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Marlene sieh das mal jetzt nicht als persönlichen Angriff, aber du hast ja selbst geschrieben das Rollenspiel langweilig ist, aber ich glaube da ist der Knackpunkt das es eben für dich als langweilig empfunden wird, oder?
BDSM-ler sind in der Regel keine dummen Menschen. Sie geben sich nicht gerne mit in ihren Augen "kindischen" Rollenspielchen ab, wie es vielfach die Hobby-Sm-ler praktizieren, um ihre Beziehung ein wenig aufzupäppeln. Das mag für die Hobbys ja spannend sein, aber der "Qualitätsunterschied" zu Sm-lern mit weitergehenden Ansprüchen, besonders im psychischen Bereich, ist schon gewaltig. Und da liegt es in der Sache selbst, dass die Grenze der Belastbarkeit immer weiter rausgeschoben wird. Die Dosis wird ständig erhöht, um den Kick zu bewahren, sonst tritt auch hier ab einer gewissen Routine Langeweile ein.
Dehalb weisen ja auch viele Sm-ler es weit von sich, als Rollenspieler zu gelten. Sie wissen aber auch , dass sie sich oft im Grenzbereich des Legalen bewegen und es zum Illegalen nur ein ganz kleiner Schritt ist oder diese Grenze eigentlich bereits überschritten ist, aber gerade noch akzeptiert wird. Und genau diesen Reiz suchen sie. Gerade wenn von "Sklavenhaltung" die Rede ist, ist häufig eine absolute Unterwürfigkeit und Aufgabe von Persönlichkeitsrechten in Verbindung mit grenzwertigen SM-Praktiken gemeint.
Das Grenzwertige ist das eigentlich Wesenhafte an der BDSM und nicht ein das imitierende Rollenspiel.
PS: es gibt hier übrigens einige Treads, in denen sich Sm-ler zu ihrem Authentizitätsanspruch klar bekennen.





