Verheiratet und daneben einen Liebhaber haben ?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
das wär wohl in der Tat anstrengender, weil eine Liebhaberin nicht nur Sex mit dir will, sondern auch Zuwendung, Zeit, Aufmerksamkeit.
Es gibt sehr viele Formen, auch da dazwischen.
Aber ist nicht ein wenig persönliches Engagement nötig, dass es nicht eine leere Hülle ist?
 
Es gibt sehr viele Formen, auch da dazwischen.
Aber ist nicht ein wenig persönliches Engagement nötig, dass es nicht eine leere Hülle ist?


Ganz sicher, sonst wäre es ja ein Leichtes, einfach jemanden zu treffen, zu poppen und dann Tschüß zu sagen (wenn man denn höflich sein will). :lol:

Aber was genau unter persönlichem Engagement zu verstehen ist kann ja doch für jeden ganz unterschiedlich sein. Der Hauptgrund, warum ich nicht einfach nur rumpoppen will, hat genau damit zu tun, denke ich. Wenn ich mich auf jemanden einlasse, und sei's nur für ein Abenteuer, dann mit Haut und Haaren und aller Aufmerksamkeit - ist mir schon mal passiert, daß eine Gespielin das zu "eng" empfand und abblockte mit den Worten: "Hey, verlieb dich nicht, ich will nichts Festes".

Natürlich erfordert das Zeit, Blicke, sich Zuhören (ich höre oft besser zu, als manchen lieb ist), Ausloten, auch sich Zeigen (das meine ich nicht speziell körperlich, sondern auch emotional). Wenn ich diese Ebene nicht teilen kann, empfinde ich keinen Reiz.
 
Ganz sicher, sonst wäre es ja ein Leichtes, einfach jemanden zu treffen, zu poppen und dann Tschüß zu sagen (wenn man denn höflich sein will). :lol:

Aber was genau unter persönlichem Engagement zu verstehen ist kann ja doch für jeden ganz unterschiedlich sein. Der Hauptgrund, warum ich nicht einfach nur rumpoppen will, hat genau damit zu tun, denke ich. Wenn ich mich auf jemanden einlasse, und sei's nur für ein Abenteuer, dann mit Haut und Haaren und aller Aufmerksamkeit - ist mir schon mal passiert, daß eine Gespielin das zu "eng" empfand und abblockte mit den Worten: "Hey, verlieb dich nicht, ich will nichts Festes".

Natürlich erfordert das Zeit, Blicke, sich Zuhören (ich höre oft besser zu, als manchen lieb ist), Ausloten, auch sich Zeigen (das meine ich nicht speziell körperlich, sondern auch emotional). Wenn ich diese Ebene nicht teilen kann, empfinde ich keinen Reiz.

es ist aber auch eine gratwanderung....
seine emotionen soweit in grenzen zu halten....
sie wohl zuzulassen, ....andererseits sich mit dem herzen nicht zu tief einzulassen...
 
zuzulassen, ....andererseits sich mit dem herzen nicht zu tief einzulassen...

Bringt das wirklich was? Immer aufpassen zu müssen, dass es ja nicht mehr wird? Steht dieser Aufwand dafür? Oder ist das ganz leicht, das "mehr" zu vermeiden?
 
....andererseits sich mit dem herzen nicht zu tief einzulassen...
Warum eigentlich nicht? Ist doch schön.

Die Grenzen sollte man doch weitaus früher gemeinsam ziehen, dann kann man das auch.

Oder ist das ganz leicht, das "mehr" zu vermeiden?
Wenn man es bewusst angeht und sich nichts vormacht, kann man auch "mehr" haben, ohne zu kippen. Es müssen halt beide dazu passen.
 
Zuletzt bearbeitet:
es ist aber auch eine gratwanderung....
seine emotionen soweit in grenzen zu halten....
sie wohl zuzulassen, ....andererseits sich mit dem herzen nicht zu tief einzulassen...


Weiß ich nicht. Vielleicht ist das einfach eine Sache, wie man generell mit Emotionen umgeht, keine Ahnung. Ich hab oft den Eindruck, daß nie etwas weh tun darf, nie etwas unter die Haut gehen soll, daß Verliebtheit nur akzeptabel sei, wenn alles nett und beschwingt und aufregend ist.

Stimmt für mich so eigentlich nicht. Ich verliebe mich gelegentlich, bin manchmal traurig, wenn's nicht erwidert wird, vergieße Tränen und sehne mich, kann's aber auch genießen und mich freuen, daß der oder die Betreffende so ist, wie er ist und daß ich ihn oder sie kenne - na das gehört alles irgendwie zusammen. Ich kann das nicht so aufteilen. "Gratwanderung" bedeutet, daß man sich nicht einlassen will, oder? Ich lasse mich ein, aber ob ich mich so fallen lasse, daß ich Gefahr laufe, mich darin zu verlieren, das bestimme ich selbst. Dafür hat man doch seinen Verstand, oder nicht?
 
aber ob ich mich so fallen lasse, daß ich Gefahr laufe, mich darin zu verlieren, das bestimme ich selbst. Dafür hat man doch seinen Verstand, oder nicht?

