Beschützerinstinkt

Naja ich stimme dir da nicht 100% zu.

Ich glaub schon, dass anständige Menschen die Intention haben andere zu (be)schützen und das sogar unabhängig davon ob sie diese lieben oder nicht.

Beispielsweise bei einer Belästigung oder einer Übergriffigkeit würden viele schützend eingreifen.
Zivilcourage und der Wunsch schützen zu wollen sind da gar nicht weit voneinander entfernt.

Aber ich verstehe deine Kritik an denen, die sich das Wort „Beschützer“ wie einen Mantel umhängen.

Edit:
So ich geh jetzt mein edles Ross satteln um ein paar Jungfrauen vor Drachen zu beschützen.
Da heilige schorschi! Da anzige, der je mit der schwiegermutter auf ana münze abgebildet wurde🤣
 

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Wobei, wenn man meiner Frau, seit 30 Jahren Ausgeherin in Wien, glauben kann schon ein wenig gilt, umso pseudoelitärer der Schuppen, desto größer die Gefahr.
Würde ich auch so sehen. Bei uns in der tiefsten, dreckigsten Undergroundszene nie ein Problem. Geht man in irgendso ein Schikimikiladen hast plötzlich einige Begegnungen der unangenehmeren Art.

Wobei ich auch eins sagen muss, in Feierlaune bin ich nicht sehr heikel, wenn es darum geht, dass der ein oder andere Mann sein Glück versucht. Kommt mal einer mir gefühlt zu nahe, sag ichs direkt. Praktisch in allen Fällen sind die Jungs dann wirklich sehr nett und entschuldigen sich sofort, was ich zT übertrieben finde und ihnen sage, man solle sein Glück doch auch mal versuchen dürfen so eng seh ichs auch wieder nicht.
 
Würde ich auch so sehen. Bei uns in der tiefsten, dreckigsten Undergroundszene nie ein Problem. Geht man in irgendso ein Schikimikiladen hast plötzlich einige Begegnungen der unangenehmeren Art.

Wobei ich auch eins sagen muss, in Feierlaune bin ich nicht sehr heikel, wenn es darum geht, dass der ein oder andere Mann sein Glück versucht. Kommt mal einer mir gefühlt zu nahe, sag ichs direkt. Praktisch in allen Fällen sind die Jungs dann wirklich sehr nett und entschuldigen sich sofort, was ich zT übertrieben finde und ihnen sage, man solle sein Glück doch auch mal versuchen dürfen so eng seh ichs auch wieder nicht.
Ich denke die wenigsten gehen in irgendwelche Undergroundschuppen um sich jemanden aufzureissen. Aber ich hab ja keine Ahnung, andere Hütten hab ich immer gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Zwei oder dreimal mit Bekannten im Wiener Bermudadreieck gelandet, einmal in einer Nachtschicht, einmal mit meinem Großen im Praterdome...das ist nicht meine Welt. Da gehöre ich nicht hin, dort fühle ich mich nicht wohl und die Musik geht mir auch auf den Sack. Ähnlich hat es sich angefühlt, wenn ich mit diversen Acts bei irgendwelchen großen Preisverleihungen aufgetreten bin, ich war immer froh, dass ich schnell abhauen konnte.
 
Ich denke die wenigsten gehen in irgendwelche Undergroundschuppen um sich jemanden aufzureissen.
Ja, da gehts in erster Linie um die Musik, wobei man sich durchaus auch näher kommen kann, wer will 😉
Aber ich hab ja keine Ahnung, andere Hütten hab ich immer gemieden wie der Teufel das Weihwasser.
Geht mir zimlich gleich. Aber die paar Male, als es mich an solch Orte verschlug, waren bezeichnend. Nicht meine Welt.

Jedenfalls brauch ich keinen Begleitschutz, da wo ich hingehe.

