Was würdet ihr tun???

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Die mir wichtigen Vorlieben und Praktiken habe ich meiner Partnerin gesagt, als feststand, wir bleiben ein Paar. Genauso hab ich mich nach ihren Vorlieben erkundigt bzw Sc-besuche angeboten, wenn sie einmal Abwechslung möchte.

Nach einigen Ehejahren erst dahinter kommen, was noch alles zu probieren ist, ist schon eigentümlich und es wundert mich deshalb auch nicht, dass sich die Frau zurückzieht.

Mit der Frau eine ehrliche Aussprache führen. Sollte sie sich für den experimentellen Sex nicht zur Verfügung stellen, hast du das zu akzeptieren. Du hast sie vermutlich mit deinen überraschenden Wünschen vor den Kopf gestossen und ihr zusätzlich das Selbstvertrauen stark ramponiert, wie soll sie da wieder zu deiner Sexkönigin werden? Hab meine Zweifel, dass ihr gemeinsam wieder zu erfüllendem und befriedigendem Sex findet.
Da bin ich ganz bei Di !!
Auch für mich war es sehr wichtig, daß mein Mann und ich genau wußten was wir wollen.....vor allem beim Sex.
Liebe hin, Liebe her......ohne wird der betreffende Teil von Beiden nicht glücklich !!

Ich könnt so nicht leben....bin dafür zu egoistisch....ich fordere....geb aber auch.....
Für meinen Teil empfinde ich dieses *Tschüß* wie eine andre Art von Ablehnung.....Ignoranz der Situation....Aufgabe !!

Das Frauen sich nach einer Geburt oft sexuell zurückziehn ist ja nachvollziebar.....und verständlich.
Und es wird weniger und weniger....

Mich würde interessieren, was seine Frau in diesen Aussprachen für Gründe
darlegt......die Beziehung empfindet....ihren Mann sieht und den Sex beurteilt....
 
Wir hatten und haben uns für die monogame Partnerschaft entschieden. Meine Frau war nach der Eheschließung großen Belastungen ausgesetzt - keine Haushaltsarbeit gewohnt, Kinder, Mithilfe in einem Nebenerwerbsweinbau weshalb ich sie unterstützte wo es nur ging. Eben durch die gegenseitige Unterstützung kam der Sex nicht zu kurz. Auch nach den drei Kinder hielt sich meine Frau nicht an verordnete Zwangspause und verlangte schon viel früher Sex. Sie ging und geht auch nie schlafen ohne sich nach eventuell beabsichtigten sexuellen Aktivitäten zu erkundigen.

Mich würde interessieren, was seine Frau in diesen Aussprachen für Gründe
darlegt......die Beziehung empfindet....ihren Mann sieht und den Sex beurteilt....


Vielleicht bekommen wir noch eine Antwort.
 
Die mir wichtigen Vorlieben und Praktiken habe ich meiner Partnerin gesagt, als feststand, wir bleiben ein Paar. Genauso hab ich mich nach ihren Vorlieben erkundigt bzw Sc-besuche angeboten, wenn sie einmal Abwechslung möchte.

Nach einigen Ehejahren erst dahinter kommen, was noch alles zu probieren ist, ist schon eigentümlich und es wundert mich deshalb auch nicht, dass sich die Frau zurückzieht.

Mit der Frau eine ehrliche Aussprache führen. Sollte sie sich für den experimentellen Sex nicht zur Verfügung stellen, hast du das zu akzeptieren. Du hast sie vermutlich mit deinen überraschenden Wünschen vor den Kopf gestossen und ihr zusätzlich das Selbstvertrauen stark ramponiert, wie soll sie da wieder zu deiner Sexkönigin werden? Hab meine Zweifel, dass ihr gemeinsam wieder zu erfüllendem und befriedigendem Sex findet.

