An "öden" oder "toten" Beziehungen festhalten

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Warum hält man dennoch dran fest?

  • Weil Sex nunmal nicht das Wichtigste darstellt

    Stimmen: 4 16,7%
  • Weil sonst die Familie auseinanderbricht

    Stimmen: 3 12,5%
  • Weil man Angst vor einem Neubeginn hat

    Stimmen: 12 50,0%
  • Weil man eh kaum den/die Richtige findet

    Stimmen: 2 8,3%
  • Weil man religiöse Gründe hat

    Stimmen: 0 0,0%
  • Weil man sich zu "alt" für einen Neubeginn fühlt

    Stimmen: 0 0,0%
  • Weil die Trennung auch zum finz. Desaster führen kann

    Stimmen: 3 12,5%
  • Weil man gesellschaftllich sonst blöde dasteht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Weil das berufliche Umfeld intakte Familie erfordert

    Stimmen: 0 0,0%
  • Stimmenthaltung

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    24
Ich glaube, man ist oftmals einfach blind - oder besser gesagt, will blind für solche Dinge sein.
Hatte vor einem halben Jahr die gleiche Situation - rückblickend betrachtet war ich ein echter Esel die Zeichen nicht rechtzeitig erkannt zu haben, sie waren deutlich genug vorhanden. Aber ich wollte es nicht sehen, also hab ich es nicht gesehen und monatelang weitergemacht als ob nix wär.

Oftmals hat das glaub ich einfach nix mit Feigheit oder den anderen Punkten die du genannt hast zu tun, sondern einfach dass man sich nicht damit abfinden kann sozusagen nicht mehr gut genug für den Partner zu sein. Sowas geht einfach aufs Ego und damit haben die meisten ja bekanntlich Probleme ;)

Zumindest kann ich das jetzt rückblickend über mich sagen, aber das waren just my 2 cents :daumen:
 
Stimmt oxidierer!

Duchen dauert viiiiiiiiel länger. *g*

Und als Liebhaber biste auch nich der Hit!

Krieg du im Ernstfall mal ein so langes Lama inden Kleiderschrank oder unters Bett! :haha:
 
Genau ashitaka.

Das eigen Ego und der innere Schweinehund stehen einem da ständig im Weg.
Lassen einen lange Zeit alles nicht als ganz so schlimm erleben, bis es dann doch viel zu spät ist!
 
Hi,
ich finde, dass die Auswahlmöglichkeit "Mitleid" fehlt. Denn auch wenn man Ihn/Sie nicht mehr liebt, bringt man es vielleicht schwer übers Herz, die Person zu verletzen, weil man sie dennoch mag...
 
Hi,
ich finde, dass die Auswahlmöglichkeit "Mitleid" fehlt. Denn auch wenn man Ihn/Sie nicht mehr liebt, bringt man es vielleicht schwer übers Herz, die Person zu verletzen, weil man sie dennoch mag...

Da geb ich dir recht, die Angst man könnte jemanden verletzten spielen da sicher genau so eine große Rolle, wie der gemeinsame Freundeskreis, Familie und Angst vor Veränderungen/dem Unbekannten
 
Hi,
ich finde, dass die Auswahlmöglichkeit "Mitleid" fehlt. Denn auch wenn man Ihn/Sie nicht mehr liebt, bringt man es vielleicht schwer übers Herz, die Person zu verletzen, weil man sie dennoch mag...

Auf den ersten Blick mag das so sein, aber wenn man genauer hinsieht stellt sich die Frage wie sinnvoll das ist...:roll:

Im Grunde lügst man in so einem Fall ja sich und den Partner nur an.

Ich hatte sowas auch schon (da war ich ca 19, 20) und im Nachhinein betrachtet gings mir damals nicht primär um seinen "schmerz" sondern darum, das ich nicht als Arsch dastehen wollte. Na dann bin ich halt mit ihm zusammen geblieben, hab ihn aber betrogen --> ich war erst recht der Arsch :mrgreen: Damals war ich mir aber sicher, das es mir nur um mein Mitleid zu ihm ginge...:kopfklatsch:

Veränderungen sind immer mit Ängsten verbunden, weil irgendwas kommt, was man SO noch nicht kennt.
 
Da geb ich dir recht, die Angst man könnte jemanden verletzten spielen da sicher genau so eine große Rolle, wie der gemeinsame Freundeskreis, Familie und Angst vor Veränderungen/dem Unbekannten
Ja klar. Es hängt ja, besonders beim mehrjährigen Beziehungen mehr dran und drin als zwei Personen. Wenn dann auch noch Freunde gezwungen sind, Standpunkte zu beziehen etc. wird es für alle unangenehm.

Ich hatte sowas auch schon (da war ich ca 19, 20) und im Nachhinein betrachtet gings mir damals nicht primär um seinen "schmerz" sondern darum, das ich nicht als Arsch dastehen wollte. Na dann bin ich halt mit ihm zusammen geblieben, hab ihn aber betrogen
Mir ging es ähnlich, also neben dem "Mitleid", dass ich empfand, wusste ich, dass ich bei einer Trennung die "Böse" gewesen wäre. Das Betrügen hilft aber auch nicht langfristig. Irgendwann muss man eben in den sauren Apfel beissen und das Gerede ertragen, weil man ja so ein schlimmer Mensch ist und Schluss gemacht hat.
 
Hauptgründe sind folgende, würd ich mal sagen:

Weil man Angst vor einem Neubeginn hat
Weil die Trennung auch zum finz. Desaster führen kann

Und zusätzlich
"Weil eine Neuordnung des gesamten Bekannten/Freundes/Familienkreises notwendig wäre"

Gerade wenn eine Beziehung schon eine gewisse Zeit überdauert hat (ich kann nur für meine Altersgruppe sprechen, also würde ich mal von einem halben - einem Jahr ausgehen) sind ev. Freunde des einen auch Freunde des anderen geworden, man ist der Familie des anderen nähergerückt oder steht in Kontakt, etc etc..

Ne Trennung schmeißt das alles um.
Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich von seinem Partner nicht trennen würde (obwohl gefühlsmäßig schon lange nichts mehr läuft) weil man das soziale Umfeld nicht missen möchte - ergo, hängt man an den sozialen Kontakten des Partners eigentlich schon mehr als am Partner selbst (was ja eigentlich bisschen traurig ist).

Kenne das so zmd aus Erzählungen und aus persönlicher Erfahrung - wobei ich betreffend letzterem die Entscheidung nur etwas verzögert (und abgewartet) habe - ich glaube, ich bin zu rational, um eine nicht funktionierende Beziehung auf Dauer nur wegen dem Umfeld aufrecht zu erhalten..

Edit:
Oh, ich seh gerade, dass es in den Posts vor meinem genau um das Thema ging. Sorry, hab direkt nach den ersten paar Beiträgen meinen geschrieben.
 
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