Und ich schrieb von gesundem Beschützerinstinkt. Ich habe vor kurzem an einer Party, in der auch Fasnachtsleute sich plötzlich im Bunker verirrten, erlebt, wie ein guter Bekannter sich plötzlich nahe an mich stellte, um mich zu "beschützen" vor einem, der halt hin und wieder sich tanzend mir näherte. Das fand ich ziemlich nerfig und da musste ich meinem Bekannten klar sagen, dass ich das nicht will und mich im Notfall selbst wehren könne. Sein "beschützen" empfand ich als weit mehr unangehnehm und einschränkend, als das harmlose Antanzen des anderen.
 
Hi,

Ich denke die wenigsten gehen in irgendwelche Undergroundschuppen um sich jemanden aufzureissen.

an sich teile ich Deine Ansicht. Ich gehe in Lokale wo Punk und Metal und dergleichen gespielt wird, und ich dachte auch stets, dass dort mehr Solidarität und Zusammenhalt herrscht.

Ich hab das auch mal hier geschrieben, glaube es war vor Corona, und ein anderer Nutzer, Paarprofil, meinte, sie wäre erst unlängst im Escape angegrabscht worden.

Einige meiner ehemaligen Schulkollegen betreiben und betrieben solche Schickimicki Buden, und auch dort herrscht und herrschte eine Nulltoleranz Politik. Also zumindest seit 1995 etwa. Und das war auch recht normal. Als Betreiber hast Du immer das Problem, dass zu wenige Frauen kommen und je weniger Frauen, desto schlechter das Benehmen der Männer. Sind Frauen da, versuchen die Männer eher, sich gut zu benehmen, sich von ihrer besseren Seite zu zeigen.

Der Betreiber hat ein veritables Eigeninteresse, dass sich Frauen dort wohlfühlen und sicher.

Und ich denke nicht, dass sich die Motivation unterscheidet, dorthin zu gehen, je nach Musikrichtung. Und wenn ich Weiber aufreißen will, greife ich ihnen nicht auf Arsch oder Titten. Ich denke nicht, dass der Aufriss Grund für solche Belästigunen ist.

Ich bin doch recht sicher, dass es andere Ursachen hat. Vielleicht eine Mutprobe, vor allen Leuten eine Frau gegen deren Willen begrapschen (wenn ihr Freund dabei ist, kassiert man Prügel). Der Reiz, etwas Verbotenes zu tun. Oder einfach eine Machtdemonstration, jemanden belästigen zu können, ohne, dass sich der wehren kann.

Ich weiß es nicht, auf Aufriss gehen ist es ganz bestimmt nicht.

LG Tom
 
Ich würde ja meinen, dass man im Normalfall niemanden Beschützt bei dem es nicht offensichtlich ist, dass er das auch gerade will und braucht.
Manchmal wird man als Frau eben auch "beschützt" obwohl es weder nötig, noch von der Frau gewünscht wird... Das ist eben die andere Seite der Medalie. Und glaub mir, einem Mann klar zu machen, dass man seinen Schutz nicht braucht und will, ist zT mühsamer, als einem Mann zu sagen er solle etwas mehr Abstand halten. Ersteres wird deutlich schlechter verstanden.
 
Hi,



an sich teile ich Deine Ansicht. Ich gehe in Lokale wo Punk und Metal und dergleichen gespielt wird, und ich dachte auch stets, dass dort mehr Solidarität und Zusammenhalt herrscht.

Ich hab das auch mal hier geschrieben, glaube es war vor Corona, und ein anderer Nutzer, Paarprofil, meinte, sie wäre erst unlängst im Escape angegrabscht worden.

Einige meiner ehemaligen Schulkollegen betreiben und betrieben solche Schickimicki Buden, und auch dort herrscht und herrschte eine Nulltoleranz Politik. Also zumindest seit 1995 etwa. Und das war auch recht normal. Als Betreiber hast Du immer das Problem, dass zu wenige Frauen kommen und je weniger Frauen, desto schlechter das Benehmen der Männer. Sind Frauen da, versuchen die Männer eher, sich gut zu benehmen, sich von ihrer besseren Seite zu zeigen.

