicht nur das Glück einen Partner gefunden zu haben bei dem ich mich "zu Hause" fühle und sowohl Quantität als Qualität befriedigend ist, er ist auch noch poly und ich kann und darf meinem wiedererwachenden BDSM Launen nachgehen ohne vor die entweder - oder Frage gestellt zu werden. Ich würde jederzeit ihn und unsere Beziehung Prioririsieren aber er ermutigt mich sogar.
Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, es fühlt sich an als ob ich aufblühe, lebendiger werde.

Es ist nicht so das ich das Gefühl hätte etwas zu verpassen oder es mich gar so sehr wohin zieht... Im Gegenteil, ich habe ja fast eher den Eindruck das meine Freundin und mein Partner mich da sogar ein bisschen anschubsen 😸

Ich bin mir bewusst das ich in einer außerordentlich glücklichen Situation bin und letztendlich passiert in der Beziehung genau dieser (zugegeben seltene) positive Effekt einer polyarmoren Beziehung...indem wir uns diese Fülle an Leben gegenseitig gönnen wird unsere Beziehung zueinander nur noch inniger und intensiver.
 
Naja.
Eigentlich ist es traurig.
Wenn man so 50+ ist, dann ist die Zeit da Resümee zu ziehen. Du bist und Du hast, was Du gelebt und geschaffen hast.
Wie kommen manche darauf, dass sie im Alter einen Anspruch auf etwas haben, wofür andere die Grundsteine ihr ganzes Leben lang gesetzt haben, verlässlich und konstant dran geblieben sind, Worte gegeben und gehalten haben, sich leisten können ehrlich zu sein. Das können sie einfach nicht.

Windige Hund braucht ka Mensch wirklich. Schon gar keine alten. Man weiß eh, ein alter Hund lernt keine neuen Tricks. :)
Finde ich nicht ..
Ein Sex-od. Psychotherapeut für ihn wären gefragter ..
1,2,3 Spiel vorbei. Dass das etwas bringen könnte, dafür ist es zu spät für ihn.
Das ist ein Pay6-Konsument auch äußerst ungeniert in dieser Beziehung - ich denke, dass sie das "ganz sicher weiß".
Der kommt aus der Nummer nimmer raus - nur tut er halt was er eh immer tut inkl. Heim und Beziehung, die ihm ja eh taugt und kauft zu wo sie Mankos hast oder wo eh sein Hauptkick ist. Eine professionelle geschlecht- und farbewechselnde Dienstleisterin kann keine Partnerin geben.
Was willst da therapieren?

Sie ist was sie ist und er ist was er ist.
Sie will einen Partner auf den sie sich verlassen kann und ist bereit dafür etwas zu geben (Heim und Alltag).
Er will alles und nimmt alles und kriegt er das nicht, dann kauft er hinter ihrem Rücken zu und heult sich auch noch Genierer aus.

....wechselnde Mädchen, mal Asiatinnen oder Transen ist grad der Gusto.....das geht einfach nur sehr schwer zsamm.
Voll tauglich für Pay6 :up:
Untauglich für ehrliche Beziehung. :down:

Das geht nimmer zsamm.

Einen abgehalfterten Freier, der seine Gewohnheiten nicht mal vorhat abzulegen und raunzt, weil die "eigene Frau", bei der er sich eingenistet hat, nicht spurt - Wozu? Der weiß doch eh nicht was er will, Hauptsache: Alles und davon viel!!!
...mit gesunder und geschärfter Impulskontrolle zu leben, ist einfach ein Traum....real und erfolgsversprechend. :)

o.t. Kurz für Dich. ;)
 
Naja.
Eigentlich ist es traurig.
Wenn man so 50+ ist, dann ist die Zeit da Resümee zu ziehen. Du bist und Du hast, was Du gelebt und geschaffen hast.
Wie kommen manche darauf, dass sie im Alter einen Anspruch auf etwas haben, wofür andere die Grundsteine ihr ganzes Leben lang gesetzt haben, verlässlich und konstant dran geblieben sind, Worte gegeben und gehalten haben, sich leisten können ehrlich zu sein. Das können sie einfach nicht.

Windige Hund braucht ka Mensch wirklich. Schon gar keine alten. Man weiß eh, ein alter Hund lernt keine neuen Tricks. :)

1,2,3 Spiel vorbei. Dass das etwas bringen könnte, dafür ist es zu spät für ihn.
Das ist ein Pay6-Konsument auch äußerst ungeniert in dieser Beziehung - ich denke, dass sie das "ganz sicher weiß".
Der kommt aus der Nummer nimmer raus - nur tut er halt was er eh immer tut inkl. Heim und Beziehung, die ihm ja eh taugt und kauft zu wo sie Mankos hast oder wo eh sein Hauptkick ist. Eine professionelle geschlecht- und farbewechselnde Dienstleisterin kann keine Partnerin geben.
Was willst da therapieren?

