Die Liebe kennt keine Grenzen

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Männlich Bisexuell Schweiz, Basel-Stadt (4052) Dieser Benutzer sucht keine Kontakte
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Meine Vorfahren, soweit ich sie kenne, und auch alle meine Brüder und Kusinen heirateten stets im gleichen Sprach- und Kulturkreis. Das änderte sich in den letzten 50 Jahren sehr stark: Die früheren und jetzigen Lebenspartner/innen unserer fünf Kinder entstammen fünf verschiedenen Kulturkreisen und von den acht Enkelkindern, die bis auf eines im Alter zwischen 26 und 34 Jahren stehen, sind sechs noch ungebunden, während die beiden anderen mit einem Franzosen und einem Australier liiert sind.
Wie steht es in Euren Familien?
 
Meine Vorfahren, soweit ich sie kenne, und auch alle meine Brüder und Kusinen heirateten stets im gleichen Sprach- und Kulturkreis. Das änderte sich in den letzten 50 Jahren sehr stark: Die früheren und jetzigen Lebenspartner/innen unserer fünf Kinder entstammen fünf verschiedenen Kulturkreisen und von den acht Enkelkindern, die bis auf eines im Alter zwischen 26 und 34 Jahren stehen, sind sechs noch ungebunden, während die beiden anderen mit einem Franzosen und einem Australier liiert sind.
Wie steht es in Euren Familien?
Das auffälligste in meiner Familie - meine Schwester hat an Preissn geheiratet. Echt oag sowos.
 
In meiner verwandtschaft gibts einige Liaisonen mit nicht österreichern. Und ich muss sagen, die besten freundschaften hatte ich auch mit sog Fremden.
Die wissen noch, was zusammenhalten und zusammenhelfen bedeutet.
 
Wie steht es in Euren Familien?

ich bin ein doppelt-echter wiener. das bedeutet: selber in wien geboren, aber die verwandtschaft kommt von überall her.

der namensgeber eigentlich aus transsylvanien (welche blutgruppe habt ihr?) - aber der name an sich aus polen, wobei wir die wurzeln aus der steiermark (zwangs-ausgesiedelt nach siebenbürgen) nach polen noch nicht gefunden haben. jedenfalls würde ich sicherheitshalber nie eine polin heiraten (da hat meine frau was dagegen).

p.s.: legt euch nie mit einer polnischen familie an. die brauchen einem gar nichts tun - es reicht, wenn die alle kommen ....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was ich so weiß aus den Erzählungen meiner Großeltern, wurde es recht bunt getrieben. Ich hab sowohl rumänische, als auch ungarische bis nord-deutsche und sogar griechische Verwandte. Eigentlich sogar fad, ich hätte gerne einen noch bunteren Stammbaum ...

Wenn ich jetzt so Wien anschau, ist es eine Stadt aus unterschiedlichsten Kulturen, Sprachen, Ideen, Visionen und Lebensentwürfen und ich finde das einfach großartig. Ich lebe in einem Haus mit vier unterschiedlichen Nationalitäten, Sprachen und Religionen und wir können uns super übers Essen unterhalten und achten unsere Gemeinsamkeiten sehr.

Ich glaube, das machts aus. Egal, von wo jemand herkommt, der Mensch zählt und seine Geschichte, aber nicht seine Sprache, Kultur oder Religion, sondern das, was ihn zu einer Persönlichkeit macht.

Und die sprachliche Barriere kann man auch mit Händ' oder Füß' überwinden ... Durchs Essen kumman d'Leit z'somm, heißts bei uns und ich freu mich immer auf die fantastischen mit Feta gefüllten Weißbrötchen meiner Türkischen Nachbarn ...
 
Mein Mann und mein Schwager sind beide mit einer Deutschen liiert .

Wenn ich meinen Mann ärgern will, sag ich, dass er halt eine Ausländerin nehmen musste, weil ihn die Österreicherinnen nicht wollten...

Auch wenn das in meinem Fall schon lang hält- mit gegenseitigen Zugeständnissen- würde ich es nicht empfehlen.

In unserem ersten Jahr haben wir oft gestritten- bis wir merkten, dass wir das Gleiche meinten. Wir haben uns nur für den anderen unverständlich ausgedrückt. Man könnte sagen, dass eine andere Kultur bereichert- leicht ist es jedenfalls nicht.

Ich merke jetzt erst, wie es ist, wenn man jemand gleicher Herkunft- ich meine quasi die Stadt, nicht das Land- kennenlernt. Es ist also so viel einfacher. Man redet die gleiche Sprache und meint es auch so.
 
Was ich so weiß aus den Erzählungen meiner Großeltern, wurde es recht bunt getrieben. Ich hab sowohl rumänische, als auch ungarische bis nord-deutsche und sogar griechische Verwandte. Eigentlich sogar fad, ich hätte gerne einen noch bunteren Stammbaum ...

Wenn ich jetzt so Wien anschau, ist es eine Stadt aus unterschiedlichsten Kulturen, Sprachen, Ideen, Visionen und Lebensentwürfen und ich finde das einfach großartig. Ich lebe in einem Haus mit vier unterschiedlichen Nationalitäten, Sprachen und Religionen und wir können uns super übers Essen unterhalten und achten unsere Gemeinsamkeiten sehr.

Ich glaube, das machts aus. Egal, von wo jemand herkommt, der Mensch zählt und seine Geschichte, aber nicht seine Sprache, Kultur oder Religion, sondern das, was ihn zu einer Persönlichkeit macht.

Und die sprachliche Barriere kann man auch mit Händ' oder Füß' überwinden ... Durchs Essen kumman d'Leit z'somm, heißts bei uns und ich freu mich immer auf die fantastischen mit Feta gefüllten Weißbrötchen meiner Türkischen Nachbarn ...
Genauso ises - im Türkeiurlaub mit einer türkischen Freundin, hat ihre Oma nur für mich jeden Tag ein Blech Baklava gebacken/backen lassen. Ich hab in 14 Tagen 5kg zugenommen 🥴🤣🤣
 
Die Henkersmahlzeit für den Diabetiker ... Kenn ich ... im Sommer bekomm ich öfter Mal selbst gemachte Baklava ...
Dafür gab es sonst sehr viel Gemüse und Obst, da war Fleisch eher als Beilage gedacht.
Die Oma hat ein großes Landgut mit Nußfarm, - und alles andere Selbstversorger. Da konnte schon passieren das am Abend für 20 Leute aufgetischt wurde. Voll klasse Urlaub war das.
 
Mein Mann und mein Schwager sind beide mit einer Deutschen liiert .

Wenn ich meinen Mann ärgern will, sag ich, dass er halt eine Ausländerin nehmen musste, weil ihn die Österreicherinnen nicht wollten...

Auch wenn das in meinem Fall schon lang hält- mit gegenseitigen Zugeständnissen- würde ich es nicht empfehlen.

In unserem ersten Jahr haben wir oft gestritten- bis wir merkten, dass wir das Gleiche meinten. Wir haben uns nur für den anderen unverständlich ausgedrückt. Man könnte sagen, dass eine andere Kultur bereichert- leicht ist es jedenfalls nicht.

Ich merke jetzt erst, wie es ist, wenn man jemand gleicher Herkunft- ich meine quasi die Stadt, nicht das Land- kennenlernt. Es ist also so viel einfacher. Man redet die gleiche Sprache und meint es auch so.

Selber habe ich einige Jahre in DE gearbeitet und hab heute noch beruflich viel mit DE zu tun. Immer noch fazinierend das sie jedensmal wenn man "schaumamal" sagt der Meinung sind, das es gemacht wird.:giggle:
 
ich glaube das hat es schon immer gegeben und wird es auch zukünftig so geben... Mein Stammbaum zieht sich von Spanien über Slowenien, Kärnten und Saarland... vielleicht sind auch Wikinger dabei.... Die Kulturen vermischen sich schon seit jeher, vielleicht geht es momentan bisschen schneller und die Entfernungen werden weiter. Grenzen sind nur Linien auf Papier, das kann man jetzt gerade sehr gut beobachten...
 
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