Ziemlich beste Freunde

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Ich habe Freundinnen, ich habe Freunde - und ich habe einen besten Freund. Das ist mein Partner. Und wenn es auch nicht immer derselbe Partner war, so war doch jeder zu seiner Zeit auch mein bester Freund - und ich habe mit niemandem anderen mehr geteilt, als mit ihm. Nicht Geheimnisse, nicht Intimitäten, nicht Ereignisse, nicht was mich bewegt, oder zweifeln lässt.

Wie ist das bei euch mit dem besten Freund, der besten Freundin? Hat Sex Platz in einer solchen Freundschaft? Oder trennt ihr kategorisch?
 
Mein Mann ist auch mein bester Freund. Er weiß auch alles von mir und ich von ihm. Freundschaften mit anderen Personen sind doch meist temporär begrenzt bzw. teilt man nicht alle Lebensbereiche. Gerade nach dem Tod unserer Tochter hat sich gezeigt, dass doch viele Freunde auf Abstand gingen und für wirkliche Gespräche nicht bereit wären bzw. selbst in ihrem Leben eingebunden waren und sich abgrenzen wollten/ mussten. So sind wir noch mehr zusammengewachsen und haben gelernt achtsam zuzuhören und auch auszuhalten.
 
Gutes Thema 👍🏻
Meine Frau war zuerst meine beste Freundin, bevor sie meine Frau wurde, und das macht bis heute unsere Beziehung aus. Wir wollen immer das Beste füreinander und wir reden grundsätzlich über alles. Ich könnte es mir nicht anders vorstellen...
Aber wir haben es auch schon Mal erlebt, wie eine Freundschaft zerbrechen kann, wenn Sex ins Spiel kommt. Wir hatten einen erotischen Abend mit einem vormals sehr gut befreundeten Paar, der richtig mies gelaufen ist, und danach war die Freundschaft passé. Leider.
 
Mein Mann ist zugleich mein bester Freund und das von Anfang unserer Beziehung an. Das habe ich in meinen früheren Beziehungen und in meiner ersten Ehe nicht gekannt.
Bin sehr froh darüber :love:
Dadurch können wir auch unsere Vorlieben ausleben und das macht das Ganze rund.
 
Ich habe Freundinnen, ich habe Freunde - und ich habe einen besten Freund. Das ist mein Partner. Und wenn es auch nicht immer derselbe Partner war, so war doch jeder zu seiner Zeit auch mein bester Freund - und ich habe mit niemandem anderen mehr geteilt, als mit ihm. Nicht Geheimnisse, nicht Intimitäten, nicht Ereignisse, nicht was mich bewegt, oder zweifeln lässt.

Wie ist das bei euch mit dem besten Freund, der besten Freundin? Hat Sex Platz in einer solchen Freundschaft? Oder trennt ihr kategorisch?
Schwer zu sagen. Wenn ich eine beste Freundin hätte, könnte ich mir das schon vorstellen.
Um die beste Freundin zu werden, müsste sie witzig, sympathisch und vertrauensvoll sein. Attribute, die ich durchaus auch anziehend finde.
 
Hi,

Wie ist das bei euch mit dem besten Freund, der besten Freundin? Hat Sex Platz in einer solchen Freundschaft? Oder trennt ihr kategorisch?

die besten Freunde sind die, die einen auffangen, wenn die Partnerin nicht mehr da ist. Glaub nicht, dass das Sex passen würde, die sind mir zu nahe für Sex, die sind wie Familie, Vater, Mutter, Geschwister .... nur näher.

LG Tom
 
Das ist ganz klar ein Grundding, dass ich für eine Partnerschaft möchte und auch brauche. Es wäre für mich absolut sinnlos eine feste Beziehung mit einem Mann einzugehen, wenn er nicht auch gleichzeitig mein ziemlich bester Freund wäre. Es war in vergangenen Beziehungen auch schon anders, aber genau aus diesen Erfahrungen habe ich diesen Schluss klar für mich ziehen können.

Mit Ex-Partnern z.B. mit denen die freundschaftliche Ebene tiefer war/ist habe ich auch heute noch Kontakt.
Aus Freundschaft wurde mal Liebe und umgekehrt.
Auch wurde aus Freundschaft Liebe und dann wieder Freundschaft. Also nein, würde ich nie mehr trennen wollen.
 
