Der Fitnessthread

Die breite Masse kennt die Hintergründe des Radsports nicht. Für die zählt nur der Sieger oder außerordentliche Ereignisse. Das Radprofis aber dem Kapitän zuarbeiten müssen, verstehen sie nicht. Der Kapitän muss so lange wie möglich geschont werden. Eigentlich eh "simpel"

Und das etwaige Radprofis dann 10 Stunden Rückstand haben, schauns wie der 13A...wie, der ist ja Radprofi und so langsam? Das der gleiche Radprofi aber ein Roleur ist und die meiste Zeit vor seinem Kapitän ist, um ihn Windschatten zu geben auf jedem Profil oder bei Defekt wieder ins Feld zu fahren...das spielt keine Rolle. Oder wenn ein Radprofi sich paarmal zum Teamwagen zurückfallen muss um Wasser zu holen, während das Peloton weiter 45km/h fährt, und er dann schneller wieder fahren muss um ins Feld zu kommen...Und das er die ersten paar Meter am Berg volle Kanne reinhängen muss...Wurscht.

Ein Radprofi ist ja nur ein Beruf. Und für diese Leistung wird er bezahlt.
 
Radsport ist, man würde es nicht glauben wollen, Teamsport. Kein Mensch würde behaupten, Pentz (das ist der Nationaltormann) wäre ein Looser, weil er noch nie ein Tor geschossen hat. Im Gegenteil, wenn die Fußballer gut gespielt haben, dann steht, "die Abwehr könnte sich auf Pentz verlassen, der vier Schüsse parieren konnte".

Ich habe kaum jemals in einem österreichischen Medium gelesen, "Einen wesentlichen Anteil an Pogačars Erfolg hatte der Oberösterreicher Großschartner, der für ihn im Schlussanstieg das Loch zur Führungsgruppe, die noch zu Beginn des Anstiegs 5 Minuten in Front gelegen war, zufahren konnte und am Ende mit 15 Minuten Rückstand als 68. ins Ziel kam." Das wäre einmal fair. Großschartner ist einer der wichtigsten Domestiken im Feld, erwähnt wird aber normalerweise immer nur sein Rückstand, nie seine Leistungen.
 
Harald Maier war sogar mal 5.ter bei einer Rad-WM. Das war 1985 Eine unglaubliche Leistung! In der Presse..noja...
Bei den Fussballern glaubt man, wenn wir bei den Qualifikationen Erster mal sind, sind mir schon "Wödmasta" :x
 
Blad, tráge und langsam bin ich geworden in den letzten Monaten, furchtbar...da muss ich jetzt wieder dranbleiben und die 10 Kilo mússen wieder runter. Ich war in meinem ganzen Leben noch nicht so schwer. (Nein, das ist Fett, kein Muskel)
:rofl:
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Radsport ist, man würde es nicht glauben wollen, Teamsport. Kein Mensch würde behaupten, Pentz (das ist der Nationaltormann) wäre ein Looser, weil er noch nie ein Tor geschossen hat. Im Gegenteil, wenn die Fußballer gut gespielt haben, dann steht, "die Abwehr könnte sich auf Pentz verlassen, der vier Schüsse parieren konnte".

Ich habe kaum jemals in einem österreichischen Medium gelesen, "Einen wesentlichen Anteil an Pogačars Erfolg hatte der Oberösterreicher Großschartner, der für ihn im Schlussanstieg das Loch zur Führungsgruppe, die noch zu Beginn des Anstiegs 5 Minuten in Front gelegen war, zufahren konnte und am Ende mit 15 Minuten Rückstand als 68. ins Ziel kam." Das wäre einmal fair. Großschartner ist einer der wichtigsten Domestiken im Feld, erwähnt wird aber normalerweise immer nur sein Rückstand, nie seine Leistungen.
Es sind halt die Repoter fúr gewóhnlich auch keine Radspezialisten, der 0815 Búrger besitzt nicht die intellektuelle Kapazität etwas anderes als Fußball und Skifahren zu verstehen. Der Rest interessiert ihn nicht, wird in den Medien aber auch nicht mehr gezeigt. Was zuerst war, kann ich nicht sagen, in meiner Kindheit gab es neben Tennis auch noch Wildwasserkanu, Rudern, Judo, Radfaren und andere Sportarten im Fernsehen. Im Sport am Montag gabs auch mal einen Bericht úber das Race across America oder ähnliche Veranstaltungen. Stattdessen werden heute irgendwelche schwachsinnigen "Unterhaltungsformate" gezeigt.
Mit ein Grund warum ich schon lange keinen Fernseher mehr habe.
 
wird in den Medien aber auch nicht mehr gezeigt. Was zuerst war, kann ich nicht sagen, in meiner Kindheit gab es neben Tennis auch noch Wildwasserkanu, Rudern, Judo, Radfaren und andere Sportarten im Fernsehen. Im Sport am Montag gabs auch mal einen Bericht úber das Race across America oder ähnliche Veranstaltungen.
ja, das war noch Zeiten.
"Sport am Montag" ..............lang ists her. Schade dass es sowas nicht mehr gibt.
Die breite Masse kennt die Hintergründe des Radsports nicht. Für die zählt nur der Sieger oder außerordentliche Ereignisse. Das Radprofis aber dem Kapitän zuarbeiten müssen, verstehen sie nicht. Der Kapitän muss so lange wie möglich geschont werden. Eigentlich eh "simpel"
diesen Fall fand ich auch interessant, als mal eine Österreicherin Olympiasiegerin wurde.

