Der Fitnessthread

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Gibt auch Männer die sagen das wenn du während dem Wadentraining nicht weinst, machst du das Wadentraining falsch. XD

So hart werde ich wohl nie trainieren.
 
Du hast garnix gemacht? :eek:

warum?

Hatte mehrere Gründe.

1. im ersten Lockdown habe ich versucht mittels Körpergewichtsübungen und leichten Kurzhanteln (mehr hatte ich nicht) zuhause so gut es geht weiter zu trainieren. Der Erfolg punkto Kraft und Optik war - wie eh erwartbar - mehr als überschaubar. Beides ist trotzdem gnadenlos in den Keller gerasselt, trotz Steigerungen bei Klimmzügen, Liegestützen und co.
Ausserdem bin ich alles andere als ein Fan von Eigengewichtsübungen (abgesehen von Klimmzügen und eventuell Dips) und halte auch deren funktionellen Nutzen für absolut überbewertet.

2. Ich wollte mal sehen, ob eine längere Trainingspause vielleicht tatsächlich eine positiven Einfluss auf meinen Körper, die angehäuften Verletzungen und das weitere Training hat. Wenn ich meine Teakwondo - Zeit als Jugendlicher (mit dutzenden Wettkämpfen) hinzurechne, habe ich in ~ 27 Jahren noch nie länger als 10 Tage am Stück pausiert. Und das kam äusserst selten vor.

3. Frust.

Ich wollte vor meinen 40er nochmal Gas geben und mir beweisen was in mir steckt. Also in 3 Sportarten in relativ kurzer Zeit hintereinander antreten. Im Powerlifting und mir den Sieg bei der Staatsmeisterschaft holen inklusive Ö-Rekord im Kreuzheben, da die Verbände in denen ich damals angetreten bin irgendwie nimmer existieren - inklusive der Rekorde. Kurz darauf für einen Wettkampf im Bodybuilding wo ich mir auch ganz gute Chancen auf einen vorderen Platz ausgerechnet habe und als Krönung nochmal in den Ring steigen und mich - nach knapp11-12 Jahren Pause vom Boxen- zumindest nicht zu blamieren. Bis aufs Boxen lief alles super, dann der erste Lockdown, dann 3 Verletzungen in Serie und schliesslich wieder Lockdown. Da hab ich dann einfach darauf gesch... und wollte nimmer.
Und dann ist etwas passiert, dass ich eigentlich nie für möglich gehalten habe. Ich wurde faul, so richtig faul. :lol:
Keine Bewegung, bis auf bissl spazieren gehen, keinerlei Sport und gegessen was ich wollte. Selbst mein geliebtes Radfahren (unterstützt durch das miese Wetter) war im Prinzip auf Eis gelegt. Quasi zum ersten Mal in meinem Leben.

War aber auch mal eine Erfahrung. Wahnsinn, wieviel Zeit man plötzlich für alles hat und wieviel Serien es auf Netflix gibt. Und wie gemütlich so eine Couch doch sein kann:eek:
 
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Hatte mehrere Gründe.

1. im ersten Lockdown habe ich versucht mittels Körpergewichtsübungen und leichten Kurzhanteln (mehr hatte ich nicht) zuhause so gut es geht weiter zu trainieren. Der Erfolg punkto Kraft und Optik war - wie eh erwartbar - mehr als überschaubar. Beides ist trotzdem gnadenlos in den Keller gerasselt, trotz Steigerungen bei Klimmzügen, Liegestützen und co.
Ausserdem bin ich alles andere als ein Fan von Eigengewichtsübungen (abgesehen von Klimmzügen und eventuell Dips) und halte auch deren funktionellen Nutzen für absolut überbewertet.

2. Ich wollte mal sehen, ob eine längere Trainingspause vielleicht tatsächlich eine positiven Einfluss auf meinen Körper, die angehäuften Verletzungen und das weitere Training hat. Wenn ich meine Teakwondo - Zeit als Jugendlicher (mit dutzenden Wettkämpfen) hinzurechne, habe ich in ~ 27 Jahren noch nie länger als 10 Tage am Stück pausiert. Und das kam äusserst selten vor.

3. Frust.

Ich wollte vor meinen 40er nochmal Gas geben und mir beweisen was in mir steckt. Also in 3 Sportarten in relativ kurzer Zeit hintereinander antreten. Im Powerlifting und mir den Sieg bei der Staatsmeisterschaft holen inklusive Ö-Rekord im Kreuzheben, da die Verbände in denen ich damals angetreten bin irgendwie nimmer existieren - inklusive der Rekorde. Kurz darauf für einen Wettkampf im Bodybuilding wo ich mir auch ganz gute Chancen auf einen vorderen Platz ausgerechnet habe und als Krönung nochmal in den Ring steigen und mich - nach knapp11-12 Jahren Pause vom Boxen- zumindest nicht zu blamieren. Bis aufs Boxen lief alles super, dann der erste Lockdown, dann 3 Verletzungen in Serie und schliesslich wieder Lockdown. Da hab ich dann einfach darauf gesch... und wollte nimmer.
Und dann ist etwas passiert, dass ich eigentlich nie für möglich gehalten habe. Ich wurde faul, so richtig faul. :lol:
Keine Bewegung, bis auf bissl spazieren gehen, keinerlei Sport und gegessen was ich wollte. Selbst mein geliebtes Radfahren (unterstützt durch das miese Wetter) war im Prinzip auf Eis gelegt. Quasi zum ersten Mal in meinem Leben.

War aber auch mal eine Erfahrung. Wahnsinn, wieviel Zeit man plötzlich für alles hat und wieviel Serien es auf Netflix gibt. Und wie gemütlich so eine Couch doch sein kann:eek:
Och :(

Ich drück dich mal :zweisam:

Hast dich aber gut gehalten ;)
 
Und wahre Legenden speiben sich beim Kreuzheben an
Da gab es vir 5 Jahren einen BBler. Aufstrebender Rookie.

Seine Antwort auf die Frage des Reporters nach seinem Masseschub:" der neue Trainer Ist beinhart. Die Gewichte werden bewegt und die Pausezeit eibgehalten. Einmal hab ich nach der Übung beim Fenster rausgekotzt. Nach 1 Minute musste ich wieder zu den Gewichten. Nach der Übung kotzte ich weiter ... "

😅 so viel zum Thema "no pain, no gain"
 
Zuerst hab ich mir gedacht Fitnessthread, nur irgendwelche Spaziergänger welche glauben sie sind die Übersportler 😂 Aber als ich hier von Deload etc. gelesen habe war ich doch sehr positiv überrascht 😁 Und auch von einigen Bodys, bravo 👏🏻
 
Nach 2 Tagen Migräne konnt ich heut endlich wieder was machen und hab mich das erste mal an Bankdrücken versucht. Mein Oberkörper braucht echt mehr training...
 
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