Sie ist was sie ist und er ist was er ist.
Sie will einen Partner auf den sie sich verlassen kann und ist bereit dafür etwas zu geben (Heim und Alltag).
Er will alles und nimmt alles und kriegt er das nicht, dann kauft er hinter ihrem Rücken zu und heult sich auch noch Genierer aus.

....wechselnde Mädchen, mal Asiatinnen oder Transen ist grad der Gusto.....das geht einfach nur sehr schwer zsamm.
Voll tauglich für Pay6 :up:
Untauglich für ehrliche Beziehung. :down:

Das geht nimmer zsamm.

Einen abgehalfterten Freier, der seine Gewohnheiten nicht mal vorhat abzulegen und raunzt, weil die "eigene Frau", bei der er sich eingenistet hat, nicht spurt - Wozu? Der weiß doch eh nicht was er will, Hauptsache: Alles und davon viel!!!

...mit gesunder und geschärfter Impulskontrolle zu leben, ist einfach ein Traum....real und erfolgsversprechend. :)

o.t. Kurz für Dich. ;)
Warum muss ich jetzt an den Tannhäuser (und viel mehr noch an den grünenden Pilgerstab) denken?
 
Dann eben rational an die Sache rangehen... verlieben kann ich mich ja auch später noch.
Nur weil einem der Blitz trifft, heißt das noch lange nicht, dass dieser Mensch auch für eine langfristige Partnerschaft, so wie man diese gerne führen möchte, geeignet ist.

Sein Leben, aufgrund von irrationalen Hormonausschüttungen, steuern zu lassen, bringt einem halt auch nicht immer das gewünschte Ergebnis.

Im Grunde ist diese Hormonausschüttung doch nur ein Zusammenspiel von Triggern gewisser Punkte, die ich aus der Vergangenheit mitnehme... ob dies meist so gesund ist?
Ja eh! Aber ich vermute Mal das der TE sich nicht Hals über Kopf wegen einem postkoitalen Oxytocin Flash in die Beziehung gestürzt hat....
 
Dann eben rational an die Sache rangehen... verlieben kann ich mich ja auch später noch.
Nur weil einem der Blitz trifft, heißt das noch lange nicht, dass dieser Mensch auch für eine langfristige Partnerschaft, so wie man diese gerne führen möchte, geeignet ist.

Sein Leben, aufgrund von irrationalen Hormonausschüttungen, steuern zu lassen, bringt einem halt auch nicht immer das gewünschte Ergebnis.

Im Grunde ist diese Hormonausschüttung doch nur ein Zusammenspiel von Triggern gewisser Punkte, die ich aus der Vergangenheit mitnehme... ob dies meist so gesund ist?
Theoretisch hast du absolut Recht, nur sieht das leider in der Praxis anders aus 😕
 
Dann eben rational an die Sache rangehen... verlieben kann ich mich ja auch später noch.
Nur weil einem der Blitz trifft, heißt das noch lange nicht, dass dieser Mensch auch für eine langfristige Partnerschaft, so wie man diese gerne führen möchte, geeignet ist.
Naja.
Wohnraum, geführter vollständiger Haushalt, Freizeitgestaltung, Humor und nicht alleine sein - hormonelle Highlights in Pay6 ausgelagert - ist jetzt net ganz so deppert angelegt. Besonders nett ist es halt nicht. (Das Raunzen und Prahlen hätte man sich sparen können.)
Sein Leben, aufgrund von irrationalen Hormonausschüttungen, steuern zu lassen, bringt einem halt auch nicht immer das gewünschte Ergebnis.
Tja - Hormone + Fehlinformation = "Jetzt sitzt er an ihrem Kuchltisch".
Shit - da hast Du recht.
 
Ich frage mich, wie man überhaupt mit jemanden zusammen sein kann, von dem man meint:

aber sie kann nicht mal anziehend küssen

Küssen ist für mich der Faden, der den einen mit dem anderen in romantischer Weise verbindet. Darin findet Persönlichkeit Ausdruck, Gefühl füreinander, Verbundenheit. Findet man da nicht zueinander, sagt das meines Erachtens viel aus.

So etwas über seinen Partner zu sagen, ist dann aber tatsächlich auch nochmal ein anderes Kaliber. Küssen ist nie das (nicht) Können des einen. Es ist (fehlendes) Zusammenspiel. Nach sieben Jahren keinen gemeinsamen Flow beim Küssen gefunden zu haben... ich weiß nicht.
 
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