 
Es sind halt die Repoter fúr gewóhnlich auch keine Radspezialisten, der 0815 Búrger besitzt nicht die intellektuelle Kapazität etwas anderes als Fußball und Skifahren zu verstehen. Der Rest interessiert ihn nicht, wird in den Medien aber auch nicht mehr gezeigt. Was zuerst war, kann ich nicht sagen, in meiner Kindheit gab es neben Tennis auch noch Wildwasserkanu, Rudern, Judo, Radfaren und andere Sportarten im Fernsehen. Im Sport am Montag gabs auch mal einen Bericht úber das Race across America oder ähnliche Veranstaltungen. Stattdessen werden heute irgendwelche schwachsinnigen "Unterhaltungsformate" gezeigt.
Mit ein Grund warum ich schon lange keinen Fernseher mehr habe.
Ich hab das Buch vom Franz Spilauer, der damals als Rookie gleich 3ter wurde beim RAAM, ich glaub das war 1987, als erster Europäer.
Von Christoph Strasser brauchen wir gar nicht reden. :)
Aber selbst im Ami-Land ist das Raam eher unbedeutend...
 
Ich selber hab mal spekuliert mit dem Paris-Brest-Paris. 1260km in 90 Stunden. 14er Schnitt netto. Aber man muss ja auch mal Schlafen, Essen, Anstellen usw...

Aber der Trainingsaufwand dafür *g*. Ich bin ja ein fauler Hund geworden.
 
Ich selber hab mal spekuliert mit dem Paris-Brest-Paris. 1290km in 90 Stunden. 17er Schnitt netto.

Aber der Trainingsaufwand dafür *g*. Ich bin ja ein fauler Hund geworden.
Fahr einfach was, das mit wenig Aufwand machbar ist. Race across Italy, zum Beispiel. Race across Austria. Irgend sowas. Italy ist wunderschön, aber verblúffend kalt, in der Nacht kann es auf den Bergen unter 0 °C haben.
 
Also kann man schon rechnen, das man schon einen 20er Schnitt braucht. Erstens das Essen, paar Stunden Schlaf, Anstellen, Suchen, Abstempeln und das Wetter! Berauf und Bergab gehts auch ständig..und dann wirds mit einem 20er Schnitt nicht so ohne....zwar keine steilen Hügeln aber es macht dann die Masse aus an Steigungen.

Auch nicht erbaulich. *g*
 
Einige fahren das ja in ca 45 Stunden...Aber wenn man genau liest, wie die das schaffen, na im Windschatten und Abwechselnd. Als Rennen!
Dabei ist das ausdrücklich nicht als Rennen ausgeschrieben, sondern als Touristikfahrt.
Dann kann man nicht wirklich von Eigenleistung sprechen. Manche haben sogar ein Wohnmobil dabei, welches die Gattin/Freundin fährt, damit sie sich umziehen usw...können.
Die haben den Sinn der Veranstaltung überhaupt nicht begriffen. :P
 
Also kann man schon rechnen, das man schon einen 20er Schnitt braucht. Erstens das Essen, paar Stunden Schlaf, Anstellen, Suchen, Abstempeln und das Wetter! Berauf und Bergab gehts auch ständig..und dann wirds mit einem 20er Schnitt nicht so ohne....zwar keine steilen Hügeln aber es macht dann die Masse aus an Steigungen.

Auch nicht erbaulich. *g*
Seltsamerweise sind die Berge eher eine Vereinfachung. Venedig Mailand ist tödlich langweilig. Venedig Pescara ist ab Rimini ganz super, gerade weil es ständig auf und ab geht. Beim Race across Italy sind die Berge immer das, was am Einfachsten geht. Man Flucht, man schimpft, und bevor man sichs versieht ist man oben. Die Ebenen ziehen sich endlos.
 
Aufgrund meiner ehemaligen Statur war ich kein schlechter Bergfahrer...1988 bin ich mit einem Freund von Wien zum Faakersee geradelt, campen.
Dort haben wir einen Holländer kennengelernt, auch ein Radl-Fanatiker....mit dem sind wir dann zur Villacher Alpenstrasse gradlt..
Den hamma zeigt was österreichische Berge sind. :rofl:
Sein Problem war nur, er war schon deutlich älter. Wir waren 18, der war schon 40.
16km nur bergauf... Aber für das das er schon älter war war er eh gut, vor allem diese Berge nicht gewohnt.
Ca 15 Minuten nach mir isser gekommen.
 
40.ist kein Alter. Strasser ist 41 (und den erwischt nicht so schnell einer). Abwärts geht es so ab 50. Zumindest bei mir war es so.
 
Oder...in den 90gern...so um das Jahr 1997....Ausflug mit der Firma zum Bisamberg mitn Radl.
Ein Typ mit dem ultrasupermodernen MTB damals..ich fuhr mit dem Damenrad.(haha)
Da gibts die Strasse zum Bisamberg rauf wenn man von hinten kommt, also Langenzersdorferseite.
Er war natürlich am schnellsten rauf, aber ich mit dem Damenrad als zweites. Und das nicht soviel später.
Dem sind die Augaln rausgefallen damals..Hrhr
Hach.. Memorys...Und heut bekomm ich schon Schweissausbrüche, wenn ich nur ein Rad anseh...haha
 
Ich werd jetzt 56...2018 war ein absolut seltsames Jahr.
War mit dem Rennrad beim Attersee..von dort nach Linz geradelt, eh nur knapp 85km.
Am nächsten Tag mitn Radl ganz normal in die Firma gefahren, am Abend retour auf einmal eine Müdigkeit die ich noch nie erlebt habe.
Tja, und am Abend schon Schwierigkeiten mit dem Atmen.
Untersuchung: Asthma! Allergisches.
Von einem Tag auf den anderen. OIDA!
Jetzt spür ich es fast nicht mehr.
 
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