Der Fitnessthread

Frage bitte an die Bike-Profis:
Habt Ihr Erfahrung mit freien Rollentrainern?
so wie diesem:
Rollentrainer sind nicht einfach zu benutzen. Auch im obersten professionellen Bereich, wo die Leute so einigermaßen Radfahren können, werden die daher kaum noch verwendet.

Gut ist das weitgehend realistische Fahrgefühl. Da gibt es keine Diskussion. Der Wiegetritt wiegt, wenn man ruhig dahin rollt, dann fährt man, genau wie auf der Straße, kleine Schlangenlinien. Daher ist auch die Belastung am Sattel eher gering.

Das Anfahren stellt ein massives Problem dar. Es gelingt auf Anhieb kaum jemandem, und
auch Leute, die jahrelang auf der Rolle trainieren, beschreiben es als tägliche Herausforderung. Und im Maximallastbereich kommt es immer wieder zu Stützen, einfach, weil man gegen den Rand kommt.

Ich verwende, nach ein paar Versuchen auf der Rolle, seit Jahren einen Tacx Flux S. Kostet nicht wesentlich mehr, aber da stürze ich nie, ich setze mich drauf und fahre. Und wenn ich nicht mehr trete, dann bleibt er stehen, und ich auch.

Ich habe unlängst von Christoph Strasser gehört, dass er jahrelang auf der Rolle gefahren ist, aber dann einen Smarttrainer bekommen hat, und die Rolle seither nicht mehr verwendet. Von Mühlberger weiß ich, dass er auch einen Smarttrainer fährt, Gall und Bogacar sowieso, die sind zu jung für die Rolle.

Der Nachteil meines Tacx ist natürlich das unrealistische Fahrgefühl. Dagegen gibt es Matten, die man unterlegen kann, die sollten dann auch das Problem mit den Sitzbeschwerden beheben (mir tut nach 2-3 Stunden der Poscher weh). Muss man wahrscheinlich sowieso, wenn man in einem Wohnhaus lebt, die Nachbarn werden es danken.
 
Heute habe ich wieder eine nette Fahrt gemacht. Von Villasimius richtung Cagliari. Da geht es ständig rauf und runter, es wird sozusagen ganz ohne mein Zutun ein Intervalltraining. Es waren recht viele Radfahrer auf der Straße. Ich hab ein paar überholt, ich bin auch einmal überholt geworden.
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Na es geht eh, aber im flachen bei Wind bei den Temperaturen vergehts auch mir. Im Wald mit lässigen Steigungen ist's mir egal, aber bei uns ist es gerade beschissen eisig, da täts mich nur aufhauen.
Ich fahr ja eigentlich nur auf der Straße, und dafür ist es dann einfach zu kalt. Natürlich könnte ich irgendwo hinauf fahren, bei 10-15 km/h würde mir schon warm. Aber dann muss ich wieder hinunter, und wenn es mit 10 hinauf gegangen ist, geht's mit 60-70 wieder runter. Und spätestens da ist das Problem. Selbst wenn ich die Bremsen schinde, ich muss dann keine Leistung mehr bringen, und nass bin ich auch, da friere ich aus.

Vor 3 Jahren hab ich mir ein Mountainbike gekauft, aber das macht mir keinen Spaß. Außerdem darf man ja eigentlich auch nicht in den Wienerwald fahren. Ist also nix. Also Smarttrainer :traurig:
 
Rollentrainer sind nicht einfach zu benutzen. Auch im obersten professionellen Bereich, wo die Leute so einigermaßen Radfahren können, werden die daher kaum noch verwendet.

Gut ist das weitgehend realistische Fahrgefühl. Da gibt es keine Diskussion. Der Wiegetritt wiegt, wenn man ruhig dahin rollt, dann fährt man, genau wie auf der Straße, kleine Schlangenlinien. Daher ist auch die Belastung am Sattel eher gering.

Das Anfahren stellt ein massives Problem dar. Es gelingt auf Anhieb kaum jemandem, und
auch Leute, die jahrelang auf der Rolle trainieren, beschreiben es als tägliche Herausforderung. Und im Maximallastbereich kommt es immer wieder zu Stützen, einfach, weil man gegen den Rand kommt.

Ich verwende, nach ein paar Versuchen auf der Rolle, seit Jahren einen Tacx Flux S. Kostet nicht wesentlich mehr, aber da stürze ich nie, ich setze mich drauf und fahre. Und wenn ich nicht mehr trete, dann bleibt er stehen, und ich auch.

Ich habe unlängst von Christoph Strasser gehört, dass er jahrelang auf der Rolle gefahren ist, aber dann einen Smarttrainer bekommen hat, und die Rolle seither nicht mehr verwendet. Von Mühlberger weiß ich, dass er auch einen Smarttrainer fährt, Gall und Bogacar sowieso, die sind zu jung für die Rolle.

Der Nachteil meines Tacx ist natürlich das unrealistische Fahrgefühl. Dagegen gibt es Matten, die man unterlegen kann, die sollten dann auch das Problem mit den Sitzbeschwerden beheben (mir tut nach 2-3 Stunden der Poscher weh). Muss man wahrscheinlich sowieso, wenn man in einem Wohnhaus lebt, die Nachbarn werden es danken.
Danke!
Bin nur auf willhaben über so ein Teil gestolpert und hab kurz überlegt, weil mein alter Tacx ja nicht mehr mit der Steckachse vom Gravel zusammenpasst ...
Aber für meine Zwecke - hometrainer Ersatz 😬 - wär das mit Kanonen auf Spatzen schießen 🙈
Werd wohl vorerst weiterhin das alte Fahrrad einspannen für das bisschen Ausdauertraining 🙂
 
Danke!
Bin nur auf willhaben über so ein Teil gestolpert und hab kurz überlegt, weil mein alter Tacx ja nicht mehr mit der Steckachse vom Gravel zusammenpasst ...
Aber für meine Zwecke - hometrainer Ersatz 😬 - wär das mit Kanonen auf Spatzen schießen 🙈
Werd wohl vorerst weiterhin das alte Fahrrad einspannen für das bisschen Ausdauertraining 🙂
Ey. Das mit der Steckachse hast Du um 35€ bei Amazon bis kommende Woche gelöst!

 
Meinst diese Adapterhülsen?
Hab eh ein wenig recherchiert... scheint aber nicht recht zu funktionieren 🤔
Tacx liefert seit ein paar Jahren solche mit jedem Smarttrainer mit. Ich verwende meinen (original Tacx) mit meinem Straßenrennrad. Geht so gut, wie der Schnellspanner mit dem alten Rad gegangen ist.
 
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