Warum ist BDSM mit Männern einfacher als mit Frauen?

Ist es das tatsächlich? :schulterzuck:
Ich denke schon.
Solange es Typen gibt, die meinen es ist Dominanz, täglich sein warmes Essen im blitzblanken Heim serviert zu bekommen und anschließend ein Bier zum Fernsehen und in der Werbepause einen Blowjob und sonst selbst nix tun zu müssen. Vielleicht noch ein paar Popoklatsch bevor man fickt.

Wie schon gesagt, ist der TE mehr an S/M-Spielen interessiert. Nicht an den Menschen, mit denen er spielt.
 
Ich habe nie nach Männern für BDSM gesucht und kann die Frage daher nicht letztgültig beantworten, aber bei der Suche nach Partnerinnen für BDSM hatte ich früher nie Schwierigkeiten. Es wird wohl an der Art und Weise liegen, mit der man auf andere zugeht, ob man einen Kontakt aufbauen kann.
 
Ist eh unwichtig, aber manchmal schau ich mir einfach nur die Historie von auffälligen Usern an. Da wird einem oft viel klarer, was dahinter steht.
Mache ich auch manchmal 😁
Ist interessant, wie viel man da liest und erfährt über den jenigen.

Also, mich würde interessieren, ob er weiß, was BDSM ist bzw. heißt. Was er darunter versteht. Und welche Vorlieben er hat.
Also markos, bitte kläre mich auf.
 
Ich stehe auf BDSM, schon seit ich denken kann. Lange hab ich nach jemandem gesucht, der das mit mir teilt – war nie einfach.


Dann hab ich zum ersten Mal Grindr ausprobiert – und plötzlich: so viele Leute mit denselben Vorlieben!

Aber mal ehrlich:


Warum ist es bei Männern so viel einfacher, jemanden für BDSM zu finden als bei Frauen?


Geht’s nur mir so?

Also ich weiß auch nicht, wie es bei Männern ist, weil ich danach nicht suche.
Aber es stehen viele Frauen auf BDSM in irgendeiner Form. Ich würde sogar fast sagen, mehr als die Hälfte, allerdings auch in sehr unterschiedlicher Art und Weise.
Und das ist seeeehhhr schön ;-)
 
Also ich weiß auch nicht, wie es bei Männern ist, weil ich danach nicht suche.
Aber es stehen viele Frauen auf BDSM in irgendeiner Form. Ich würde sogar fast sagen, mehr als die Hälfte, allerdings auch in sehr unterschiedlicher Art und Weise.
Und das ist seeeehhhr schön ;-)
Ja.
Kleine Geschichte:
Meine Schwester war schockiert, als ich ihr sagte, dass ich BDSM für mich entdeckt habe. Irgendwann hat sie mir dann erzählt, dass sie drauf steht, wenn ihr Mann sie festhält und sogar ein wenig würgt. Als ich sagte, dass Würgen schon heftigeres BDSM ist, konnte sie es nicht glauben. 🤷‍♀️
 
Ganz einfach:
Warum ist es bei Männern so viel einfacher, jemanden für BDSM zu finden als bei Frauen?
Geht’s nur mir so?
Männer haben es weitaus leichter sich umzuorientieren.
Da raunzen sie, weil sie daheim keinen BJ bekommen, die Sexworkerpreise astronomisch steigen - mit anonymen Männern am Parkplatz oder sonst wo jederzeit, unkompliziert und gratis.
Wurst, wenn man schon auf der Schiene ist, na dann kann man die auch in Richtung BDSM aufbauen.

Wer Angst hat vor Frauen oder weibliche Objekte suchen, kann sich alle möglichen Gründe aussuchen, warum Frauen für dieses oder jenes nicht zu haben sind, Männer aber schon.

Eine Sache des Anspruches vielleicht?
In der Not frisst der Teufel fliegen?

o.t.: Selbstverständlich ist das eine Minderheit unter den Männern. Die meisten leben doch nach dem Prinzip, ich habe Ansprüche und ich will denen einer PartnerIn entsprechen. Ich bin integer und erwarte mir das von Partnern ebenso. Das bedeutet jedoch, dass man die Fähigkeiten hat, Empathie zu entwickeln, Interesse am Gegenüber und nicht alleinig am Praktikvollzug zu haben und dass man sich Ehrlichkeit und Offenheit auch im Vorgespräch leisten und bieten kann.

Wenn man das nicht kann, na dann ganz auf locker ungeniert und vereinfacht ohne Bliblablo ratzfatz mit jedem der grad Zeit hat, einfach durchziehen nach eigenen oder pornogeguckten Vorstellungen.

Tja und die meisten Frauen haben halt meist seltener Zeit für sowetwas - ist halt so.
Es ist ganz sicher ein reines Zeitproblem, mehr nicht. Net traurig sein, sie würden eh so gern und unbedingt, aber tststs......geht sich nicht aus.
(Schild oder auch nicht)

BDSM ist nicht das Problem. :)
 
Ganz einfach:

Männer haben es weitaus leichter sich umzuorientieren.
Da raunzen sie, weil sie daheim keinen BJ bekommen, die Sexworkerpreise astronomisch steigen - mit anonymen Männern am Parkplatz oder sonst wo jederzeit, unkompliziert und gratis.
Wurst, wenn man schon auf der Schiene ist, na dann kann man die auch in Richtung BDSM aufbauen.