Ich kann nur teilweise deine Meinung teilen, da sich der Mensch doch weiter entwickelt.
Es ist einem oft doch selber noch nicht bewusst zum Beginn einer Beziehung wo man sich mit seinen Fantasien und Vorlieben hin entwickelt.
In einer guten Beziehungen sollte man so wie so laufend im Gespräch sein und ungeniert neue Fantasien ansprechen können.
 
ich würde warten bis niemand zusieht … und dann würde ich die Torte alleine essen und natürlich streite ich dann alles ab :)

oder auch nicht, kommt darauf an.


klingt nach midlife …
 
Wir hatten und haben uns für die monogame Partnerschaft entschieden. Meine Frau war nach der Eheschließung großen Belastungen ausgesetzt - keine Haushaltsarbeit gewohnt, Kinder, Mithilfe in einem Nebenerwerbsweinbau weshalb ich sie unterstützte wo es nur ging. Eben durch die gegenseitige Unterstützung kam der Sex nicht zu kurz. Auch nach den drei Kinder hielt sich meine Frau nicht an verordnete Zwangspause und verlangte schon viel früher Sex. Sie ging und geht auch nie schlafen ohne sich nach eventuell beabsichtigten sexuellen Aktivitäten zu erkundigen.




Vielleicht bekommen wir noch eine Antwort.
Wie bereits geschrieben, hat die mir als Antwort nur gesagt das sie es nicht mag, zb. Sextoys. Es gibt Leute die mögen Sex und es gibt auch das Gegenteil davon. Mich haben einige persönlich angeschrieben und vom gleichen Problem erzählt. Anscheinend gibt es mehrere denen es so geht.Danke für alle Antworten. Man kann den Thread schließen.
 
Ich kann nur teilweise deine Meinung teilen, da sich der Mensch doch weiter entwickelt.
Es ist einem oft doch selber noch nicht bewusst zum Beginn einer Beziehung wo man sich mit seinen Fantasien und Vorlieben hin entwickelt.
In einer guten Beziehungen sollte man so wie so laufend im Gespräch sein und ungeniert neue Fantasien ansprechen können.


Du hast schon recht, auch wir haben uns weiterentwickelt und sind nicht auf dem Standpunkt unseres Beziehungsbeginnes hängengeblieben. Die monogame Beziehungsform haben wir jedoch beibehalten.
 
Deswegen erschließt sich mir immer noch nicht der Grund, warum Du das nicht schon VOR der Ehe gewusst hast bzw. mit dem Wissen sie dann überhaupt geheiratet hast...
Ich kann das schon nachvollziehen, mir ists genauso gegangen und ich bin in eine Ehe hineingerutscht, die ich im Nachhinein betrachtet beziehungstechnisch besser nicht eingegangen wäre - auf der anderen Seite resultieren aus genau dieser Ehe 2 wunderbare Kinder, auf die ich ziemlich stolz bin :up:

Er ist 34 und mit seiner Frau 13 Jahre zusammen, heißt, er war 21, wie er mit ihr zusammen gekommen ist. Sie ist vielleicht noch jünger. Mein Gott, welche Lebenserfahrung hat man in diesem Alter schon? Ich hatte keine... und ich hab mit 23 das erste Mal geheiratet. Vermutete oder auch explizit geäußerte Erwartungen der Eltern, der Gesellschaft, weil man das halt so macht (wissen wir, woher der TE kommt, wie er aufgewachsen ist?) lassen einen Dinge tun, die sich im Nachhinein als Fehler herausstellen, grade, wenn man so jung ist.

Man lernt dazu und nach ein paar Jahren kommt dann die Frage "Und das soll jetzt alles gewesen sein?". Wenn man dann keine Partnerin hat, die mitzieht und sich auch weiterentwickelt, steht Mann dann ziemlich alleine und dumm da. Frauen finden dann vielleicht Erfüllung im Mutter-Sein, und sehen den Frust der Männer nicht. Der Standardsatz meiner Ex auf die Bitte, doch mal etwas zu verändern, war "Ändere Du dich zuerst, dann sehen wir weiter"... Auch nicht grade eine Aussage, mit der man konstruktiv weiterarbeiten könnte ...

