Nachdem wir ja beide der gleichen Generation angehören, darf ich daran erinnern, wie das in den coolen 90ern war. Wenn man schon zu den Glücklichen gehörte, die ein Handy (damals auch „Autotelefon“ genannt) besaßen, dann ersetzte das bestenfalls die Telefonzelle. Billiger war die Kontaktaufnahme immer noch per Festnetz (Vierteltelefon !)…. nachdem man sich in der Kronen-Zeitung die richtigen Nummern herausgesucht hat. Aber meistens genoß ich das prickelnde Gefühl am Wochenende als Junggeselle neue Animierbars oder Bordelle „live“ zu erkunden. Da gibt es dann auch keine Fake-Fotos - nur echte Interaktion zwischen Menschen, die sich halt am gleichen Ort zur gleichen Zeit befanden und man checkte die Chemie zwischen adoleszentem Suchenden und Dienstleisterin - und die einzige Fehlinvestition wäre ein Ladycocktail oder ein Piccolo gewesen.
[Die Stunde am Zimmer lag dann knapp über €70 …. die ATS 1.000 waren ein „solides Bollwerk“ gegen die Inflation im Rotlichtmilieu]
Heutzutage haben wir zwar die Möglichkeit mit BookSusi das Objekt unserer Begierde zu selektieren und zu recherchieren und bei Interesse sofort in Kontakt zu treten - per Stimme, Kurznachricht, emojiverzierter WhatsApp Nachricht oder gar Videokonferenz. Aber leider können das auch Hunderte Andere, und deshalb hapert es oft an der „Herzlichkeit“ der Rückmeldungen unserer verehrten Damen.
Von dem her habe ich nichts gegen den Retro-Charme der SexyHexis mit Jeny als der erfahrenen „Mama“, die gut auf Mädchen und auf Besucher aufpasst. Und mittlerweile kennt man ja die Poster auf dem Erotikforum. Wenn da einer mit den gleichen Interessen in den höchsten Tönen über eine Hexe berichtet, dann ist das besser als so manches Foto, das durch 17 Filter geschickt wurde.
Zugegeben, diese Möglichkeit des direkten Erfahrungsaustausches gab es in den 90er nicht, als ich noch mit dem NOKIA herumgurkte, aber ich habe ja auch nicht gesagt, dass gar nichts besser wurde…..
