Beschützerinstinkt

Hi,



das Zeug ist seit den 1960ern recht bekannt.


Also Substanzen, die so wirken. Angeblich sollen Bill Cosby und Roman Polanski damit Frauen und Mädchen missbraucht haben. Ich habe diese Geschichten schon in den 1980ern gehört, also Wissen und Bewusstsein für diese Substanzen sind heute nicht viel besser, allenfalls findet man online heute leichter Lieferanten.

Ich nehme an, Du kennst den Diskurs Abschnitt im Wikipedia Artikel zu KO Tropfen.

Womöglich machen es modene Medien einfacher, solche Berichte zu verbreiten. Ich habe jedenfalls schon sehr früh von meiner Mutter davon gehört, und bei uns wurden Mädchen ab etwa 16/17 gewarnt, wenn sie alleine weggehen würden acht zu geben, wenn sie auf die Toilette gehen, es könnte ihnen wer etwas ins Glas mischen. KO Tropfen wurde es halt nicht genannt.

LG Tom
Also ich weiß nicht, ich glaube ich hab das erste Mal was von KO-Tropfen oder solchen Substanzen gehört, da war ich schon weit über 20. Ich glaube das war als ich schon in Wien gelebt habe, um die Jahrtausendwende. Meine Frau, in Wien aufgewachsen meint, dass das auch bei ihr in diesen Zeitrahmen fällt.
Sie hat auch einen Fall miterlebt und wusste vorher garnichts davon.

Ich denke Du solltest von Dir nicht auf die Allgemeinheit schlleßen, die hatte nicht den Brockhaus als einzige Lektüre.
 
Die meisten Männer entwickeln nur dann einen "Beschützerinstinkt", wenn sie auch ihr "Besitzrecht" gewahrt sehen. Sie schützen also in erster Linie ihren Besitz und nicht eine Person.
 
Also ich weiß nicht, ich glaube ich hab das erste Mal was von KO-Tropfen oder solchen Substanzen gehört, da war ich schon weit über 20. Ich glaube das war als ich schon in Wien gelebt habe, um die Jahrtausendwende. Meine Frau, in Wien aufgewachsen meint, dass das auch bei ihr in diesen Zeitrahmen fällt.
Sie hat auch einen Fall miterlebt und wusste vorher garnichts davon.

Ich denke Du solltest von Dir nicht auf die Allgemeinheit schlleßen, die hatte nicht den Brockhaus als einzige Lektüre.
Bei uns war es Mitte/Ende der Neunziger , wo die Thematik in der Disco aufkam. Auf Konzerten/Festivals hat sich da niemand Gedanken gemacht.
 
Aber gerade als Frau sollte man es trotzdem immer auf dem Schirm haben.
Du Beschützer, du.... ;)
Es trifft Burschen genauso, es ist oft ein Spaß, einfach in die Drinks und schauen wen es dawischt.
Stehen oft auf der Pudl, drüber greifen geht auch, ein Fall wo jemand vom Personal eine Flasche präpariert hat und der Barkeeper nach ihm nichts wusste gab es auch, ist nicht so gut gegangen. (Ein Fall des Gerichtsmediziners Prof. Reiter)
Auch Burschen können abgstiert oder vergewaltigt werden.

Ah, ein Opfer inkl. Bekannten nach gemeinsamen Seminar hätte ich. Einer kam ins AKH, der andere hat die Rettung gerufen und ist ohne Ausweis, Kohle Papier angekotzt am Parkbankl munter geworden. Nicht mal so ein In-Lokal.

Oiso, es kann jeden treffen, dessen Eigentum oder Körper man habhaft werden will, aber auch jeden anderen zufällig mit dem man "Schaberack" treiben will, auch die Omis :eek:
 
Hi,

Ich denke Du solltest von Dir nicht auf die Allgemeinheit schlleßen, die hatte nicht den Brockhaus als einzige Lektüre.

ja. Das gilt aber für alle. Eine kurze Google Recherche hat einen Fall aus 1985 ergeben, im Münchner Gasthaus "Reale Bierwirtschaft Donisl" sollen laut Anklage zwischen 1979 und 1984 Gäste mit "K.O. Tropfen" betäubt und ausgeraubt worden sein.

Siehe auch:


Nachdem dort jahrelang Gäste mit K.O.-Tropfen betäubt und ausgeraubt worden waren, wurden im Mai 1984 der Geschäftsführer und die komplette Belegschaft verhaftet und das Lokal vorübergehend geschlossen.

Dort verlinkt ist ein Spiegel Artikel aus 1984:



Aus dem Artikel:

Danach hatte er in der Nacht zum Faschingsdienstag einen betrunkenen Gast mit K.o.-Tropfen bewußtlos gemacht und ihm die Barschaft von 1200 Mark sowie eine Rolex-Uhr im Werte von 18 000 Mark geraubt.


Also vollkommen unabhängig davon, wann Du, ich oder sonstwer erstmals davon gehört hat, wenn der Spiegel - dessen Auflage damals weitaus höher war als heute - 1984 davon berichtete, darf man - denke ich - davon ausgehen, dass der Begriff nicht unbekannt war.

LG Tom
 
Hi,



ja. Das gilt aber für alle. Eine kurze Google Recherche hat einen Fall aus 1985 ergeben, im Münchner Gasthaus "Reale Bierwirtschaft Donisl" sollen laut Anklage zwischen 1979 und 1984 Gäste mit "K.O. Tropfen" betäubt und ausgeraubt worden sein.

Siehe auch:




Dort verlinkt ist ein Spiegel Artikel aus 1984:



Aus dem Artikel:




Also vollkommen unabhängig davon, wann Du, ich oder sonstwer erstmals davon gehört hat, wenn der Spiegel - dessen Auflage damals weitaus höher war als heute - 1984 davon berichtete, darf man - denke ich - davon ausgehen, dass der Begriff nicht unbekannt war.

LG Tom
Ich kenne zumindedt niemanden der damals den Spiegel gelesen hätte. Und in österreichischen Zeitungen stand darüber nix, wir hatten drei verschiedene abomiert und die hab' ich auch als neunjähriger schon täglich gelesen. (Nicht das Fernsehprogramm)
 
Zuletzt bearbeitet:
Haben Männer sowas?

Und für welche Frau entwickeln sie den?
Generell geht mir das Geimpfte auf, wenn ich mitbekomme, dass jemand auf (deutlich und eindeutig) Schwächere losgeht. Dann geh ich da üblicherweise dazwischen.

Wenn es jemand ist, den ich liebe, meine Kinder oder meine Partnerin, dann gäbe ich ohne auch nur eine Nanosekunde nachzudenken mein Leben um sie zu schützen.
 
Beschützerinstinkt heißt ja nicht, dass man das hilflose Burgfräulein in Nöten vor dem bösen Drachen beschützt, sondern dass man den Menschen, der Frau, die man liebt, vorallem emotionale Sicherheit gibt. Ihnen respektive ihr das Gefühl gibt, dass sie sich im Fall der Fälle auf den anderen verlassen können. Das ist mMn auch völlig geschlechtsunabhängig.
Aber natürlich würde ich meine Frau vor dem blutrünstigen Säbelzahntiger beschützen, wenn dieser spät nachts bei uns im Schlafzimmer stünde. :mrgreen:
Siagstas, bei mir müsstest den Säbelzahntiger beschützen…
 
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