unverhofftes Brustwachstum (Mann)

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Kann es sein, dass ich als biologischer Mann von etwa 40 Jahren unverhofftes Wachstum meiner Brüste beobachten kann - und warum?
Zu dieser Frage komme ich so: Ich (für alle, die's nicht wissen: Hobby-Transvestit) habe heute morgen in Tanjas Garderobe gestöbert und spaßhalber einen alten BH (Größe 80 B, Bügelreifen) angezogen, den ich als Tanja kaum mehr trage, da er, insbesondere mit Einlagen, zu eng ist. Dabei hatte ich das komische Gefühl, dass ich die Körbchen, im Gegensatz zu früher iirc, auch fülle, das heißt ich konnte z.B. beim Gehen spüren, wie die Brüste im BH leicht schwingen (fühlt sich ziemlich geil an, btw). Überhaupt habe ich irgendwie das Gefühl, dass meine Titten ein bisschen größer sind als früher (ganz flach war meine Brust schon seit der Pubertät nicht mehr).
Gemessener Brustumfang um die Nippel (ausgeatmet): 95 cm. Ich habe in den letzten Monaten eher ab- als zugenommen, mein Gewicht aber grosso modo konstant gehalten. Leider kann ich den Zettel nicht finden, auf dem ich frühere Messungen meines Brustumfangs dokumentiert habe.
Überflüssig zu sagen, dass ich keine Hormone irgendwelcher pharmazeutischer Provenienz zuführe, die einzige Dosis "weiblicher Hormone", die ich mir gönne, besteht aus dem einen oder anderen Krügel Bier ;) (Hopfen enhält afaik reichlich östrogenähnliche Phytohormone). Was auf diesem Foto (= mein Profilbild) zu sehen ist, sind meine Boobies in einem Push-up-BH mit einem Nu-Bra (aufklebbaren Silikonkissen) darunter (so, jetzt habe ich den Trick endlich lautstark verraten! ;)).
Gibt es jemanden, der ähnliche Beobachtungen gemacht hat oder sonst eine Erklärung liefern kann? Kann das ein altersbedingtes Phänomen sein? Ab welchen beobachteten Dimensionen sind eventuelle Veränderungen ein Fall für den Arzt? Ich selbst weiß noch nicht, ob ich mich darüber freuen sollte oder nicht. :hmm:
 
Bitte geh zum Doc! Ich will keine Panik machen, aber auch Männer können Brustkrebs haben - lass es abklären.
 
Wenn du ein beidseitiges Wachstum deiner Brust festgestellt hast, ist ein Brustkrebs ziemlich sicher auszuschliessen.

Durch die Abnahme der Geschlechtshormone beim Mann durch den Alterungsprozess kommt/kann es zu einer Vergrösserung der männlichen Brust kommen.

Allerdings könnte die Ursache auch ein Hodentumor oder Erkrankungen an anderen Organen wie z.B. Schilddrüse, Leber etc. sein.

Ebenso ist theoretisch der Genuss von hormonbelastetem Fleisch oder Bier (Phytoöstrogene) denkbar.

Ich würds vom Arzt deines Vertrauens abklären lassen. ;)
 
Bitte geh zum Doc! Ich will keine Panik machen, aber auch Männer können Brustkrebs haben - lass es abklären.
Danke für deinen Rat. Ich halte das zwar für unwahrscheinlich (keine Spur von einem Knoten tastbar, außerdem müsste das ein beidseitig-symmetrisch wachsender Tumor sein, was afaik sehr ungewöhnlich wäre), trotzdem Zusatzfrage: welcher Facharzt (abgesehen vom Hausarzt) wäre da primär zuständig: Gynäkologe, Urologe, Internist (mit Fachgebiet Endokrinologie), alle zusammen, irgendeine Spezialambulanz?
Natürlich mache ich mir jetzt Sorgen. Außerdem kostet das schon Überwindung; ich meine, als Mann wegen so was zum Arzt, insbesondere vielleicht zum Gynäkologen :!:, zu gehen. :roll:
 
[schnipp-schnapp!]Allerdings könnte die Ursache auch ein Hodentumor oder Erkrankungen an anderen Organen wie z.B. Schilddrüse, Leber etc. sein.[schnapp-schnipp!]
Ich hatte vor ca. vier Monaten eine internistische Untersuchung mit einem umfangreichen Laborbefund (Blut, Harn). Die entsprechenden Ergebnisse (insbes. Leber- und Fettstoffwechselwerte) waren alle im grünen Bereich, präzise laut Aussage des Arztes sogar "für einen Mann [meines] Alters ungewöhnlich gut".
Ich denke, ich werde das weiter beobachten und bei nächster Gelegenheit mit meinem Hausarzt sprechen (zu dem ich großes Vertrauen habe).
Ich danke euch für die bisherigen, superschnellen Antworten! :daumen:
 
