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http://derstandard.at/2000029353803/FPOe-beraet-am-Mittwoch-ueber-Praesidentschaftskandidaten
Nahost-Expertin möchte Unabhängigkeit bewahren Die FPÖ hat laut Kneissl letzte Woche bei ihr angefragt, ob sie für die Partei für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren wolle. "Zwischen dem 13. und 14. 1. erhielt ich mehrere Anfragen, u.a. seitens der FPÖ und auch privater Initiativen, ob ich mir vorstellen könnte, bei den Bundespräsidentenwahlen zu kandidieren." Sie habe zu sämtlichen Anfragen nein gesagt. "Ich habe sämtliche Angebote abgelehnt, da ich mir die Position der unabhängigen Analystin in den letzten 18 Jahren teils unter Entbehrungen erarbeitet habe", schrieb die Expertin am Dienstag auf ihrer Homepage. Außerdem kenne sie "die Zwänge, die das Amt mit sich bringt, zumal ich in meiner Zeit als Diplomatin mit einigen Bundespräsidenten zusammengearbeitet habe". Sie verwies darauf, dass es ihr in den letzten Jahren gelungen sei, "an Universitäten in Israel, Libanon und im Iran gleichermaßen als Referentin zu Energiefragen und Nahostpolitik vorzutragen. Die geistige Unabhängigkeit ist der Luxus, den ich mir stets geleistet habe", so Kneissl.

