die bundespräsidentenwahl 2016

wen wählt deiner meinung nach das volk zum bundespräsidenten / zur bundespräsidentin?

  • Irmgard Griss

    Stimmen: 23 8,3%
  • Rudolf Hundstorfer

    Stimmen: 20 7,2%
  • Andreas Khol

    Stimmen: 23 8,3%
  • Alexander Van der Bellen

    Stimmen: 80 28,8%
  • Norbert Hofer

    Stimmen: 117 42,1%
  • Richard Lugner

    Stimmen: 15 5,4%

  • Umfrageteilnehmer
    278
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Manchmal ist das Schilderl doch hilfreich.
Wenn man manche User kennt, wie sie politisch orientiert sind, sollte man meinen, dass die Sätze auch so verstanden werden, wie sie gemeint waren.
Er hat den Satz sarkastisch gemeint. Und meint, ich hätte ihn nicht so aufgefasst. Ich habe dann weiter geschrieben, an seinem angeknüpft, bzw. ihn konkretisiert und ergänzt (was das Gehalt von der Firma angeht.)
 
Schon so Einiges ....... und am End ist ein Exbundeskanzler rechtskräftig verurteilt worden.
aber dass er Offizier in der Wehrmacht war, dies vertuschen wollte, und nachdem er es nicht mehr verheimlichen konnte die ganze Sache verharmloste, stimmt schon.
1985 wurde Waldheim als Kandidat der ÖVP zum Bundespräsidenten nominiert. Er veröffentlichte ein Buch über seine Zeit als UN-Generalsekretär („Im Glaspalast der Weltpolitik“); dieses enthält ein autobiografisches Kapitel aus seiner Zeit vor 1945, aber keine Angaben zu seinen Tätigkeiten in der Wehrmacht von 1942 bis 1945. Zu dieser Lebensphase recherchierten daraufhin verschiedene Journalisten. Das Nachrichtenmagazin Profil, die New York Times und der World Jewish Congress machten ab März 1986 bekannt, dass Waldheim als SA- und NSDStB-Mitglied geführt und zeitweise unter General Friedrich Stahl und dann im Generalstab Löhrs tätig gewesen war, deren Armeeeinheiten schwere Kriegsverbrechen verübt hatten. Der Verdacht, Waldheim könne daran mitgewirkt haben, beschäftigte österreichische und internationale Medien jahrelang, die allmählich immer mehr Details zur Kriegszeit Waldheims herausfanden und – zum Teil mit falschen, halbwahren und/oder spekulativen Behauptungen vermischt – bekannt machten. Waldheim bestritt seine SA- und NSDStB-Mitgliedschaft, jegliche Kenntnis von Judendeportationen und jede Beteiligung an Gefangenenverhören. Seine Anhänger und die ÖVP sprachen von einer vom Jüdischen Weltkongress (WJC) geführten „Schmutzkübelkampagne“ und setzten auf einen Solidarisierungseffekt der Österreicher. Damit konnte er die Stichwahl am 8. Juni 1986 für sich entscheiden.[16]

Als Bundespräsident wurde Waldheim besonders seit einem Einreiseverbot der USA (April 1987) von keinem westlichen Staat eingeladen und erhielt nur wenige Staatsbesuche, meist aus dem Ostblock, sowie Einladungen von einigen arabischen und islamischen Staaten. Seine eigenen Auslandsbesuche, etwa eine Papstaudienz (Juli 1987), ein Besuch der Nahostregion (November 1987) und ein Besuch bei Saddam Hussein 1990 zur erfolgreichen Befreiung von 97 als Geiseln festgehaltenen Österreichern und Schweizern,[17] waren von heftigen Protesten begleitet. Das Verhältnis Österreichs zu Israel blieb bis 1992 belastet.[18]

Österreichs Regierung setzte im Juni 1987 eine internationale Historikerkommission ein, die bis Februar 1988 „kein persönliches schuldhaftes Verhalten“ und „keine Beteiligung an Kriegsverbrechen“ Waldheims feststellte, aber seine genauen Kenntnisse davon. Er habe das Begehen einiger Verbrechen etwa durch seine „Feindlageberichte“ erleichtert. Ferner habe er versucht, „seine militärische Vergangenheit in Vergessenheit geraten zu lassen, und, sobald das nicht mehr möglich war, zu verharmlosen.“[
 