Von mir mal eine etwas abstruse Vermutung aber was soll's, ist bei mir eh normal ... :roll: :)

Bei diversen Placebogaben an erkrankten Menschen bzw. Selbstheilungen bei Krebs etc. kann man oft feststellen das letztendlich der Verstand gepaart mit Glaube an etwas die entscheidende Instanz über unseren Körper ist. Möglicherweise hegst du bewusst oder unbewusst den Wunsch nach einem Busen und dein Körper reagiert dadurch mit Wachstum ... :fragezeichen:
 
wie Bulsara schon sagte: Wir können mit unserer Nahrung ganz unbemerkt und unerwünscht Hormone aufnehmen.
 
wie Bulsara schon sagte: Wir können mit unserer Nahrung ganz unbemerkt und unerwünscht Hormone aufnehmen.

Müssten dann aber ned die meisten Männer Titten bekommen?. Denn so ne extravagante Ernährung wird Mike - Tanja ja auch ned haben denk ich mal ...
 
Im Alter stellen sich die Hormonspiegel um.
D.h. beim Mann geht das Testosteron etwas herunter. Die Östrogenproduktion kaum. Folglich gelangt das Östro. zu mehr Wirkung. Bei Frauen ist es umgekehrt.

Tja, im Alter werden wir uns ähnlicher. schaut mal auf sehr alte Menschen.

Bei dem einen fällt die Verschiebung größer aus, bei anderen eher weniger.
Bei dir anscheinend mehr.

Scheint für dich zu passen, aber trotzdem beim Arzt abklären.
:winke:
 
Müssten dann aber ned die meisten Männer Titten bekommen?. Denn so ne extravagante Ernährung wird Mike - Tanja ja auch ned haben denk ich mal ...

nein, weil nicht jeder (männlich) die weiblichen hormone gleich aufnimmt. da kommt es sehr auf den testosteronwert an, ob und wie stark das östrogen an die rezeptoren "andocken" kann.

@mike-tanja
ich würd an deiner stelle mal einen hormonspiegel machen lassen. den kannst 2x im jahr auf GKK kosten machen lassen (als mann).
 
Von mir mal eine etwas abstruse Vermutung aber was soll's, ist bei mir eh normal ... :roll: :)

Bei diversen Placebogaben an erkrankten Menschen bzw. Selbstheilungen bei Krebs etc. kann man oft feststellen das letztendlich der Verstand gepaart mit Glaube an etwas die entscheidende Instanz über unseren Körper ist. Möglicherweise hegst du bewusst oder unbewusst den Wunsch nach einem Busen und dein Körper reagiert dadurch mit Wachstum ... :fragezeichen:
Danke für diesen Beitrag aus der Perspektive der Psychosomatik und der Tiefenpsychologie. ;)
Ich kann natürlich schwer selbst mein Seelenleben und schon gar nicht mein Unterbewusstsein analysieren.
Ich gebe aber zu bedenken, dass obiges Beispiel (spontane, d.h. medizinisch unerklärbare Selbstheilung) nach deiner Beschreibung auf einem starken, auf Heilung gerichteten oder zumindest doch hoffenden Wunsch und Willen des Kranken beruht. Von einem bewussten Wunsch nach Brustwachstum kann ich bei mir aber nicht berichten (krank fühle ich mich übrigens auch nicht). Ich bin TG, weil ich mich gerne - auf Zeit! - in die soziale und erotische Rolle einer Frau versetze, das heißt aber nicht, dass ich meinen männlichen Körper ablehne oder gar hasse.
Und, bei allem Respekt vor der freudianischen Idee von der Macht des Unbewussten, dass mein ES in der Lage sein sollte, in einem Körper ohne primäre östrogenausschüttende Drüsen einen solchen pubertären Hormonschub auszulösen, daran glaube ich eher weniger.
Aber lassen wir mal die Kirche im Dorf! Ich möchte jetzt einmal einige Zeit beobachten (und messen!), was sich unter meinen Nippeln tut. 8-)
 
@mike-tanja
ich würd an deiner stelle mal einen hormonspiegel machen lassen. den kannst 2x im jahr auf GKK kosten machen lassen (als mann).