Nö, meine Erfahrung (die zwangsweise kürzer ist als Deine ;))widerspricht dem total. jeder, den ich kenne der in einer Beziehung war, sich anderwertig verknallt hat und das "eh nur ein bisserl" zugelassen hat ("nein, es ist eh nicht mehr - es tut einfach nur gut - im moment! Nein, nein...MEHR wird das nie...") hat sich im Endeffekt darin verloren...Alle von denen ich solche od ähnliche Worte hörte sind im Endeffekt ganz anders aus der Sache raus als sie ursprünglich mit ihrem VERSTAND geplant oder ersehnt haben.

Wenn man sich fallen läßt, läßt man sich fallen - oder arbeitest Du mit Seil, Netz und doppeltem Boden? :)
 
Was meinst Du damit? Kannst Du ein Beispiel schreiben?
Drei Beispiele sind recht simpel:
Nehmen und genießen, was einem gegeben wird ohne mehr zu fordern. (Zeit)
Das gemeinsame Gefühl zu genießen und nicht auf den Partner des anderen, bei dessen Abwesenheit, eifersüchtig sein. (Zuneigung)
Beiderseits wissen, dass es ein Bereich mit Einschränkungen ist, der jederzeit zu Ende gehen kann. (Ehrlichkeit)

jeder, den ich kenne der in einer Beziehung war, sich anderwertig verknallt hat und das "eh nur ein bisserl" zugelassen hat ("nein, es ist eh nicht mehr - es tut einfach nur gut - im moment! Nein, nein...MEHR wird das nie...") hat sich im Endeffekt darin verloren
Deshalb müssen beide auf sich und den anderen achten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum eigentlich nicht? Ist doch schön.

Die Grenzen sollte man doch weitaus früher gemeinsam ziehen, dann kann man das auch.


Wenn man es bewusst angeht und sich nichts vormacht, kann man auch "mehr" haben, ohne zu kippen. Es müssen halt beide dazu passen.

Genau so schaut's aus!

Das unterschreibe ich sofort....

Beide (also die Liebhaber) MÜSSEN wissen wo sie hingehören und am besten ihren Lebenspartner lieben. Wenn einer eine nicht funktionierende Ehe führt, läuft man schnell ins "Verderben" weil er denkt, die Liebhaberin wäre die "bessere Partnerin" fürs Leben...

Und dann wird's kritisch...

Die Grenze muss man kennen...
 
So viel Erfahrung hab ich überhaupt nicht. Ich "arbeite" auch nicht mit Absicherungen. Ich weiß, ich tu immer so kopflastig, aber ich spür halt einfach und reagiere entsprechend. Und mal isses schön, mal tut's weh. Ich halte das aus, mehr mache ich eigentlich nicht. "Sich verlieren" hab ich immer eigentlich nur so erlebt, daß plötzlich mit Ansprüchen und Vorwürfen usw. rumhantiert wird - sowas hab ich als junge Frau gemacht, aber das ist eigentlich schon lange Schnee von gestern.
 
Drei Beispiele sind recht simpel:
Nehmen und genießen, was einem gegeben wird ohne mehr zu fordern. (Zeit)
Das gemeinsame Gefühl zu genießen und nicht auf den Partner des anderen, bei dessen Abwesenheit, eifersüchtig sein. (Zuneigung)
Beiderseits wissen, dass es ein Bereich mit Einschränkungen ist, der jederzeit zu Ende gehen kann. (Ehrlichkeit)

Besser kann mans nicht beschreiben... :daumen:
 
Ich kann es nicht, ich kann keine 2 Beziehungen führen. Es geht nicht, hab es einmal versucht einer hat immer gelitten.
Blöderweise glaub ich auch das ich keinen Sex ohne Gefühle haben kann(wegen dem fallen lassen). Total bescheuert das ganze.:lol:

@fritzie find ich gut das du das so gut steuern kannst.
 
Gleichberechtigung! Und darüber hinaus sollte man in derartigen Dingen vielleicht nicht alles dem Partner beichten....entweder man kommt damit klar und behält es für sich oder man lässt es....verurteile es aber nicht
 
Drei Beispiele sind recht simpel:
Nehmen und genießen, was einem gegeben wird ohne mehr zu fordern. (Zeit)
Das gemeinsame Gefühl zu genießen und nicht auf den Partner des anderen, bei dessen Abwesenheit, eifersüchtig sein. (Zuneigung)
Beiderseits wissen, dass es ein Bereich mit Einschränkungen ist, der jederzeit zu Ende gehen kann. (Ehrlichkeit)

Deshalb müssen beide auf sich und den anderen achten.

Danke, ich versteh jetzt was Du meinst :)

Zeit und Zuneigung - das kriegt man hin. Aber das mit der Ehrlichkeit ist für mich im Grunde bullshit. Ich kann noch so ehrlich zu mir sein, noch so ehrlich zu ihm/ihr - ich kann mir täglich 10x vorbeten "es ist eingeschränkt, es kann jederzeit zu Ende gehen" und dennoch heißt das nicht, dass man nicht anders fühlt und sich uU "verliert" - sich ändernde Gefühle haben mit Ehrlichkeit nix zu tun. Freilich kann man sie ehrlich mitteilen - nur was ändert das dann?
 
Ich möcht noch klar stellen, dass ich mit meinen Worten die Situation des BETRUGS meine und nicht eine polygam geführte Beziehung...
 
Ich glaube das es nicht mehr Männer als Frauen sind die das tun. Männer reden darüber vor ihren Freunden. Frauen schweigen.
 
Zurück
Oben