Das kann er ja wohl nicht wirklich meinen. Denn das ist ja belegt. Und im NR war er zwei Monate im Keller, bis er sich endlich mal rauswagte und nur seine Handlanger zum Reden vorschickte (die immer das Thema gewechselt haben) und bei dieser Sitzung (er war das Thema) kein Wort selbst gesagt hat.
 
nein, die größte müllzeitung ist sicher heute, gemessen an der auflage. die brauch ich nicht mal ungelesen in den altpapiercontainer zu werfen, das erledigt die ma.
 
aber dass er Offizier in der Wehrmacht war, dies vertuschen wollte, und nachdem er es nicht mehr verheimlichen konnte die ganze Sache verharmloste, stimmt schon.
Wenn ich mich recht erinnere, dann hat er das nicht vertuscht. Er hat diesen Teil in seiner Biografie einfach nicht erwähnt. Aber da es nach dem Anschluss kein österreichisches Bundesheer mehr gab, war es für Österreicher nicht außergewöhnlich, bei der deutschen Wehrmacht zu dienen. Dass ihm Fred Sinowatz unterstellt hat, bei der SA gewesen zu sein, das hat sich als Verleumdung herausgestellt. Sinowatz hatte daraufhin eingeräumt, dass nur das Pferd von Waldheim bei der SA gewesen wäre. In einer internen Parteisitzung der SPÖ Burgenland hatte Sinowatz auch angekündigt, man werde die braune Vergangenheit Waldheims aufdecken. Daraufhin ist eine Voruntersuchung wegen übler Nachrede eingeleitet worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass schon länger Verleumdungskampagnen gegen Waldheim vorbereitet worden waren. Es gab Zeugen, die bestätigt haben, dass 1986 in den Unterlagen krampfhaft nach Beweisen für die "braune Vergangenheit" Waldheims gesucht worden ist. Sinowatz ist verurteilt worden und hat sich daraufhin aus der Politik zurück gezogen.

Waldheim war Außenminister und später UN - Generalsekretär. Dass er Offizier bei der deutschen Wehrmacht war, das hatte damals niemanden gestört. Es ist ja nicht anzunehmen, dass die Geheimdienste über die Vergangenheit Waldheims keinerlei Information gehabt hätten. Aber seine Israel - und USA - kritische Haltung im Nahostkonflikt hat ihm mächtige Feinde beschert. Seine Politik deckte sich im Übrigen mit der Außen- und Nahostpolitik des damaligen Bundeskanzlers Bruno Kreisky.

Nun kann man die Auffassung vertreten, Waldheim habe einen Fehler gemacht, indem er seine Stellung als Offizier verschwiegen hat. Aber eine ganze Generation von Österreichern hat (nur selten freiwillig) in der Wehrmacht dienen müssen. Und gerade die SPÖ hätte gut daran getan, hier etwas leiser aufzutreten, waren doch einige ihrer Funktionäre mit einer "braunen Vergangenheit" belastet. Zum Beispiel der stellvertretende Landeshauptmann Hans Czettel, der tatsächlich ein ehemaliger Nazi war. Oder die Mitglieder in der Regierung Kreisky, Otto Rösch (Innenminister), Erwin Frühbauer (Verkehrsminister), Josef Moser (Bautenminister), die allesamt eine Nazi - Vergangenheit hatten. Nur der Landwirtschaftsminister Hans Öllinger musste zurücktreten, weil er nicht nur NAZI, sondern auch SS - Offizier gewesen ist. Er wurde von Oskar Weihs abgelöst, denn der ist "nur" ein Nazi gewesen.
 
Missverständnisse bitte, Missverständnisse.

ein missverständlicher Einzelfall ;) News.at ist derzeit offline :hmm:

"Zudem soll Hofer 2010 die Fluglinie AUA in Presseaussendungen madig gemacht haben, während er selbst noch geheim für die Konkurrenzfirma eines Schulfreunds im Aufsichtsrat tätig war. Hofer erklärt, „keinen Cent bezogen zu haben“ :haha: Das mit dem Cent glaube ich auch :haha:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben