was wird im allgemeinem unter 24/7 verstanden u. gemeint?

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J

Gast

(Gelöschter Account)
wie warid das aufgefasst....wer hat eine meinung dazu...u. möchte mitteilen...wie das verstanden wird...
danke für eure meinungen...
lg
james:oops:
 
na neben dem geschäftlichen ist das natürlich eine ganz eigene sub/dom beziehung. "normalerweise" wird diese form der beziehung ja unter definierten rahmenzuständen durchgeführt. 24/7 heisst die ausdehnung des spiel hinein ins alltagsleben, hinein in den beruf, eben 24/7 ohne pause, das durchgängige leben einer fantasie
 
wie warid das aufgefasst....wer hat eine meinung dazu...u. möchte mitteilen...wie das verstanden wird...
danke für eure meinungen...
lg
james:oops:

Betrifft meist sehr DS lastige Beziehungen und ist meiner Meinung nach reine Fiktion, da Paare sehr rasch in eine destrukive Beziehungsstruktur abrutschen, die mit BDSM nichts mehr gemeinsam hat, sondern mindestens einem Partner/einer Partnerin psychisch und pysisch schadet.
 
Grüß Euch,

zur Erklärung, was es ist, wurde ja bereits einiges geschrieben.

Ich sehe es zwar nicht ganz so extrem wie Rubberinchen, kenne auch einige Beziehungen, die seit vielen Jahren sehr gut laufen.
Wann kann das Spiel gefährlich werden und so laufen, wie Rubberinchen meinte?!

Dann, wenn das Spiel aus dem sog. sexuellen Kontext herausläuft und in den Alltagssadismus/Masochismus heineingeht.
Nämlich dann, wenn jemand solch eine Beziehung anstrebt, der selber mit seinem Leben nicht fertig wird und die Verantwortung für allgemeine Lebensentscheidungen dem Dom anlastet.
Natürlich kann auch eine ganz gut funktionierende Beziehung irgendwann abrutschen, keine Frage.

Solange es aber auf den sog. sexuell motivierten Bereich beschränkt bleibt, sprich, Sub führ ihren/seinen Dom eben 24/7 sexuell zu Diensten oder eben Dinge im Alltag (kein Höschen, Halsband, Befehle am Telefon, ....) tut, sehe ich da keine Probleme.
Die andre Geschichte ist halt, dass hier das Kopfkino viel geiler ist, als es die Realität einem dann zeigt.

Heute hat man Kopfweh, morgen geht es dem Hund nicht gut, übermorgen hatte man Stress in der Firma und keine Lust auf Sex/BDSM, dann ist da schnell die Luft raus oder der Streit groß.

DS Beziehungen in 24/7 Form können da noch viel eher gefährlich werden. Nämlich wie gesagt dann, wenn solche Dinge in Lebensentscheidungen eingreifen oder die Stellung des/der Sub zur eigenen Bequemlichkeit ausgenützt wird.

Oft ist es auch eine Mischform. Den Grat zwischen vernünftig und gefährlich können manche Pärchen natürlich mit der Zeit übersehen und dann fängt es an ungemütlich zu werden.
Daher funktioniert sowas meist eine Zeit recht gut und dann verebbt es entweder oder es gibt Streit.

Lieben Gruß,
Katarina - die damit (höchstens in einem Spiel auf einen kurzen Zeitraum) nichts anzufangen mag!
 
sondern mindestens einem Partner/einer Partnerin psychisch und pysisch schadet.

Da kann ich dir nur recht geben. Ein Wochende, eine Woche von mir aus auch noch ein Monat aber Irgendwann wird es zu einer Gefährlichen Gratwanderung. Auf jeden Fall für beide keine leichte Aufgabe.

Die Strafen dürfen den Sub nicht überlasten. Jeden Tag Schläge das musst du auch erst mal aushalten. Aber auch nur angelegte Fesseln können da schon zu Verspannungen und ernsthaften orthopädischen Problemen führen. Da muss eine Kommunikation zwischen Dom und Sub funktioieren. Der Dom hat auf jeden Fall eine riesige Verantwortung. Das ist kein einfaches drauf losspielen. Auch die Sprache wird zur Herausforderung. Das heruntermachen was bei einer einzelnen Session problemlos funktioniert zerstört den Sub auf Dauer.

Schlieslich soll ja aus dem Spiel nicht eines Tages so weit ernst werden wie bei den Familien wo dann die Frau wegen häuslicher Gewalt ins Frauenhaus flüchtet.
 
Servus Berd,

also ich denke, es gibt halt in solch einer Beziehungsform (auch wenn sie wie gesagt für mich dauerhaft überhaupt nichts wäre) ja auch andere Möglichkeiten/Spiele, als nur zu Peitschen oder zu demütigen.

Natürlich darf in solch einer Beziehung (wie auch in normalen Sessions) die Achtung, die Beachtung, die Lust, das Auffangen, Rücksicht auf Bedürfnisse, ...) nicht anders vorgegangen werden, als in einem normalen, zeitl. begrenzten Spiel auch.
Wenn es denn keine reine Ds-Beziehung ist, sehe ich darin jetzt nicht zwangsläufig eine Gefahr. Wohl eher, dass das ganze nach einiger Zeit einfach verebbt, weil das Kopfkino doch schöner war als die Realität und es auf Dauer ganz schön anstrengend wird.

Da muss eine Kommunikation zwischen Dom und Sub funktioieren. Der Dom hat auf jeden Fall eine riesige Verantwortung. Das ist kein einfaches drauf losspielen

Die Verantwortung haben in einer BDSM-Beziehung oder einem BDSM-Spiel immer BEIDE Partner.
Und ich möchte auch keine SM-Session auf Zeit erleben, ohne guter Kommunikation (auch nonverbal), beidseitiger Verantwortung.

Und zwischen häusl. Gewalt und einer 24/7 Beziehung sind im Normalfall große Welten. Natürlich kann es passieren, das kann es aber auch, wenn man SM nur in sog. Sessions erlebt.

Liebe Grüße,
Katarina


 
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