warum ONS?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
hatte kürzlich eine sehr spannende begegnung. der partner scheint jedoch einer zu sein, der nichts längerfistiges (freundschaft+) entstehen lässt, also kann ich nur noch hoffen ihn zufälligerweise ein zweites mal zu begegnen. der gedanke an ihn lässt mich nicht los..
(dass ich ihm nicht gefallen hab schließe ich übrigens aus, es schien ihm genauso gefallen zu haben wie mir)

nun stellt sich mir die frage warum menschen überhaupt so eingeschränkt auf so einmaliges aus sind. ich versteh bindungsangst. das anonyme auch. been there, done that. ich versteh auch dass das erste mal sehr aufregen ist. aber ist es nicht am schönsten das aufregende längerfristig genießen zu können? aneinander und miteinander zu lernen? gerade beim ersten mal machen beide einiges falsch oder suboptimal, wenn beide partner die vorlieben des anderen nicht (gut) kennen..

was sind die gründe hinter der ons-vorliebe? bitte klärt mich auf!


Sehr spannendes Thema.

Ich nehme an für manche ist dann einfach der "Kick" weg.
Die Gründe warum man Sex will, sind sehr verschieden.

Ich hatte auch mal eine Phase, in der ich Lust auf ONS hatte, weil ich es spannend fand. Es ging mir weniger um den Sex ansich, mehr um das Knistern, die Spannung ob etwas passieren wird oder nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass es für manche Menschen in erster Linie eine Art Jagd ist. Wenn sie die "Beute" dann hatten, ist es nicht mehr interessant.

Damit nimmt man sich aber natürlich auch sehr viel. Denn ich denke der Sex wird ja immer besser, wenn man sich besser kennt.
 
Aber u trotzdem einen konstruktiven Beitrag zu leisten, habe schon einige Erfahrungen mi sw gemacht , ist zwar schon länger her aber war schon schön .
In erster Linie ging es mir immer um den thrill sich mit jemandem fremden einzulassen .
Es gab dabei immer wieder Überraschungen, dazu kommt der Geruch von fremder Haut, Gespräche sind in der Regel belanglos, du hast keine Verantwortung und und und , ich glaube das könnte durchwegs als Motivation genügen .

Coolidge Effekt .... viele Männer gehn ja auch nur ein oder zweimal zur selben SW weil dann der Kick nimma da is...
 
gerade beim ersten mal machen beide einiges falsch oder suboptimal, wenn beide partner die vorlieben des anderen nicht (gut) kennen..
was sind die gründe hinter der ons-vorliebe? bitte klärt mich auf!

Ich bin nie offensiv genug gewesen, um zu nennenswerten ONS zu kommen. Aber ich kann Dir aus meiner Sicht erklären, was bei meinen wenigen in meinem Kopf vorgegangen ist. Grundsätzlich gibt es den Kick des Neuen und das funktioniert genau............. ein Mal. Frag mich nicht wieso, aber die ersten intimen Berührungen sind einfach nicht wiederholbar. An dieser Stelle gab es für mich dann immer zwei Wege: Erstens - nie wieder weil es (wie Du erwähnt hast) das erste Mal suboptimal verlaufen ist. Oder es war gut genug um sich ein zweites, drittes, viertes Mal zu treffen. Hierbei fehlt der Kick des Neuen aber man schießt sich aufeinander ein und weis was dem anderen gefällt.

Der Eroberungstyp der sich Throphäen holt war ich nie. Aber ich mag den Kick des ersten Males. Z.B. das erste mal den BH öffnen, erster Blowjob usw. Das ist schon etwas ganz speziellen.
 
Ich hab das mögen..so zwischen19 und 25..zwischen den fixen Beziehungen....mittlerweile würd ich's wahrscheinlich nicht mehr machen...als Frau ist mir das zufiel risiko...weil Ich beim ersten mal nicht weiss wie es wird...und so alles durchprobieren...nicht meins...da Greif ich wenn's lustet doch zum altbewährten...fick jetzt neben Mann meinen fick ex..weil da weiss ich dass es passt...wobei...das hat wohl auch nicht jeder.....
 
Und das merkt man bereits in den erste fünf Minuten ..Wenn er allerdings das Potential hat, etwas außergewöhnlich zu sein, gehts mit der Person natürlich weiter..

Allerdings ist das eher selten der Fall.
Wenn Du Dich bei einem neuen Sexpartner schon innerhalb der ersten 5 Minuten langweilst, dann hast Du anscheinend zu große Ansprüche oder gehst mit einer gewissen Erwartungshaltung zur Sache...
Denn gerade bei noch "Fremden" ist es doch eigentlich das Unbekannte, das die Sache aufregend macht und es einem dabei nicht langweilig werden sollte...

Mit einer langfristigen Partnern entfällt vielleicht die Aufregung des Unbekannten, das wird aber aber IMHO wettgemacht durch das gegenseitige Verständnis und dem Wissen der Vorlieben und resultierend daraus, das Fallenlassen können und den Sex richtig zu genießen...

Just our 2 cents,
Salt & Pepper
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
was sind die gründe hinter der ons-vorliebe? bitte klärt mich auf!
Kann ich nicht. Ich kann höchstens meine Gründe für einen Ausschluss von soetwas nennen und du kannst dir das polare Gegenteil dazu als Grund dafür denken (nehm ich mal an).
Menschen sind nunmal grundlegend unterschiedlich! Aber mit ONS habe ich keinerlei Erfahrung aus folgenden Gründen:

-Ich habe eine gewisse Phobie:shock: vor STD's und das ist bei ONS schwer ausschließbar
-Ich brauche Wertschätzung und das Bedürfniss einer Partnerin im Bett etwas Gutes zu tun (und das erfordert schon ein Kennenlernen davor... scheiß Sapiosexualität)
-Ich will VOR dem Sex, idealerweise währrend dem Sex und danach eine Gesprächsbasis um die Vorlieben kennen zu lernen und darauf einzugehen
-Etwas das gut läuft will ich mit Sicherheit nicht nur einmal:up:
-Etwas das schlecht laufen wird will ich schon dieses eine Mal vermeiden wenn möglich:down:
-Jede Partnerin ist anders und ich will so viele Spielarten wie möglich mit jeder ausprobieren und nicht nur das was mir gefällt. Ich will von jeder möglichst viel Neues lernen.
-Ich brauche ein gewisses Vertrauen um mich wirklich fallen lassen zu können
-Ich weiß um die Gefahr von Sexsucht und Selbstwertgefühl das durch Sex aufgebaut werden kann (und bin allgemein ein suchtgefährderter Mensch:vorsichtig:)
-Ich sehe Sex nicht nur als einfache Lustbefriedigung
-Ich weiß das auch gute Sachen sehr schnell ihren Reiz verlieren können wenn man sie zu oft erlebt (Wunschverschiebung)
-Ich bin recht wählerisch was Sexpartnerinnen angeht (wahlweise sehr interessante geistige Eigenschaften, oder körperlich EXTREM interessant)
-ich hab nicht das Selbstvertrauen jede Frau befriedigen zu können (bzw das sichere Wissen dass ich es NICHT bei jeder könnte)

Naja das wären so meine Gründe NIE einen ONS gehabt zu haben oder haben zu wollen. Ich mein ist jetzt nicht nur abhängig von meiner Entscheidung nach dem ersten Mal natürlich... aber bisher bin ich meinen Vorsätzen treu geblieben:D
 
hatte überraschend selten ONS (kann ich an 2 händen abzählen) ... irgendwie gabs bei mir immer einfach aus den situationen heraus immer noch ein paar treffen mehr (auch wenns rein nur sexuell war, und nicht wirklich lange angehalten hat.

will nicht abstreiten, dass die ONS auch ihren ganz eigenen reiz hatten ... aber ich für meinen teil, hab mit einer nacht, weder ein jagdgefühl gestillt (dazu hab ich nicht genug "erreicht", mich interessieren tieferliegende bereiche der sexualität), noch ist für mich der reiz verflogen (das wäre eher der fall, wenn nach dem 2ten oder 3ten mal sich herausstellt, dass da einfach nicht mehr drin is an entwicklung).

aktiv gesucht hab ich einen ONS, meines wissens, noch nie ... selbst im bereich von SWs schliesse ich nie von vornherein aus, evtl. nochmal hinzugehen (wenns doch eh gut gewesen ist). liegt zwar ne weile zurück (monogam since 12 years), wäre aber heute auch nicht anders für mich ...
 
