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Gast
(Gelöschter Account)
WIE man damit umgeht, bleibt aber schon bitte jedem selbst überlassen!ich hab ja nur gmeint wenn ma scho fremdgehen will dann sollt man auch damit umgehen können und sich dessen bewusst sein was man tut.
Auch das ist in meinen Augen eine unzulässige Verallgemeinerung. Du kannst nicht davon ausgehen, dass "Fremdgehen" in jeder Beziehung gleich bewertet wird.Schließlich ghört schon eine gewisse Überwindung dazu es sei denn der Partner den man betrügt bedeutet einem eh nix mehr oder der Frust ist einfach schon so groß dass einem so vieles egal ist.
Versteh mich nicht falsch, ich PERSÖNLICH halte rein gar nichts von Betrug, aber dennoch kann es im Leben zu Situationen kommen, auf die man keine Schablone drücken kann.
Ergo wählt hier jeder Mensch seine eigene Variante um damit umzugehen.
Ich kann Verallgemeinerungen einfach so gar nicht leiden!
Die Beichte find ich situationsabhängig nicht unbedingt "scheinheilig"! Nicht jeder Seitensprung wurde geplant - manchmal ist der Mensch einfach nur Mensch und als solcher unvollkommen.Jedenfalls ist es doppelt unfair nach dem Fremdgehen mit einer scheinheiligen Beichte egoistisch das eigene Gewissen beruhigen zu wollen oder sich beim Fremdgehen so saudumm anzustellen, dass der/die PartnerIn es mitkriegen muss alles abzustreiten und den/die Anderen für dumm zu halten.
Und ich persönlich fände es wesentlich schlimmer, wenn mein Mann mich anruft und spricht:" Du Schatzl, ich rutsch jetzt gleich über die XXX drüber, nur dass dus weißt!"
Da finde ich es mir gegenüber doch angenehmer und emotional einfühlsamer, wenn er mir in einer ruhigen Minute berichtet, dass da etwas vorgefallen ist.
Nicht in jeder Beziehung ist etwas offensichtlich falsch. Das soll heißen, dass man auch etwas anderes begehren kann, auch wenn man vorher nicht wußte, dass man es begehrt.
Selbst erlebt und mit dem Ergebnis nun schon seit vielen Jahren glücklich!
Da stimme ich dir bedingt zu!Denn auch beim Fremdgehen kann man noch Rücksicht auf die Gefühle des/der PartnerIn nehmen nämlich indem man a) sich ned erwischen lässt und b)es still mit seinem eigenen Gewissen ausmacht. Eine Beichte hat nur dann Sinn wenn man auch vorhat sein Verhalten zu ändern.
Vertrauen basiert auf Wahrheit. Nur die Definition der Wahrheit ist wie in jedem menschlichen Bereich durchwegs,..... individuell!Meinetwegen nenn mich einen Moralapostel aber ich lehne jede Art von Betrug ab weil hier das Vertrauen auf dem eine Beziehung aufbauen sollte geschädigt wird.
Argumente wie wenn er mich betrügt hat er ein schlechtes Gewissen und kümmert sich mehr um mich sind meiner Meinung nach Rechtfertigungen die man sich zurechtlegt weil man einsehen musste dass man den/die PartnerIn ja eh nicht am Fremdgehen hindern kann.
Manchmal birgt ein Seitensprung aber auch für eine bestehende Beziehung ungeahntes Verbesserungspotential! MUSS natürlich nicht sein und ist kaum vorhersehbar, aber es besteht doch auch die Möglichkeit!
Das Einzige, das ich dir ankreide, sind diese Verallgemeinerungen.
Deine Ausführungen mögen für viele Menschen stimmen, wohl aber nicht für jeden Menschen und für jede Beziehung.
Außerdem gibt's genug Möglichkeiten um sexuelle Bedürfnisse MIT dem/der PartnerIn auszuleben ohne betrügen zu müssen.
Das kann möglich sein, MUSS aber bei weitem nicht möglich sein!
Wenn ich eine Vorliebe hätte, der mein Partner gar nichts abgewinnen könnte, habe ich drei Möglichkeiten:
1.) Ich kann meine Vorliebe ad acta legen und versuchen zu entsagen - was aber wiederum eine Frage des Leidensdruckes ist! Leidensdruck ist nicht messbar, d.h. ich könnte, um des Seelenheils des Anderen Willen, mein Seelenheil zurückstellen, was wiederum negative Wirkung auf eine vertrauensvolle Basis einer Beziehung hätte.
2.) ich kann meinem Partner von meinem Leidensdruck erzählen und ihn (so er denn möchte) dazu bringen meine Vorliebe mit mir zu praktizieren. Das wiederum steht allerdings wieder im Widerspruch mit der Achtung des Anderen, denn wenn ich weiß, dass mein Partner dies eigentlich widerwillig tut nur um mir einen Gefallen zu tun, möchte ich als verantwortungsvoller Part der Beziehung sicher nicht eine solche Situation herbeiführen.
3.) Ich suche gemeinsam mit meinem Partner (so dieser offen genug ist) eine Lösung, die z.B. auch im Ausleben meiner Vorliebe mit einem Dritten liegen kann.
4.) Ich kann meine Vorliebe heimlich ausleben, was ich zu tun "gezwungen" bin (so ich mein eigenes Seelenheil nicht gefährden will), wenn mein Partner keine Offenheit und Verständnis für mich hat.
In diesem Falle beginge ich dann zwar einen Betrug, würde allerdings durch Ausleben meiner Vorliebe meinem Seelenheil dienlich sein und so indirekt auch meiner Beziehung positiv unter die Arme greifen!
Hab ich grad versucht!Ich wäre aber sehr gespannt darüber von dir Argumente zu hören warum fremdgehen moralisch richtig ist wenn du mich hier schon wie die Inquisition brandmarkst
Versteh mich bitte nicht falsch! Ich lebe in einer glücklichen Beziehung und habe das große Glück mit meinem Partner offen über Sexualität zu sprechen und sie auch auszuleben.
Ich bin mir allerdings bewußt, dass ich dies nicht auf alle Beziehungen ummünzen kann!
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Also für ein funktionierendes und beglückendes Sexleben, brauch ICH auch einen Schwanz!