anion und Woody haben nicht ganz unrecht aber das
nur bis zur eigenen Haustür denken ist halt weiter verbreitet. Aber fragen wir die KI:
Wenn dort ein Paar Live-Streaming auf einem Pornokanal, also zu gewerblichen Zwecken betreibt sind diese sexuellen Handlungen überhaupt erlaubt? Wenn es zu einem Einmischen eines "Passanten" der mitmachen will kommt oder dieser bereits Fotos von den Streamern gemacht hat? Wenn dann Handgreiflichkeiten also eine Schlägerei unter den Männern entsteht? Ein verzwickter Fall.
Das Hinzukommen einer Schlägerei macht diesen ohnehin verzwickten Fall zu einer schweren
Kriminalitätslage. Ab dem Moment, an dem Fäuste fliegen, rückt die Frage nach den Pornodrehs für die anfahrenden Polizisten erst einmal in den Hintergrund.
Bei körperlicher Gewalt im öffentlichen Raum greift das Strafrecht sofort und mit voller Härte. Das erklärt endgültig, warum die Landesleitzentrale der Polizei Oberösterreich bei diesem Notruf
3 Fahrzeuge und mindestens 6 Beamte ins Weißenbachtal geschickt hat.
1. Die Schlägerei (Körperverletzung und Raufhandel)
Sobald es zwischen dem männlichen Streamer und dem Passanten zu Handgreiflichkeiten kommt, liegen handfeste Straftaten vor:
- Körperverletzung (§ 83 StGB): Wer den anderen schlägt und verletzt (auch blaue Flecken oder Schürfwunden zählen), macht sich strafbar. Dabei ist es völlig egal, wer „recht“ hatte oder wer angefangen hat – Selbstjustiz ist in Österreich verboten.
- Raufhandel (§ 91 StGB): Haben sich mehrere Personen (z. B. auch die streamende Frau oder Zuschauer) aktiv an der Schlägerei beteiligt und gab es dadurch Verletzte, ist allein die Teilnahme an diesem Raufhandel gerichtlich strafbar.
2. Wer ist nun der „Täter“ und wer das „Opfer“?
Die Polizei wird vor Ort keine endgültige Schuldzuweisung machen, sondern
beide Seiten anzeigen:
- Das Streamer-Paar: Wird wegen des Verdachts der Öffentlichen unzüchtigen Handlungen (§ 218 StGB) angezeigt, weil sie im öffentlich zugänglichen Erholungsgebiet Sex für das Internet produziert haben. Zudem wird der Mann wegen Körperverletzung angezeigt, falls er zugeschlagen hat.
- Der Passant: Wird ebenfalls wegen Körperverletzung angezeigt. Sollte er vor der Schlägerei versucht haben, die Frau sexuell zu bedrängen oder zu berühren, kommt eine Anzeige wegen Sexueller Belästigung (§ 218 StGB) hinzu. Das heimliche Fotografieren der Streamer tritt angesichts der Gewalt rechtlich in den Hintergrund.
Fazit zu den Kosten:
Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die Beendigung von Gewaltdelikten ist eine staatliche Kernaufgabe.
Die Beteiligten (Streamer wie Passant) bekommen keine Rechnung für den Polizeieinsatz, dafür aber sehr teure Strafverfahren vor dem Bezirks- oder Landesgericht, bei denen ihnen Geldstrafen oder Freiheitsstrafen drohen.
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Ich bin nicht ganz einer Meinung mit der KI und finde die Verhältnismäßigkeit, besonders die Kosten (Polizei-Großeinsatz, Gerichtsverhandlung) und Folgen die diese Aktion ausgelöst hat, nicht gegeben. Auf den ersten Blick war es amüsant aber auf den zweiten nicht mehr so wirklich.
Es hört sich schon fast so an als wäre Johnnydeep einer der Beteiligten gewesen, denn so ein Insiderwissen wen oder was sie gerade in der Pussy gehabt hat ist schon verdächtig. Aber egal, ich finde solche Aktionen erregen einfach zu viel Aufsehen und gefährden die FKK-Duldung. Es werden eh immer weniger Plätze - Waldbad und Königsseeache sind ja auch schon History.
Wenn dann noch Typen dazu kommen - die offensichtlich blechen - und die Braut dann 10 Min. lang mit 2 Handys wie bei den Oscar's fotografieren - denen offensichtlich egal ist wer im Hintergrund zu sehen ist , dann löst das bei mir nur Kopfschütteln aus. Wem heutzutage bei sowas einer abgeht, der ist eh vor 15-20 Jahren mit der Festplattn hängen blieben.
Es gab ja auch an Wirbel vor ein paar Jahren ausgelöst von einem Pärchen, die es zu öffentlich getrieben haben und sich dann noch jemand als Anstandswauwau wichtig machen wollte und die Polizei gerufen hat (obwohl die ja schon da war). Danach wurde ja regelmäßiger kontrolliert und auch als hartgesottener FKKler ist es nicht so prickelnd, wenn dann Uniformierte plötzlich dastehen und du an Ausweis aus dem Arsch zaubern sollst. Die Einsatzzentrale ist dann anscheinend noch so gehässig und schickt junge Polizistinnen - auch eine Form von sexueller Belästigung (innerhalb der Polizei) wenn man's genau nimmt, aber vielleicht wars auch nur Zufall. Wir sind sicher kein Leckerbissen für junge Beamtinnen.
Ich kann mir vorstellen zur Zeit ist das noch Abwechslung zum Exekutiv-Alltag aber wenn's zu viel wird, dann wird sich irgendwann wieder die Politik einmischen und über ein FKK-Verbot debattieren. Wenn dann so hantige Bürgermeisterinnen wie die von Steinbach - die schon den Wildcampern den Hahn abdreht hat - sich durchsetzen wird's unlustig.
Sogar der ÖKM Janisch hat eingesehen, dass das regelmäßige Filmchen drehen und die Fotosessions zu riskant geworden sind. Wahrscheinlich hat es sich mit den Strafen sowieso nimmer gerechnet.
Ich bin der Meinung
wir sollten uns alle bemühen, dass uns dieses Naturjuwel in der Form erhalten bleibt und nicht durch Negativschlagzeilen auffällt und natürlich ist jegliche Form der sexuellen Belästigung zu Verurteilen.
Sorry für den Roman - aber vielleicht zieht er ja wieder neugierig gewordene Paare und Frauen ins Tal. Die Hoffnung stirbt zuletzt.