Wer Angst hat vor Frauen oder weibliche Objekte suchen, kann sich alle möglichen Gründe aussuchen, warum Frauen für dieses oder jenes nicht zu haben sind, Männer aber schon.

Eine Sache des Anspruches vielleicht?
In der Not frisst der Teufel fliegen?

o.t.: Selbstverständlich ist das eine Minderheit unter den Männern. Die meisten leben doch nach dem Prinzip, ich habe Ansprüche und ich will denen einer PartnerIn entsprechen. Ich bin integer und erwarte mir das von Partnern ebenso. Das bedeutet jedoch, dass man die Fähigkeiten hat, Empathie zu entwickeln, Interesse am Gegenüber und nicht alleinig am Praktikvollzug zu haben und dass man sich Ehrlichkeit und Offenheit auch im Vorgespräch leisten und bieten kann.

Wenn man das nicht kann, na dann ganz auf locker ungeniert und vereinfacht ohne Bliblablo ratzfatz mit jedem der grad Zeit hat, einfach durchziehen nach eigenen oder pornogeguckten Vorstellungen.

Tja und die meisten Frauen haben halt meist seltener Zeit für sowetwas - ist halt so.
Es ist ganz sicher ein reines Zeitproblem, mehr nicht. Net traurig sein, sie würden eh so gern und unbedingt, aber tststs......geht sich nicht aus.
(Schild oder auch nicht)

BDSM ist nicht das Problem. :)
Also bei mir funktioniert das nur dann, wenn ich den BDSM Partner persönlich sehr gerne habe und man sich auch abseits davon gut versteht.
Wenn das nicht der Fall ist, dann kann man zwar schon eine Session machen, aber das ist dann derart unbefriedigend, dass ich mich sogar frage, ob das Thema Erotik, Sex, BDSM für mich jetzt erledigt ist. Ist mir Gott sei Dank nur 2 oder 3 Mal passiert. Aber da brauchts dann eine Pause.
 
Also bei mir funktioniert das nur dann, wenn ich den BDSM Partner persönlich sehr gerne habe und man sich auch abseits davon gut versteht.
Wenn das nicht der Fall ist, dann kann man zwar schon eine Session machen, aber das ist dann derart unbefriedigend, dass ich mich sogar frage, ob das Thema Erotik, Sex, BDSM für mich jetzt erledigt ist. Ist mir Gott sei Dank nur 2 oder 3 Mal passiert. Aber da brauchts dann eine Pause.
Das ist verständlich.
Es ist immer schwierig sich wohin zu entwickeln von Null an für beide.
BDSM kann ja viele Gesichter haben, die sich je nach Beziehung entwickeln kann oder eben gar nicht. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich finde es ist eher umgekehrt.
Die meisten Frauen die ich kenne hatten schon einmal den Wunsch ihre passive Seite im BDSM Bereich auszuleben.

Darum nervte mich auch der Hype um 50 Shades of Grey, weil plötzlich fast jede Frau dachte sie müsste derartiges zwingend ausprobieren ohne es wirklich zu begehren.

Meistens sind es eher Männer bei denen sich die Nackenhaare aufstellen wenn es darum geht sich mal ordentlich zu fesseln und auszupeitschen.

In einer Beziehung jedenfalls meistens kein Problem. Wer dezent einsteigen will kann sich ja mit seiner Partnerin "Secretary" ansehen. Der Film bleibt dann meistens längere Zeit ein Thema in der Beziehung.

Wo es wahrscheinlich oft happert ist die Rollenverteilung. Eine Frau muss sich da oft erst einfinden und es kann oft Monate oder Jahre dauern bis sie auch einmal die dominante Seite spielen will. Aber der Mensch experimentiert gerne wenn er nicht gehemmt wird. Ist eben auch ein Geben und Nehmen. Wer etwas aufgeschlossener ist kann auch als Paar einmal eine Domina besuchen. Gibt viele die dazu etwas anbieten.

Was sicher nicht funktioniert ist irgendeine Dating App. Das sind zu 99,99% Abosysteme mit Schauspielern die primär Männer auf der Suche nach Frauen abzocken.
Überhaupt wird man kaum jemanden finden der sich als Frau primär nur für SM Spiele zur Verfügung stellen wird. So etwas entsteht oft erst später in Beziehungen.

Braucht ja auch viel Vertrauen weil da ja alles mögliche passieren kann.
 
Ja.
Kleine Geschichte:
Meine Schwester war schockiert, als ich ihr sagte, dass ich BDSM für mich entdeckt habe. Irgendwann hat sie mir dann erzählt, dass sie drauf steht, wenn ihr Mann sie festhält und sogar ein wenig würgt. Als ich sagte, dass Würgen schon heftigeres BDSM ist, konnte sie es nicht glauben. 🤷‍♀️
Das ist eine nette Geschichte, interessant, dass man sich dessen gar nicht bewusst sein kann.
Bei mir ist es teils teils: die Vorliebe für Bondage gab es bei mir schon als Kind mit 6 Jahren, auch wenn man sich fragt, wie geht das mit dem Alter.
Anderes kommt zum Vorschein zig Jahre später, wenn man real zu spielen beginnt.
Nur dachte ich mir lange Zeit, dass ich ganz anders bin, als alle anderen: das hat sich dann als Irrtum erwiesen, ganz im Gegenteil, mittlerweile glaube ich sogar, dass es mehr als die Hälfte sind, die auf dieses Thema ansprechen.
 
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