die bundespräsidentenwahl 2016

wen wählt deiner meinung nach das volk zum bundespräsidenten / zur bundespräsidentin?

  • Irmgard Griss

    Stimmen: 23 8,3%
  • Rudolf Hundstorfer

    Stimmen: 20 7,2%
  • Andreas Khol

    Stimmen: 23 8,3%
  • Alexander Van der Bellen

    Stimmen: 80 28,8%
  • Norbert Hofer

    Stimmen: 117 42,1%
  • Richard Lugner

    Stimmen: 15 5,4%

  • Umfrageteilnehmer
    278
Status
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http://derstandard.at/2000029353803/FPOe-beraet-am-Mittwoch-ueber-Praesidentschaftskandidaten

Nahost-Expertin möchte Unabhängigkeit bewahren Die FPÖ hat laut Kneissl letzte Woche bei ihr angefragt, ob sie für die Partei für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren wolle. "Zwischen dem 13. und 14. 1. erhielt ich mehrere Anfragen, u.a. seitens der FPÖ und auch privater Initiativen, ob ich mir vorstellen könnte, bei den Bundespräsidentenwahlen zu kandidieren." Sie habe zu sämtlichen Anfragen nein gesagt. "Ich habe sämtliche Angebote abgelehnt, da ich mir die Position der unabhängigen Analystin in den letzten 18 Jahren teils unter Entbehrungen erarbeitet habe", schrieb die Expertin am Dienstag auf ihrer Homepage. Außerdem kenne sie "die Zwänge, die das Amt mit sich bringt, zumal ich in meiner Zeit als Diplomatin mit einigen Bundespräsidenten zusammengearbeitet habe". Sie verwies darauf, dass es ihr in den letzten Jahren gelungen sei, "an Universitäten in Israel, Libanon und im Iran gleichermaßen als Referentin zu Energiefragen und Nahostpolitik vorzutragen. Die geistige Unabhängigkeit ist der Luxus, den ich mir stets geleistet habe", so Kneissl.
 
...die restlichen Länder waren froh, nichts mit den Habsburgern zu tun zu haben

Der Habsburger Albrecht IV war 1398 sogar in Syrien und brachte von seiner Reise Kostbarkeiten mit.
Da ist es dann nicht verwunderlich, wenn Syrier nun einen Gegenbesuch abstatten ;)

Mich wundert, dass Karl Habsburg nicht als Kandidat im Gespräch ist. Immerhin war er schon mal ÖVP EU-Politiker und mit 55 würde auch das Alter passen. Die FPÖ sucht doch noch immer verzweifelt, da wäre doch der Blaublütige eine Option.:lol:
 
Nicht nur diese, sondern auch aus Galizien und vielen anderen Teilen.
Aber auch wenn du es nicht so sehen willst, zählen die natürlich auch zu den Einwanderern!
Lieber Trina auch wenn du es nicht wahr haben willst es gibt einen Unterschied zwischen Einwanderung und Binnenwanderung.


Ich gebe dir Recht
Die Kampfrhetorik mancher politischer Gruppierung lässt sich durch überprüfbare Fakten in keiner Weise bestätigen. Nur widerlegen.
Es gehört leider zum Syndrom der intellektuellen Degeneration in diesem Land, dass Behauptungen mittlerweile mehr Geltung erlangen, als korrekte Informationen.
Das liegt sicher auch am Gebrauch/Missbrauch der sozialen, web-basierten Medien...
denn die Behauptung
Ohne Einwanderung wäre Österreich heute ein verarmtes, überaltertes Land mit nicht einmal 6 Millionen Einwohnern.
lässt sich in keiner Weise bestätigen.


Aber eine Frage zum Thema:
Was darf der Bundespräsidenten von sich aus machen. Wenn ich mich richtig erinnere kann er Österreich repräsentieren und gegen diverse Sachen sein. Er kann aber nicht seine Anliegen, Vorstellungen einfach durchdrücken.
 
Aber eine Frage zum Thema:
Was darf der Bundespräsidenten von sich aus machen. Wenn ich mich richtig erinnere kann er Österreich repräsentieren und gegen diverse Sachen sein. Er kann aber nicht seine Anliegen, Vorstellungen einfach durchdrücken.