Der Betreiber hat ein veritables Eigeninteresse, dass sich Frauen dort wohlfühlen und sicher.

Und ich denke nicht, dass sich die Motivation unterscheidet, dorthin zu gehen, je nach Musikrichtung. Und wenn ich Weiber aufreißen will, greife ich ihnen nicht auf Arsch oder Titten. Ich denke nicht, dass der Aufriss Grund für solche Belästigunen ist.

Ich bin doch recht sicher, dass es andere Ursachen hat. Vielleicht eine Mutprobe, vor allen Leuten eine Frau gegen deren Willen begrapschen (wenn ihr Freund dabei ist, kassiert man Prügel). Der Reiz, etwas Verbotenes zu tun. Oder einfach eine Machtdemonstration, jemanden belästigen zu können, ohne, dass sich der wehren kann.

Ich weiß es nicht, auf Aufriss gehen ist es ganz bestimmt nicht.

LG Tom
Ja, grundsätzlich ging es mir ursprünglich darum, dass Sachen in Getränke geschüttet werden. Wenn ich diversen Schilderungen glauben schenke, kommt das mittlerweile eher vor als das man begrapscht wird.
Und das passiert potentiell in Schickimicki Clubs. Ich denke das ist am ehesten deshalb so, weil sich ein Typ im Escape mit der Dosis die er einer Frau für einen abend geben müsste lieber viermal selbst einen lustigen Abend macht. :D
Aber selbstverständlich haben Betreiber grundsätzlich ein Interesse das sich alle Gäste wohl fühlen, das ist logisch.
 
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Hi,

Ja, grundsätzlich ging es mir ursprünglich darum, dass Sachen in Getränge geschüttet werden. Wenn ich diversen Schilderungen glauben schenke, kommt das mittlerweile eher vor als das man begrapscht wird.

davon bin ich nicht so überzeugt. Ich meine, wir leben in einer Zeit wo Selbstverantwortung nicht in Mode ist und man für alles einen Schuldigen will.

Ich glaube eher, dass es einfach nicht populär ist, zu sagen, dass man zu viel getrunken hat und dann mit irgendwem gevögelt hat, da klingt es doch viel besser, wenn man das Opfer ist ....

LG Tom
 
Hi,



davon bin ich nicht so überzeugt. Ich meine, wir leben in einer Zeit wo Selbstverantwortung nicht in Mode ist und man für alles einen Schuldigen will.

Ich glaube eher, dass es einfach nicht populär ist, zu sagen, dass man zu viel getrunken hat und dann mit irgendwem gevögelt hat, da klingt es doch viel besser, wenn man das Opfer ist ....

LG Tom
Ich weiß nicht, allein die Tatsache dass es heute ein Wissen und ein Bewusstsein über und für diese Substanzen gibt machen es logisch, dass sie häufiger angewendet werden.
Ich habe in meinem Leben viel Alkohol getrunken, massive Mengen. Ich hatte in all den Jahren genau ein einziges mehrstündiges Blackout. Meistens garkeine Erinnerungslücken. Ich kenne viele Frauem bei denen dss ebenso war, klar hat man am nächsten Tag einen Kater, aber so massiv wie diese Erinnerungslücken mit KO Tropfen auftreten bekommt man dsd mit Slkohol nicht hin. Ich selbst habe zwei Fälle miterlebt in denen Frauen defknitiv etwas reingemischt wurde. Durchaus trinkfeste Frauen die nach zwei Spritzern nur noch herumtorkelten und komplett enthemmt waren. Man hat halt den restlichen Abend auf sie aufgepasst, im Nachhinekn stellte sich heraus, dass es in diesem Lokal, der Betreiber war ein Bekannter, mehrere solcher Fälle gab. Der Typ wurde inflagranti erwischt. So nach dem Motto ich probiere es bei zwei oder dreien, bei einer wird es schon funktiionieren.
Das Zeug ist ohnehin schwer nachweisbar, aber wenn man am nächsten Morgen 0,2 Promille Restalkohol hat, aber sieben Stunden Blackout, war das kein gewöhnlicher Rausch.