ONS = schlechter Sex
Das ist meine Definition, denn guten Sex will ich wiederholen. Außerdem habe ich lieber Sex mit Männern, die ich schon kenne.
Wechselnde Partner oder eine gewisse Anzahl von Sexpartner zu haben, hat absolut keinen Reiz für mich.
Das einzige Szenario wo ich einen geiler-ONS-Sex haben könnte, wäre auf Reisen. Falls man eine reizvolle Person trifft, aber am nächsten Tag abreisen muss uä.
Habe ich aber noch nie erlebt, sogar im Urlaub ergaben sich dann mehr Gelegenheiten zum Sex mit einer Person vom anderen Ende der Welt.
 
In der Jugend einige wenige gehabt. Immer ging feiern voraus. Habe aber stets gut ausgewählt und bin niemals mit jemandem auf der Toilette verschwunden. Immer eine tolle Nacht verbracht. Da war halt so etwas wie Anziehung vorhanden und etwas Alkohol wirkt auch noch luststeigernd dazu. Es waren immer selbst ausgewählte Partner und daher immer schön.
 
Ich war nicht wirklich darauf aus, aber wenn es sich ergeben hat, habe ich es genossen. Wobei eine gewisse gegenseitige Anziehungskraft schon Voraussetzung war, dass es zu einem ONS kam (also nicht Hauptsache 37°)! Wirklich Gedanken darüber gemacht habe ich mir nie, da es offensichtlich immer für beide Seiten ok war. Inzwischen habe ich ohnehin kein Bedürfnis nach einem ONS mehr, bereue aber kein einziges meiner Erlebnisse :D!
 
Liebe V1V13N

Weil ...

... ein Mann (im Allgemeinen) recht gut zwischen Sex und Beziehung zu unterscheiden weiß. Was nicht ausschließt, dass Beides auch mal zusammen fällt. Genauso gut könntest Du fragen, warum Männer fremd gehen. Die Problematik ist nämlich ähnlich gelagert. Auch wenn es, dem Zeitgeist entsprechend, nicht politisch korrekt ist, behaupte ich, dass es wohl die Natur so vorgesehen hat bzw. der Status quo dem Optimum eines evolutionären Ausleseprozesses entspricht. Hundert tausend Jahre ging es darum, dass der Mann in möglichst vielen Frauen seinen Samen hinterlässt. Dieser Umstand war alleine dem Überleben der Art geschuldet. Da ist bis heute eben so einiges Archaisches hängen geblieben, auch wenn wir uns dem nicht bewußt sind. Je ursprünglicher der Mann, desto "vitaler" sein Sexleben. Siehe das Verhalten so manch eines Zuwanderers. Dem "westlichen" Mann ist dieses Verhalten weitgehend "weggezüchtet" worden. Weshalb solche Fragen, wie Du sie stellst, überhaupt erst existieren. Eine Frau in z. B. Lesotho mit 11 Kindern von 7 verschiedenen Männern hat da andere Probleme. Die Promiskuität einer Frau hingegen hätte entwicklungsgeschichtlich der Art keinen Überlebensvorteil gebracht. Dem linken Feminismus seit 1968 ist es erfolgreich gelungen, diesen einfachen "biologistischen" Sachverhalt eine Fülle an gehirnwaschenden theoretischen Abhandlungen über das "richtige" Zusammenleben und Verhalten der Geschlechter untereinander entgegenzusetzen. Deshalb fragen wir uns heute Dinge für die es weder Antwort noch Lösung gibt. Tut mir leid!
 
Zurück
Oben