Wie seht ihr das? Ist es tatsächlich ok, jemandem einzureden, oder widerspruchslos zulassen, dass er es sich selbst einredet, er wäre ok, auch wenn er es nicht ist?
Oder doch besser offen die Wahrheit sagen und vielleicht zu einem Umdenken beitragen?
Wenn der Betroffene FRAGT und um eine EHRLICHE Meinung BITTET, kann es eine (dennoch schmerzhafte) Hilfe sein, möglichst diplomatisch und achtsam aber eben auch EHRLICH zu sein. Achtsamkeit wegzulassen und die Brutalität der Wirkung seiner Meinung zu genießen, scheint für viele Sadisten sehr verlockend zu sein.
Menschen die NICHT FRAGEN mit seiner persönlichen Meinung und "Beurteilung" zu konfrontieren ist sinnlos, und ein Angriff auf die Würde des Betroffenen.
Dann auch noch achtlos und mit verletzenden Worten... ist das schlimmste, was man Mitmenschen antun kann.
Fazit:
ungefragt die Klappe halten, und -wenn gefragt- so achtsam und ehrlich wie möglich/nötig
EINREDEN sollte man nie jemandem etwas.
ZULASSEN und SEIN LASSEN ist eine hohe Kunst, denn JEDER ist ok wie er ist ... sich das Recht zu nehmen, dem anderen zu sagen "DU IRRST, DENN DU BIST SCHEISSE WIE DU BIST"...ist nur ein erbärmliches Zeugnis seiner eigenen Defizite im Umgang mit anderen, die nicht so sind, "wie man glaubt sie formen / verändern / be- oder verurteilen zu dürfen".
Das einzige was man darf ist: hilfreich sein (und zwar in Demut und nicht in Hochmut, sich belustigend oder über den anderen "erhebend"), wenn Hilfe gesucht wird, bzw. seine Meinung sagen, wenn jemand sie hören will.
Der Rest ist erbärmlich und zum Scheitern verurteilt.