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leider nein: meldeverpflichtung nach meldegesetz / abgleich ortstaxe ...

Als österreichischer Staatsbürger bin ich nicht verpflichtet mich auszuweisen bzw einen Ausweis bei mir zu tragen. Ich kann mich dann höflichkeitshalber als Adolf Zapflhuber eintragen.
 
Als österreichischer Staatsbürger bin ich nicht verpflichtet mich auszuweisen bzw einen Ausweis bei mir zu tragen. Ich kann mich dann höflichkeitshalber als Adolf Zapflhuber eintragen.

damit hast du natürlich recht - aber das hilft dir leider bei einer hotelübernachtung nicht weiter
du bist nach §5 meldegesetz zu den korrekten angaben verpflichtet - inkl sanktionierungsmöglichkeit
 
damit hast du natürlich recht - aber das hilft dir leider bei einer hotelübernachtung nicht weiter
du bist nach §5 meldegesetz zu den korrekten angaben verpflichtet - inkl sanktionierungsmöglichkeit

Ich bin kein Jurist, aber ich wurde bis jetzt nur bei längeren Urlaubsaufenthalten nach einem Ausweis - vermutlich eben wg Ortstaxe - gefragt.
 
Ich bin kein Jurist, aber ich wurde bis jetzt nur bei längeren Urlaubsaufenthalten nach einem Ausweis - vermutlich eben wg Ortstaxe - gefragt.

sind zwei verschiedene dinge:
die ortstaxe wird in wien vom zimmerpreis berechnet und ist unabhängig von der belegung
darüber hinaus besteht die meldepflicht jedenfalls ab der ersten nacht nach dem meldegesetz für alle gäste
ausweispflicht hängt von der nationalität ab - für inländer gibt es keine

wie auch meistens mit einem "aber":
kann in den agb/beherbergungsvertrag verankert sein, dh du kannst dann als gast abgewiesen werden
bzw ist das hotel bei verweigerung der meldedaten bzw offensichtlich falschen angaben gesetzlich verpflichtet, die meldebehörde oder polizei unverzüglich darüber zu verständigen
 
Zuletzt bearbeitet:
sind zwei verschiedene dinge:
die ortstaxe wird in wien vom zimmerpreis berechnet und ist unabhängig von der belegung
darüber hinaus besteht die meldepflicht jedenfalls ab der ersten nacht nach dem meldegesetz für alle gäste
ausweispflicht hängt von der nationalität ab - für inländer gibt es keine

wie auch meistens mit einem "aber":
kann in den agb/beherbergungsvertrag verankert sein, dh du kannst dann als gast abgewiesen werden
bzw ist das hotel bei verweigerung der meldedaten bzw offensichtlich falschen angaben gesetzlich verpflichtet, die meldebehörde oder polizei unverzüglich darüber zu verständigen

Ja. Kann.
Wie der Römer schon sagte.... Geld stinkt net, und wenn schon hochangesehene und sauteure Hotels "Tageszimmer für den gestressten Geschäftsmann" anbieten, kann man annehmen wie deren Einstellung zur Sache ist.
 
... und wenn schon hochangesehene und sauteure Hotels "Tageszimmer für den gestressten Geschäftsmann" anbieten, kann man annehmen wie deren Einstellung zur Sache ist.

und genau da wird' spannend!
pro jahr werden von der polizei über 300 personen aus den hotelzimmern "gefischt"
und die allermeisten haben da sichtlich falsch gespart und sind in billighotels abgestiegen :cool:
 
Einer am Tag .... bei tausenden "Kontakten" .... das Risiko ist offenbar überschaubar.

das ist eine andere dimension:
das risko keine/falsche meldedaten zu übermitteln liegt zuallererst beim hotelbetrieber und nicht beim gast
und der hat im regelfall wenig lust durch magistrat/polizei bei kontrollen gepeinigt/gestraft zu werden
>> wenn das hotel rechtlich korrekt deine daten zur meldung fordert, wird's für dich wenig spielraum geben
und deine anmeldung fürs bumms-doppelzimmer als tarzan & jane wird fragen aufwerfen
 
Als österreichischer Staatsbürger bin ich nicht verpflichtet mich auszuweisen bzw einen Ausweis bei mir zu tragen. Ich kann mich dann höflichkeitshalber als Adolf Zapflhuber eintragen.


Henne - Ei Problem, um nachzuweisen dass du Österreicher bist -und somit keinen Ausweis mit dir führen musst- brauchst du einen Ausweis....
 
Also ich bin maximal… enttäuscht…
Es ist eine Mischung aus fifty Shades und dem geheimen Tagebuch eines Callgirls. Gääähhnnn
Mir hat es sehr gut gefallen. Sexarbeit wurde nicht, wie üblich im TV, nur negativ dargestellt, nur mit Zwang konnotiert, mit Zuhälterei oder Menschenhandel, sondern es wurden selbstbewusste Frauen porträtiert, für die Prostitution zwar kein Traumberuf ist, die es aber verstehen, die Vorteile aus dem Beruf zu ziehen, und gutes Geld damit zu verdienen.
Es wurde aber auch nichts beschönigt und auch diverse negative Aspekte der Branche thematisiert. Mich hat die Hauptfigur an einige kluge, selbstbewusste und eloquente Sexarbeiterinnen erinnert, die ich über dieses Forum kennenlernen durfte. Die Hauptdarstellerin ist großartig.

Das Happy End ist zugebenermaßen ein bissl märchenhaft, In Ansätzen von Josefine Mutzenbacher abgeschaut. Aber warum nicht die Story einer Prostituierten in einer Fernsehserie auch einmal gut enden lassen, bzw. eine Vision erzeugen, wie Solidarität unter Sexarbeiterinnen aussehen könnte?

Ein bissl schade ist es, dass man die Serie im Nachtprogramm verräumt und zudem recht lieblos alle Folgen hintereinander gesendet hat. Wozu gibt die ARD gutes Geld für die Produktion aus, wenn sie dann keine g'scheiten Sendeplätze bereitstellt - Mediathek hin oder her. Die Serie hat ein breiteres Publikum verdient als ein paar Nachtaktive. Bei mir war es reiner Zufall, dass ich die Serie gesehen habe, es hab mWn keine Vorankündigung.
 
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