Über Umwege könnte er das schon. Er ist formal das höchste Amt im Staat, seine Rolle wird halt seit jeher sehr passiv ausgelegt. Er muss Bundeskanzler und Minister nicht nur angeloben, sondern kann sie auch abberufen.
 
Er muss Bundeskanzler und Minister nicht nur angeloben, sondern kann sie auch abberufen.

Er kann die gesamte Regierung nach freiem Ermessen entlassen. Die Entlassung einzelner Regierungsmitglieder kann er nur im Einvernehmen mit dem Bundeskanzler veranlassen.
Aber er kann auch den Nationalrat, allerdings in Übereinstimmung mit dem Bundeskanzler, auflösen.
Auf Antrag der Bundesregierung und mit Zustimmung des Bundesrates kann er den Landtag eines Bundeslandes auflösen. Die Abgeordneten des betroffenen Bundeslandes sind dabei nicht stimmberechtigt.
Er hat ein eingeschränktes Recht, Notverordnungen zu erlassen.

Diese Befugnisse sind für Krisensituationen gedacht und daher in der Zweiten Republik noch nie angewendet worden. Aber aus diesen Befugnissen lässt sich ableiten, dass das Amt des Bundespräsidenten besonders in demokratisch schwierigen Zeiten sehr wohl wichtig ist. Und es sollte daher nicht mit irgend einem Wurschtel besetzt werden.
 
Er muss Bundeskanzler und Minister nicht nur angeloben, sondern kann sie auch abberufen.
Das meinte ich mit "gegen diverse Sachen sein"

Aber er kann nicht von sich aus eine bestimmte Person ohne Zustimmung bzw Vorschlag zu einem Minister machen. Genauso kann er zum Beispiel wenn er ein Befürworter des BGE ist das nicht einfach von sich aus einführen.

Er hat meiner Meinung nach eher eine kontrollierende Aufgabe bei der seien Wünsche Träume Phantasien belanglos sind.
 
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Lieber Trina auch wenn du es nicht wahr haben willst es gibt einen Unterschied zwischen Einwanderung und Binnenwanderung.

Lieber EintrittX, selbstverständlich gibt es Unterschiede, und die habe ich ja auch nirgends bestritten.
Aber erstens war etwa die Einwanderung eines Böhmen, Galiziers, etc. etwa nach Wien schon auch anders, al wenn heute z.B. ein Linzer nach Wien zieht und zweitens ist auch eine Binnenwanderung eine Form der Zuwanderung, in Bezug auf die Fragen, die wir in diesem Zusammenhang besprechen.
Übrigens hat ja Österreich immer von den Ein-/Zuwanderern profitiert, alleine, wenn wir unsere Küche betrachten. Die Ein-/Zuwanderer brachten uns ja z.B. Gulyas, Palatschinken, Germknödel, Paprikahendl, ........
 
Aber aus diesen Befugnissen lässt sich ableiten, dass das Amt des Bundespräsidenten besonders in demokratisch schwierigen Zeiten sehr wohl wichtig ist. Und es sollte daher nicht mit irgend einem Wurschtel besetzt werden.
Das Amt des Bundespräsidenten, richtig ausgeübt, verleiht ihm auch in politisch unauffälligen Zeiten ein sehr großes Gewicht, da man seine Befugnisse und Möglichkeiten nicht unterschätzen sollte. Man darf sich nicht dadurch täuschen lassen, dass die Ausübung des Amtes bisher eher sehr passiv gehandhabt wurde. Der Präsident war Zuschauer in der ersten Reihe, ohne aber - von mahnenden Worten abgesehen - von seinem Recht der Kontrolle und Einflussnahme wirklich Gebrauch zu machen. Das ist meines Erachtens die Erbschuld der großen Koalition aus der Zeit, wo zwei Parteien das Land unter sich aufgeteilt haben, und wo man dem Präsidenten die Rolle des "Onkels in der Hofburg" zugeschanzt hat, der sich weiter nicht um Politik kümmern soll.
 
Das Amt des Bundespräsidenten, richtig ausgeübt, verleiht ihm auch in politisch unauffälligen Zeiten ein sehr großes Gewicht, da man seine Befugnisse und Möglichkeiten nicht unterschätzen sollte.

Auf dem Papier zumindest, und du weißt ja was man über Papier sagt.


