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Meine Beiträge haben mit Sicherheit mitunter eine sehr direkte und unverblümte Sprache. Ein stilistisches Mittel, das ich mir gerne leiste, in Anbetracht dessen, dass ich auch andere beherrsche. 'Gewalttätig' sind sie aber garantiert nicht. Weder vom Inhalt, noch in der Sprache. Ich bin auch kein gewalttätiger Mensch.
Allerdings weiß ich sehr wohl, was du meinst. Denn würde ich dir jetzt einfach ganz ehrlich schreiben, was ich davon halte, meine Beiträge im Kontext mit der Gewalt eines Totschlages zu nennen, würdest du wohl auch hier Gewalt darin sehen. Das liegt aber eher daran, dass du mit deiner Außenwirkung (auf mich) nicht so ganz zurechtkommst.
Welchen Grund sollte ich haben, so zu tun, als wäre ich dabeigewesen, wenn es nicht so war? Als könnte man diese Geschichte nicht auch schildern und dabei erwähnen, dass man sie vom Hörensagen kennt, wenn es denn so ist. Worin läge der Unterschied? Es gibt hier keinen Blumentopf zu gewinnen für Geschichten, bei denen man live dabei war. Und profilieren kann man sich mit einer solchen Erzählung wohl auch kaum. Sie diente außerdem keiner Beweislegung für irgendetwas, sondern war einfach nur da um einen Aspekt zu beleuchten.
Wenn ich mir etwas ausdenke, dann denke ich mir etwas aus. Wenn ich etwas vom Hörensagen kenne, dann kenn ich es vom Hörensagen. Und wenn ich etwas erlebe, dann erlebe ich es. Was es ist, darüber täusche ich nicht. Das sähe ich als reine Zeitverschwendung an und keinen Sinn darin.
Aber auch da möchte ich relativieren. Denn ich verschwende meine Zeit ja auch augenscheinlich darin, hier ernsthafte Beiträge zu schreiben. Und die Frage stellt sich zurecht, ob das nicht die viel größere Zeitverschwendung ist. Ein Fehler, der sich aber zum Glück jederzeit korrigieren lässt. In Wahrheit wars eh mal wieder an der Zeit für diese Einsicht.
„Meine Mitmenschen muss ich hässlich Behandeln, immer sie sind die Schuldigen“
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