Ich kenne/kannte einige der Tierschützer (sind übrigens längst nicht alle Veganer) in Graz persönlich und habe am Anfang meines Vegetarierdaseins auch viele gute Tipps und Unterstützung von denen bekommen. Hab mich aber von dem ganzen distanziert, weil ich es ehrlichgesagt unverantwortlich finde, Schlachthofvideos mit Ton öffentlich abzuspielen. Ich denke da nur an Kinder, die so etwas sehen und bestimmt noch nicht damit umgehen können.. Das find ich einfach nicht gut. Aufklärung finde ich toll und ich bin auch gern bereit, jedem Interessierten Infomationen usw zu beschaffen - aber ich hab nicht das Bedürfnis, jedem meine Weltanschauung aufzudrücken. Außer, es ist ausdrücklich erwünscht

Auch mich kotzt die Intoleranz vieler Vegetarier & Veganer ziemlich an. Auf der einen Seite jammern, dass man Witze über sie macht und/oder sie als krank und verrückt darstellt und sich auf der anderen Seite aufführen, als sei man besser als der Rest der verdorbenen Menschheit, der "Fleisch frisst".. nunja. Ich musste eine zeitlang Medikamente nehmen, in denen zB auch Gelatine war (esse ich als Vegetarierin eigentlich nicht) und wurde von manchen fast in der Luft zerissen. Wie könnte ich es nur wagen, ich sei inkonsequent und eine Schande und so weiter.. Achja, krank wäre ich übrigens nicht geworden, hätte ich vegan gelebt. Is klar.

Und dass ich mir im Falle einer eventuellen Schwangerschaft vorstellen könnte, meinem Ungeborenen zuliebe zu versuchen, wieder Fleisch zu essen, sollte sich der Vitamin B12-Mangel nicht anders ausgleichen lassen, wars eh vorbei. Und was, ich würde zulassen, dass mein Kind Fleisch ist? Wie KANN ich nur.. Argh, sorry, das musste mal raus..
@Rudi796: Müsste ich eine Bratwurst in den Mund nehmen, würde ich mich vermutlich auch übergeben. Gegen einen Schwanz hab ich aber nix. Ich würd ja auch keine Frankfurter in meiner Muschi wollen.. Verdammt, bin ich jetzt wieder inkonsequent?