Das ist sicher ein überlegenswerter Vorschlag ....... und beispielsweise den Fleischlieferanten wechseln (Bio statt Massentierhaltung :hmm:)
 
nein, weil nicht jeder (männlich) die weiblichen hormone gleich aufnimmt. da kommt es sehr auf den testosteronwert an, ob und wie stark das östrogen an die rezeptoren "andocken" kann. [schnipp-schnapp!]
Wird so etwas ("Empfänglichkeit" der körpereigenen Hormonrezeptoren) eigentlich bei einem Hormonspiegeltest ermittelt? Kann man das überhaupt so einfach feststellen?
Es ist immer gut, wenn man vor einem Arztbesuch als Patient wissensmäßig etwas aufrüstet... ;)
 
Wird so etwas ("Empfänglichkeit" der körpereigenen Hormonrezeptoren) eigentlich bei einem Hormonspiegeltest ermittelt? Kann man das überhaupt so einfach feststellen?
Es ist immer gut, wenn man vor einem Arztbesuch als Patient wissensmäßig etwas aufrüstet... ;)

:hmm: inwieweit man das testen kann weis ich nicht, mein wissensstand ist eben das auf grund des testosteronspiegel die östrogene nicht oder nur vereinzelt an die rezeptoren andocken können. aus diesem grund müssen wir ja auch bei beginn der HRT mit androcur das testosteron auf fast "0" bringen.
ich würde dir die hormonambulanz im akh empfehlen. die dort tätige ärtztin hat die meiste und beste erfahrung mit solchen dingen. den namen sag ich dir per pn wennst magst ;)
 
[schnipp-schnapp!]
@mike-tanja
ich würd an deiner stelle mal einen hormonspiegel machen lassen. den kannst 2x im jahr auf GKK kosten machen lassen (als mann).
Ach, ich liebe es, alte Threads wieder auszugraben! ;)
Dieser hier findet aber seine begründete Fortsetzung. Auf meine Bitte hin (und nachdem ich mich u.a. deswegen vor meinem Hausarzt als TG und TV geoutet habe) wurde bei der anstehenden nächsten Laboruntersuchung auch ein Hormonbefund in Auftrag gegeben (da war auch viel Neugier dabei!). Dieser ergab folgende Werte (Blutabnahme 8 Uhr morgens, nüchtern):
  • TSH: 1,81 mU/l
  • Östradiol (E2): 37,9 pg/ml
  • FSH: 7,2 U/l
  • Prolaktin: 13,2 ng/ml
  • Testosteron: 5,97 ng/ml
  • Progesteron: 0,9 ng/ml
  • DHEAS: 416,3 ug/dl
Diese Werte befinden sich laut Laborangaben alle im Referenzbereich, sind also im Durchschnitt normal. Ich ticke daher endokrinologisch durchaus als Bubi. ;) Trotzdem wäre ich neugierig auf Kommentare von Userinnen oder Usern, die daraus mehr ablesen können als ich (mit dem Hausarzt muss ich den Befund erst besprechen).
Alle anderen befundeten Laborwerte (Senkung, Blutbild, klinische Chemie [Blutzucker, Blutfette, Nieren- und Leberwerte]) sind übrigens in Relation zu meinem persönlichen Grund-Gesundheitszustand in Ordnung bis ausgezeichnet.
 
........Ich ticke daher endokrinologisch durchaus als Bubi. ;)
:hmm: was ja eigentlich eh ganz normal ist wennst dich als TG/TV outest, oder?
mein östradiol/E2 war vor beginn meiner HRT z.b. 85-90pg/ml und mein testosteron war zwischen 3,9 und 5,8ng/ml. was (auch wenn das E2 erhöht war) somit durchaus einen männlich befund entsprach.

wärend der HRT bzw. jetzt hab ich ein testo von 0,1 und mein östradiol liegt je nach dem wie ich die hormone nehme zwischen 80 und 120 .... ;)
also durchaus ein normaler weiblicher befund :mrgreen:
 
:hmm: was ja eigentlich eh ganz normal ist wennst dich als TG/TV outest, oder? [schnipp-schnapp!]
Na klar. Hauptsache ich bin gesund! Verzeih, aber bei mir ist halt meistens ein wenig selbstironisches Kokettieren mit der Doppelnatur meiner Existenz dabei. ;)
Mich hätte es z.B. nur verwundert (oder sogar beunruhigt!), wenn ein hoher Testo-Wert gemessen worden wäre. :hmm:
Bin gespannt, was mein Hausarzt dazu sagt.
 
das hätt ich dir aber auch ohne laborbefund attestieren können:mrgreen:
Uiiii, Vorsicht! Lass das bloß nicht die Labordiagnostiker wissen! Die machen nämlich in ihrer Branche einen Riesen-Reibach, und wenn's rauskommt, dass du den Röntgenblick hast und fast im Alleingang die Krankenkassen sanieren könntest, setzen die einen Killer auf dich an! :mrgreen:
Und danke, dass ich für dich ein Bubi bin! :aetsch:
 
Uiiii, Vorsicht! Lass das bloß nicht die Labordiagnostiker wissen! Die machen nämlich in ihrer Branche eine Riesen-Reibach, und wenn's rauskommt, dass du den Röntgenblick hast und fast im Alleingang die Krankenkasse sanieren könntest, setzen die einen Killer auf dich an! :mrgreen:
Und danke, dass ich für dich ein Bubi bin! :aetsch:

das kommt davon weil du dir nicht al tanja das blut abnehmen hast lassen :lehrer:;):bussal:
 
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