Dein Liebling hat jetzt ein "Einheitsgbiss", das muß ein Schock für dich sein. :mrgreen:
 
Übrigens hat ja Österreich immer von den Ein-/Zuwanderern profitiert, alleine, wenn wir unsere Küche betrachten. Die Ein-/Zuwanderer brachten uns ja z.B. Gulyas, Palatschinken, Germknödel, Paprikahendl, ........
Dass Österreich ein Land ist in dem viele Kulturen schon immer lebten ist ja eine Tatsache und ist nicht zu bestreiten, schon alleine wegen der Monarchie aber auch wegen der geographischen Lage (so mitten drin halt).

Nur hat das mit einem Einwanderungsland nichts zu tun, denn in diese Länder (USA, Kanada, Australien...) gehen Leute temporär oder dauerhaft weil sie eine Qualifikation mitbringen die dort benötigt wird und somit von Tag 1 ihrer Ankunft positiv zum Staatshaushalt beitragen. Im Gegenzug ermöglichen diese Länder den Leuten durch geringe Abgaben auf Arbeit das sie ihre Familie zu Hause gut unterstützen können und schnell etwas "schaffen" können bzw. sich in einem verhältnismäßig kurzem Zeitraum Kapital zur Seite zu legen und somit unabhängig von staatlicher Unterstützung zu leben. Unter dem Strich ergibt das für alle beteiligten (die Person, den Staat, die Unternehmen) einen positiven Effekt.

Wenn du jetzt mal ehrlich bist, dann weißt du dass das in Österreich so nicht funktionieren wird, schon alleine wegen der Abgaben. Somit wird jeder nachweislich qualifizierte einen Bogen um uns machen und dort hin gehen wo er Geld verdienen und trotzdem noch gut leben kann. Was uns bleibt ist halt, naja, der "Rest" und die Hoffnung dass wir die Zuwanderer mit massiven Einsatz von Steuergeld dazu bringen irgendwann vielleicht einmal auf eigenen Beinen stehen zu können. Und wenn man dann noch meint jedem eine erfolgreiche Auswanderung ermöglichen zu müssen und ihn bis an sein Lebensende zu versorgen, hat man so wie so restlos verloren denn dazu muss man horrende Steuern einheben was wiederum die abschreckt die wir eigentlich brauchen würden.

Und solange das so ist, ist Österreich kein Einwanderungsland sondern eher ein "Resteland mit Sozialgarantie" ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mich wundert, dass Karl Habsburg nicht als Kandidat im Gespräch ist.
Im Grunde könnte man mit den Habsburgern einen Deal machen: Der Staat zahlt ihnen einmalig 50% der 4 Mrd € die sie ja beanspruchen (und sonst nix), rehabilitiert sie und wir wandeln uns in eine konstitutionelle Monarchie ohne jährliche Personal- und Wahlkosten. Ich denke dass sich das schnell rechnen und hätte bestimmt mehr Understatement als die angestaubten BPs bisher... 8-)
 
Nur hat das mit einem Einwanderungsland nichts zu tun.....

Selbstverständlich hat das etwas mit einem Einwanderungsland zu tun, zumal du ja auch bei deiner Definition auch nicht völlig richtig liegst.
Denn auch in den USA, Australien oder Kanada gibt es ja genügend Einwanderer, die aus anderen Motiven dorthin gegangen sind, um nicht zu sagen, daß das Gros der Bevölkerung sich aus Menschen rekrutiert, die aus anderen Gründen kamen. Egal, ob sie verfolgt wurden, oder sich einfach ein besseres Leben erhofften.
Die Versuche die Einwanderung durch Quoten, Berufskenntnis,Arbeitsmarktbedürfnissen, ezc. zu steuern ist ja noch relativ jung.

Und etwa genau aus demselben Grund, wie etwa manche Mexikaner in die USA auswandern, genauso wanderten auch schon z.B. viele Anatolier nach Österreich ein, nämlich um sich ihr Leben zu verbessern.
Und selbstverständlich kommen auch Ausländer mit Ausbildung nach Österreich - da fallen mir gleich einige gastronomische Betriebe ein, deren Chefs keine Österreicher sind.

Das in Österreich ein anderes und stärkeres Sozialsystem besteht ist ein ganz anderes Thema, ändert aber nix an der Tatsache, daß Österreich ein Einwanderungsland ist und schon immer eins war!
 