Ich glaube, die beiden werden, wenn sie *beide* dran interessiert sind, die Beziehung weiter zu führen, um eine Paartherapie nicht herumkommen. Hab ich eh weiter oben geschrieben ...
 
Ich kann das schon nachvollziehen, mir ists genauso gegangen und ich bin in eine Ehe hineingerutscht, die ich im Nachhinein betrachtet beziehungstechnisch besser nicht eingegangen wäre - auf der anderen Seite resultieren aus genau dieser Ehe 2 wunderbare Kinder, auf die ich ziemlich stolz bin :up:

Er ist 34 und mit seiner Frau 13 Jahre zusammen, heißt, er war 21, wie er mit ihr zusammen gekommen ist. Sie ist vielleicht noch jünger. Mein Gott, welche Lebenserfahrung hat man in diesem Alter schon? Ich hatte keine... und ich hab mit 23 das erste Mal geheiratet. Vermutete oder auch explizit geäußerte Erwartungen der Eltern, der Gesellschaft, weil man das halt so macht (wissen wir, woher der TE kommt, wie er aufgewachsen ist?) lassen einen Dinge tun, die sich im Nachhinein als Fehler herausstellen, grade, wenn man so jung ist.

Man lernt dazu und nach ein paar Jahren kommt dann die Frage "Und das soll jetzt alles gewesen sein?". Wenn man dann keine Partnerin hat, die mitzieht und sich auch weiterentwickelt, steht Mann dann ziemlich alleine und dumm da. Frauen finden dann vielleicht Erfüllung im Mutter-Sein, und sehen den Frust der Männer nicht. Der Standardsatz meiner Ex auf die Bitte, doch mal etwas zu verändern, war "Ändere Du dich zuerst, dann sehen wir weiter"... Auch nicht grade eine Aussage, mit der man konstruktiv weiterarbeiten könnte ...

Ich glaube, die beiden werden, wenn sie *beide* dran interessiert sind, die Beziehung weiter zu führen, um eine Paartherapie nicht herumkommen. Hab ich eh weiter oben geschrieben ...
Ich laß das *in eine Ehe hineingeschlittert* net wirklich gelten....hat doch im Grundevmit dem Thema Sex nichts zu tun !!!
Ob verheiratet oder nicht......an den Vorlieben, Fetischen und Praktiken ändert das nichts !!!

Und bei der Scheidungsrate in unserem Land, ist diese Entscheidung doch wohl leicht zu treffen....wie es scheint !!
Abgesehn vom Thema Kinder....auch dafür muß man nicht verheiratet sein...
 
Ich laß das *in eine Ehe hineingeschlittert* net wirklich gelten....hat doch im Grundevmit dem Thema Sex nichts zu tun !!!
Ob verheiratet oder nicht......an den Vorlieben, Fetischen und Praktiken ändert das nichts !!!

Und bei der Scheidungsrate in unserem Land, ist diese Entscheidung doch wohl leicht zu treffen....wie es scheint !!
Abgesehn vom Thema Kinder....auch dafür muß man nicht verheiratet sein...


Ich glaube, daß du damit so ziemlich falsch liegst.

Erstens: wenn jemand schon sehr jung seine/n Partner/in kennenlernt und heiratet, hat man in der Regel noch nicht allzu viel Erfahrungen und weiß selbst in der heutigen, ziemlich aufgeschlossenen Zeit normalerweise noch nicht so wirklich, wo die eigene Erlebnis- und Empfindungswelt einen hinführen wird. Spannend ist erstmal alles, will ausprobiert werden usw. - der Wunsch nach Steigerungen kommt dann meistens erst später. Um Konsequenzen abschätzen zu können braucht es einen gewissen Erfahrungshintergrund, das ist nun mal Fakt.

Zweitens: doch, Bedürfnisse, Fantasien, auch Vorlieben können sich im Lauf der Zeit verändern, tun sie auch oft, und das kann sehr weit reichen. Aus welchen Gründen ist unerheblich: viele entdecken ihre Neigung zum BDSM, zum eigenen Geschlecht, zu bestimmten "Kicks" erst spät, damit auch ihre bevorzugten Praktiken. So wie es welche gibt, die immer auf die gleiche Art Sex genießen, gibt's andere, die ihre Erlebniswelt sehr erweitern.