Es wird bestimmt auch Fälle geben die es als Schutzbehauptung nutzen, aber das so generalisiert zu behaupten finde ich persönlich nicht gut.
Selbst wenn eine Frau offensichtlich sternhagelvoll ist, ist es mMn nicht in Ordnung mit ihr zu schlafen, ich habe das sogar bei der Mutter meiner Kinder innerhalb der Beziehung abgelehnt.
 
Hi,

Ich weiß nicht, allein die Tatsache dass es heute ein Wissen und ein Bewusstsein über und für diese Substanzen gibt machen es logisch, dass sie häufiger angewendet werden.

das Zeug ist seit den 1960ern recht bekannt.


Also Substanzen, die so wirken. Angeblich sollen Bill Cosby und Roman Polanski damit Frauen und Mädchen missbraucht haben. Ich habe diese Geschichten schon in den 1980ern gehört, also Wissen und Bewusstsein für diese Substanzen sind heute nicht viel besser, allenfalls findet man online heute leichter Lieferanten.

Ich nehme an, Du kennst den Diskurs Abschnitt im Wikipedia Artikel zu KO Tropfen.

Womöglich machen es modene Medien einfacher, solche Berichte zu verbreiten. Ich habe jedenfalls schon sehr früh von meiner Mutter davon gehört, und bei uns wurden Mädchen ab etwa 16/17 gewarnt, wenn sie alleine weggehen würden acht zu geben, wenn sie auf die Toilette gehen, es könnte ihnen wer etwas ins Glas mischen. KO Tropfen wurde es halt nicht genannt.

LG Tom
 
Ja, grundsätzlich ging es mir ursprünglich darum, dass Sachen in Getränke geschüttet werden. Wenn ich diversen Schilderungen glauben schenke, kommt das mittlerweile eher vor als das man begrapscht wird.
Beides ist die große Ausnahme, würde ich meinen. Mir ist es jedenfalls noch nie passiert. Am häufigsten sind sicher blöde (zum Teil sexistische Anmachsprüche). Aber gerade bei Clubbing Events oder Tanzlokalen wie dem O-Klub bei der Albertina, dem Palffy Club oder der Passage ist es als Frau nicht verkehrt, die eigenen Getränke im Blick zu behalten. Einfach um sicher zu gehen. Oder wenn man als Frau nachts alleine zur Tiefgarage (zum Bsp. am Hof) zum Auto geht, dass man sich vorher nochmals kurz umsieht, ob niemand folgt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich etwas passiert ist in Wien zum Glück sehr gering. Dennoch ist es klug, wenn Frau derartige Dinge im Hinterkopf behält und ihr Verhalten entsprechend anpasst. Dinge die Männer überhaupt nicht am Schirm zu haben brauchen. Das meinte ich im Grunde damit, dass die Welt von Frauen und Männern beim Fortgehen eine andere ist.
Wenn ich ausgehe, dann deswegen, weil ich unbeschwert Spaß haben möchte und nicht weil ich auf mein Getränk achten möchte oder dem x-ten Typen erklären möchte, dass mich er und sein neuester Vantage in British Racing Green nicht interessieren, um es einmal überspitzt zu formulieren. Diesbezüglich war übrigens der X Club vom Ho am schlimmsten. :lol:
 
Die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich etwas passiert ist in Wien zum Glück sehr gering. Dennoch ist es klug, wenn Frau derartige Dinge im Hinterkopf behält und ihr Verhalten entsprechend anpasst.
Ja, das denke ich auch
Diesbezüglich war übrigens der X Club vom Ho am schlimmsten.
Bezahlt hätte moch keiner dorthin gebracht, warum macht man das
Aber ja, natürlich ist es zum Glück so, dass es eher selten passiert, dass jemand etwas untermischt. Aber gerade als Frau sollte man es trotzdem immer auf dem Schirm haben.
 
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