Eine Beziehung ist ja nicht Vordergründig über Sex zu definieren.. Für mich ist der Partner die „beste Freundin“ sonst wär ich ja nicht mir dieser Person in einer Partnerschaft… Sex könnte ich auch mit einer Freundin haben, obwohl ich keine Beziehung mit diese Person führen möchte… Auf der anderen Seite, könnte ich mit jemanden in einer Beziehung sein, ohne mit der Person sex zu haben… (aufgrund einer Krankheit z.B.)
 
Das ist ganz klar ein Grundding, dass ich für eine Partnerschaft möchte und auch brauche. Es wäre für mich absolut sinnlos eine feste Beziehung mit einem Mann einzugehen, wenn er nicht auch gleichzeitig mein ziemlich bester Freund wäre. Es war in vergangenen Beziehungen auch schon anders, aber genau aus diesen Erfahrungen habe ich diesen Schluss klar für mich ziehen können.

Mit Ex-Partnern z.B. mit denen die freundschaftliche Ebene tiefer war/ist habe ich auch heute noch Kontakt.
Aus Freundschaft wurde mal Liebe und umgekehrt.
Auch wurde aus Freundschaft Liebe und dann wieder Freundschaft. Also nein, würde ich nie mehr trennen wollen.
Das wollte ich mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen.... unsere besten Freunde sind wir selbst
 
Hi,



und nach einer Trennung ist man allein ...

LG Tom
Naja. Als sich mein langjähriger Lebensgefährte in meine beste Freundin verliebt hat, dachte ich auch, dass ich
nun allein wäre.
Stimmte nicht, ich hatte nur all die lieben Leute in meinem Bekanntenkreis schlicht übersehen, die sich dann um mich gekümmert haben.

(Und meiner ehemaligen besten Freundin bin ich mittlerweile sehr dankbar, dass sie mir den abgenommen hat)
 
Meinen Mann habe viele Jahre auch als meinen besten Freund bezeichnet.
Bis ich drauf kam, dass er eine andere Bedeutung in dem Wort Freundschaft sieht, bzw. Ich war wohl nie seine beste Freundin.
Er hat Dinge die man in meinen Augen besser vor der Hochzeit erwähnt lange, zu lange versteckt.
Sowas lässt eine Freundschaft kaputtgehen.

Zum Glück habe ich eine Familie und wirklich gute Freunde die mich auffangen. Und da sind.
Sie sind es einfach und ich bei Ihnen.
Das sind die die um 4 Uhr Nachts bei mir anrufen, weil das Haus brennt, da sie den Adventkranz vergessen haben.
Die, die wenn man einen Schock erlebt, sofort zur Stelle sind, und die Hand halten.
Mir ist Freundschaft und Familie mittlerweile wichtiger als Beziehung, die haben Zeit für mich wenn ich sie brauche. Und ich für sie.
Es gibt auch Exfreunde die mir wichtig sind und einen Platz haben in meinem Herzen, denen ich Zeit schenke.
Wie sich eine Beziehung entwickelt kann man nicht voraussehen, es befindet sich immer alles im Wandel.
Auf jeden Fall braucht eine Beziehung Zeit, der Wert zeigt sich auch darin, natürlich je inniger man wird, desto näher wird der Andere einem.
Im besten Fall ist der Partner auch einer der besten Freunde.
Manchmal zeigt sich auch der Wert der Beziehung wenn sie zu Ende geht.
Sozusagen das was bleibt.
Gerade in Krisenzeiten, wie schon erwähnt trennt sich der Spreu vom Weizen.
Schön wenn der Partner zum Weizen gehört, aber davon ausgehen würde ich nicht.
 
Ich finde, es kann mehrere beste Freund*innen geben. Manche Dinge wird man wohl eher mit der Partnerin oder dem Partner teilen, andere Dinge mit anderen Freund*innen. Das heißt nicht, dass man Dinge, die man mit anderen Freund*innen teilt, nicht auch mit dem Partner oder der Partnerin teilt. Aber manchmal sind die Interessensgebiete des Partners oder der Partnerin dann doch andere als die von anderen Freunden.

Wenn man bspw. (so wie ich) unglaublich auf das Sammeln von Briefmarken aus der Zeit zwischen 1870 und 1873 steht, die Partnerin für Briefmarken aber wenig übrig hat, dann werde ich das mit ihr wohl weniger detailliert erläutern als mit meinem Freund aus dem "Briefmarkenverein St. am Gebüsch West".

Loyalität setze ich bei einer Freundschaft übrigens grundsätzlich voraus. Wobei mir auch bewusst ist, dass Loyalität wohl in den seltensten Fällen grenzenlos ist - aber da gibt's meiner Meinung nach nur graduelle Abstufungen.
 
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