Drittens: stimmt, Kinder kann man auch ohne zu heiraten bekommen. Ich weiß nicht, wie die Rechtslage in Österreich ist, aber als Vater würde ich vermutlich ungern darauf verzichten, das Aufwachsen meines Kindes mitzuerleben. Daß Kinder unbedingt besser aufgehoben wären in einer Ehe, in der Zärtlichkeiten fehlen und heimlicher Frust sich Ventile sucht bezweifle ich zwar, aber mir erscheint es vollkommen logisch, wenn viele versuchen, an dem, was ihnen wichtig ist, mit aller Macht festzuhalten. Auch wenn das kaum der sinnvollste Weg ist, nachvollziehbar ist's schon.
 
Ich glaube, daß du damit so ziemlich falsch liegst.

Erstens: wenn jemand schon sehr jung seine/n Partner/in kennenlernt und heiratet, hat man in der Regel noch nicht allzu viel Erfahrungen und weiß selbst in der heutigen, ziemlich aufgeschlossenen Zeit normalerweise noch nicht so wirklich, wo die eigene Erlebnis- und Empfindungswelt einen hinführen wird. Spannend ist erstmal alles, will ausprobiert werden usw. - der Wunsch nach Steigerungen kommt dann meistens erst später. Um Konsequenzen abschätzen zu können braucht es einen gewissen Erfahrungshintergrund, das ist nun mal Fakt.

Zweitens: doch, Bedürfnisse, Fantasien, auch Vorlieben können sich im Lauf der Zeit verändern, tun sie auch oft, und das kann sehr weit reichen. Aus welchen Gründen ist unerheblich: viele entdecken ihre Neigung zum BDSM, zum eigenen Geschlecht, zu bestimmten "Kicks" erst spät, damit auch ihre bevorzugten Praktiken. So wie es welche gibt, die immer auf die gleiche Art Sex genießen, gibt's andere, die ihre Erlebniswelt sehr erweitern.

Drittens: stimmt, Kinder kann man auch ohne zu heiraten bekommen. Ich weiß nicht, wie die Rechtslage in Österreich ist, aber als Vater würde ich vermutlich ungern darauf verzichten, das Aufwachsen meines Kindes mitzuerleben. Daß Kinder unbedingt besser aufgehoben wären in einer Ehe, in der Zärtlichkeiten fehlen und heimlicher Frust sich Ventile sucht bezweifle ich zwar, aber mir erscheint es vollkommen logisch, wenn viele versuchen, an dem, was ihnen wichtig ist, mit aller Macht festzuhalten. Auch wenn das kaum der sinnvollste Weg ist, nachvollziehbar ist's schon.
Du hast mich mit den Fetischen, Vorlieben usw. falsch verstanden.....
Ob verheiratet oder nicht....es kommt einfach bei dem Einen oder Anderen Partner mit der Zeit zum Vorschein...

Man verändert sich....oder steht still.
Und damit ist der Hund begraben !!!

Ich habe meinen Mann mit 19 kennen- und lieben gelernt......heuer sind es 28 Jahre.
Wir haben uns immer wieder durch Erlebnisse und Erfahrungen verändert; dennoch den Partner immer daran teilhaben lassen.
Und sehr vieles gemeinsam entdeckt !!!
Zu Deinen 1. und 2. fehlt mir der Bezug zum Partner, gemeinsam neue Erfahrungen zu machen kann sehr reizvoll und für die Partnerschaft erfüllend sein.
Ich geb zu: manches war anfangs auch für uns unvorstellbar..aber....es öffnet auch ungeahnte Türen für sich und den Partner.
Mit aller Macht an Etwas festzuhalten ist sicher der schlechteste Weg für alle Beteiligten.
 
Zurück
Oben