Übrigens hat ja Österreich immer von den Ein-/Zuwanderern profitiert, alleine, wenn wir unsere Küche betrachten. Die Ein-/Zuwanderer brachten uns ja z.B. Gulyas, Palatschinken, Germknödel, Paprikahendl, ........

Früher hat Österreich von den Ein-/Zuwanderern profitiert weil es sich die Ein-/Zuwanderer nach Qualifikation und Bedarf ausgesucht hat. Nebenbei entschieden die Angestammten welchen Teil sie von der Kultur der Ein-/Zuwanderer übernehmen wollten und welchen nicht. Im Gegensatz zu heute wo aus falsch verstandener Toleranz die Angestammten jeden Schwachsinn (auch den von Autochthonen) per Strafe tolerieren müssen.

Außerdem einen dicken :daumen: an Posting #632 von FreddyKrueger84

von seinem Recht der Kontrolle und Einflussnahme wirklich Gebrauch zu machen
Was wäre diese Art von Einflussnahme außer grob gesagt die Ablehnung und Absetzung von Ministern? Kann er von sich aus irgendwelche Initiativen für Gesetze ergreifen?
 
Und selbstverständlich kommen auch Ausländer mit Ausbildung nach Österreich - da fallen mir gleich einige gastronomische Betriebe ein, deren Chefs keine Österreicher sind.
"Blindes Huhn findet Korn" - sonst nix.
Und etwa genau aus demselben Grund, wie etwa manche Mexikaner in die USA auswandern, genauso wanderten auch schon z.B. viele Anatolier nach Österreich ein, nämlich um sich ihr Leben zu verbessern.
Eben nicht: Wenn ein Mexikaner in die USA geht muss er für sich selbst sorgen und hat keine Garantie es dort zu schaffen. Wenn ein Türke nach Österreich kommt und es bis zu unbefristeten Aufenthaltsbewilligung schafft wird er bis an sein Lebensende versorgt egal was passiert. Siehst du den Unterschied?
Das in Österreich ein anderes und stärkeres Sozialsystem besteht ist ein ganz anderes Thema, ändert aber nix an der Tatsache, daß Österreich ein Einwanderungsland ist und schon immer eins war!
Doch den gibt es, denn unsere marodes Sozialsystem ist neben dem kaputten Pensionssystem ein Kostentreiber und anstatt die Punkte mit der Einwanderung zu sanieren, verschärfen wir das Problem noch.

Und Österreich ist was die Zuwanderung betrifft wohl eher die Restrampe und nicht das primäre Ziel der Leute. Wenn du das mit den richtigen Einwanderungsländern auf eine Stufe stellen willst, bitte, aber mMn sind wir da ein paar Klassen darunter.
 
"Blindes Huhn findet Korn"

Wenn es etwas nicht trifft, dann dieses Sprichwort. Aber macht nix! :mrgreen:



Eben schon!
Beide wollen sich ihr Leben verbessern und gehen in ein anderes Land.
Das es in Österreich und in den USA unterschiedliche Sozialsysteme gibt ist jetzt keine wahnsinnig große Neuigkeit.
Aber noch einmal; es ändert nix an der Tatsache, daß Österreich ein Einwanderungsland war, ist und auch eins bleiben wird.
Und gerade, um unsere hohen Sozialstandards halten zu können, brauchen wir auch in Zukunft Einwanderer!
 
Früher hat Österreich von den Ein-/Zuwanderern profitiert weil es sich die Ein-/Zuwanderer nach Qualifikation und Bedarf ausgesucht hat.

Das glaubst du aber nicht wirklich, oder?


Nebenbei entschieden die Angestammten welchen Teil sie von der Kultur der Ein-/Zuwanderer übernehmen wollten und welchen nicht.

Detto. Wer zwingt dich denn, irgendetwas zu übernehmen? Also mich keiner!
Genauso wenig, wie früher etwa ein "eingeborener Wiener" zum Gulyas-Essen gezwungen wurde, wird er heute zum Döner-Essen gezwungen. Oder lauft dir ein Polizist hinterher und stopft dir einen Döner in den Mund?


Mit solchen Angstparolen wird die Situation mit Sicherheit aber nicht besser!
 
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