Wie ursprünglich ist der Kapitalismus?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
A bissi mehr Ausschnitt tät ned schadn.

OT: Der Kapitalismus ist imho sehr ursprünglich.
Das Streben nach Gewinn ist dem Menschen quasi in den Genen mitgegeben worden.

Das mit Sicherheit, wobei "Gewinn" hier nicht ausschließlich mit materiellen Profit gleichgesetzt werden darf.
Krankhafte Maßlosigkeit halte ich allerdings nicht für ein genetisches Erbe.
 
... oder besser gesagt: schon wieder. Darüber könnte man ja noch lachen, denn wozu gibt es Parteizeitungen ......
Ob Butter, Milch oder Toilettenpapier: Jedes fünfte Produkt ist in Venezuela Mangelware. Das liegt vor allem an der sozialistischen Planwirtschaft. An ihr verzweifelt der größte Lebensmittelhersteller des Landes genauso wie ein deutscher Importeur.
Ein Strudent hat jetzt eine App entwickelt, mit deren Hilfe man Läden aufspüren kann, wo Klopapier noch erhältlich ist. :haha:

Aber Venezuela verfügt über reichliche Einkommen aus dem Rohölexport. Und trotzdem können sich staatliche Spitäler keine Medikamente mehr leisten

Venezuelas Gesundheitssystem kollabiert


Ob Milch, Rosinen oder Klopapier: jedes fünfte Produkt ist in Venezuela mittlerweile Mangelware. Der Grund dafür ist die sozialistische Planwirtschaft der Regierung, die Knappheiten verursacht und die jährliche Inflation auf rund 50 Prozent steigen lässt. Doch inzwischen fehlt es auch an Lebenswichtigem wie Medikamenten oder Spitalsausrüstung. Vor allem für die Behandlung von Krebs gibt es kaum Ressourcen. Immer mehr Ärzte warnen vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja, man bracht hald einen Te'alc und einen Jack Oneal und schon wendet sich das Blatt :mrgreen:

Kapitalismus selber ist für mich nicht das Übel, das Übel sind immer die Menschen und deren Umgang damit. Einige von uns haben eben das Talent immer alles bis an die Spitze treiben zu müssen. :roll:
Solange man etwas zum eigenen Vorteil nutzen kann und die Anderen nichts dagegen haben tut man es einfach. Erst wenn die Anderen und damit meine ich die Mehrheit, dagegen sind muss man sein Verhalten ändern.

Besser wäre man dran, wenn man versucht Nachhaltigkeit einzubauen. Ewig können wir eh nicht nach immer Mehr streben, denn irgendwann werden wir an die Grenzen stoßen und wir werden zum glück gezwungen sein, nachhaltiger zu Leben. Ich glaube nicht, dass unsere Technologie so rasch voranschreiten wird, dass wir mit der Erde weiterhin so respektlos umgehen können, wie wir es momentan tun. Ich glaube "Captain Picard" braucht noch mehrere Jahunderte bis er mit seinem Raumschiff durch die Gegend flitzen kann. Wir müssen eben schauen, dass wir Kaptialismus und Sozialismus irgendwie unter einem Hut bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich glaube "Captain Picard" braucht noch mehrere Jahunderte bis er mit seinem Raumschiff durch die Gegend flitzen kann. Wir müssen eben schauen, dass wir Kaptialismus und Sozialismus irgendwie unter einem Hut bekommen.

stimmt. und irgendwann werden sie in der zukunft auch kahlköpfigkeit heilen ;-)
 
Aber geh, eine Klatze macht doch sexy, darum hat er sich keiner Behandlung unterzogen. Mit der Moser-Methode oder Alpecin lässt sich das doch heute schon heilen :mrgreen:
 
lenin wollte ja auch das geld abschaffen.

So weit ist der Maduro derweilen noch nicht. Der Mindestlohn wird immer noch in kapitalistischem Geld ausbezahlt. Und er wurde auch erhöht, dem sozialistischen Fortschritt sei es gedankt.

Schwarzmarktkurs: Mindestlohn geringer

Die venezolanische Regierung preist den Mindestlohn in dem ölreichen Land als den höchsten in Lateinamerika. Er liegt demnach bei umgerechnet 519 US-Dollar (382 Euro) pro Monat. Dies gilt allerdings nur, wenn die offizielle Umrechnung von 6,3 Bolivar zur US-Währung benutzt wird. Nach Schwarzmarktkursen beträgt der Mindestlohn in Dollar umgerechnet nur ein Zehntel: rund 51 Dollar pro Monat.
 
Sozialismus ist im Grunde lediglich Staatskapitalismus.
Ob die Firmen (Produktionsmittel) nun privaten Leuten oder denen in der Regierung gehören, das Prinzip ist das gleiche.
Da die Politiker aber keine Ahnung von Wirtschaft haben, funktioniert Staatskapitalismus eben noch weniger als Privatkapitalismus.
 
Dazu möchte ich noch anmerken, das auch Planwirtschaft durchaus kapitalistisch ist.
Zumal jedes Wirtschaften einer gewissen Planung bedarf.
Auch privatkapitalistische Unternehmen planen wie viel als Rücklage bleibt, wie viel investiert und was, wie produziert wird. Und auch sie planen nach dem Bedarf (Nachfrage) des Kunden.
Allerdings sind sie da flexibler, erkennen den tatsächlichen Bedarf und reagieren auf Bedarfsänderungen schneller. Der Staatskapitalismus hat auf seinem Hoheitsgebiet keine Konkurrenz und kann sich daher da Gemächlichkeit leisten. Die „Kunden“ können ihm ja nicht weglaufen. Auf dem Weltmarkt dagegen, gerät er nach und nach ins Hintertreffen. Im Grunde schlechtes Management, was durchaus auch privatkapitalistischen Firmen passieren kann.
Gehen schließlich immer mal welche Pleite.
Dann betrifft es aber nur dieses Unternehmen, beim Staatskapitalismus logischerweise den ganzen Staat.
 
Über kurz oder lang (wohl eher lang) werden sich die Menschen eher mit bedarfsorientierter Ressourcennutzung anfreunden müssen. Alles geht eben nicht ewig im Überfluss...

Natürlich bedarf es einer Planung auch im privatkapitalistischen Bereich. Man muss Investitionen Planen, weil diese Ausgaben muss man ja wieder rein bringen. Um so größer und komplexer ein Staat ist um so schwerer und aufwendiger wird die Planung, weil es vieles zu beachten gibt und da erhöht sich die Fehleranfälligkeit. Eine Fehleinschätzung bei der Planung kann Fatale folgen haben.
 
Klar, aber solche Experimente muss man auch bezahlen können....

Maduro setzt das Experiment des Hugo Chávez unverdrossen fort, obwohl das Geld aus den Öleinnahmen offensichtlich nicht reicht. Aber nicht etwa, weil Venezuela nicht über genug Ölvorkommen verfügt.
 

Weil Venezuela ein Musterbeispiel für Misswirtschaft ist. Das Land hat, abgesehen vom Erdöl, eine geradezu lächerliche Wirtschaftsleistung. Lebensmittel zum Beispiel müssen daher überwiegend importiert werden. Eine Ursache liegt in dem Umstand, dass viele Menschen ihr Einkommen nicht aus Erwerbsarbeit, sondern von staatlichen Stützungen beziehen. Geldverteilung wie beim Jörgl, nur halt mit größeren Summen.

Gleichzeitig leidet das Land unter einer Rekordinflation, in deren Folge die Güter des täglichen Lebens knapp sind. Toilettenpapier zu ergattern ist ein Glücksfall.

So ganz nebenbei hat dieses Land aber eine rekordverdächtige Kriminalitätsrate.

http://www.vol.at/ex-miss-venezuela-bei-raubueberfall-getoetet/3820456
 
Zuletzt bearbeitet:
Venezuela stand/steht im Verdacht, einige "Befreiungsorganisationen" zu unterstützen,
z.B. die ETA.........auch ein paar Urwalddesperados......

http://www.welt.de/debatte/kommenta...uela-ein-Paradies-fuer-Terror-und-Drogen.html

Vermutlich geht es den linken Befreiungsfronten Südamerikas , genauso
IRA, ETA usw.:
Am Ende geht es nur noch um Drogenhandel und Prostitution und der usprüngliche Kampf
gegen tatsächliche oder vermeintliche Ungerechtigkeit gerät in den Hintergrund....
Da war die UCK schon ehrlicher, sie hat von Anfang an nix anderes gemacht,
na gut, später kam Organhandel dazu.
Sicher ist auch die Hamas mit im Rennen um die besten Drogenplätze......
Umschlagort ist z.B. das Touristenparadies Korfu.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück
Oben