"Suche Mann, sauber, gesund"

So ist es. Ich denke, dass kaum jemand sich regelmäßig auf alle Geschlechtskrankheiten testen lassen möchte, weil er eine Affäre oder G'spusi eingehen möchte. Selbst Schnelltests kosten ab 70 € aufwärts und dann sind nicht wirklich sicher. Viele Erreger bleiben lange unentdeckt im Körper. Es ist somit nicht nur teuer, sondern gibt auch keine Garantie auf völlige Gesundheit.

Viel irritiertender finde ich den Begriff "sauber" in Zusammenhang mit Sexualpartner*innen, als ob man ein Kleinkind oder Hund daten wollte. Auch da scheiden sich die Geister, was denn Gepflegtheit und Körperhygiene angeht.

Zum Thema Gesundheit, so sollte man halt eben Safersex betreiben. Das ist eben noch immer die sicherste Möglichkeit, sich nicht mit irgendwelchen Erreger anzustecken. Wenn man dann doch in eine längerfristige Beziehung geht und beide sich entscheiden Monogam zu leben, macht ein Test vermutlich Sinn um den Status Quo abzufragen.
ja, aber zuminndest "ohne" blasen wollen wir doch alle . . . - ficken mit ist eh klar
 
Wieder und wieder gibt es die Annoncen, die Suche nach einem Mann, der sauber, gut gebaut und gesund sein soll.
Alles ja ganz löblich, gut gebaut und sauber kann man ja gleich mal mehr oder minder gut kontrollieren.

Aber, woher wissen die Ersteller dieser Anzeigen, wie gesund der soeben neu getroffene potentielle Sexualpartner nun wirklich ist.
Gut, ja, er schwört natürlich tausend Eide, gesund zu sein.
Aber wie kommen die Leute an die Fakten?
ehrlich man macht oder verlangt einen Test. Aber 100%ig wird man wohl nie sicher sein, daher safer sex geht immer vor!
 
Beim Blutspenden werden die wichtigsten Tests automatisch gemacht (nicht alle aber die wichtigsten). Sofern man die Kriterien erfüllt und als Spender zugelassen ist kommt man gratis zu regelmässige Tests (nicht möglich bei sehr häufigem Partnerwechsel).
Früher war jeglicher schwule Kontakt schon ein Ausschlussgrund, das hat sich geändert.
 
Der Test sagt aber nur was aus über den Gesundheitszustand zum Zeitpunkt der Testabgabe. Also auch keine realistische Sicherheit.
Nicht mal das. Es kommt noch das "diagnostische Fenster" dazu, das – je nach Krankheit – mehrere Wochen betragen kann. Du schaust also durch einen Test immer weit in die Vergangenheit.
 
Nicht mal das. Es kommt noch das "diagnostische Fenster" dazu, das – je nach Krankheit – mehrere Wochen betragen kann. Du schaust also durch einen Test immer weit in die Vergangenheit.
Es gibt doch noch die realitätsbezogenen Aussagen hier. Aber viele verleugnen das einfach, alles für die schnelle Lust.
Sagt doch schon meine Mutter so treffend: Wenn’s unten steht hörts oben auf.
 
Ich mache zwei mal im Jahr ein großes Blutbild. Da lasse ich mich gleich auf Geschlechtskrankheiten mittesten.
Zusätzlich verwende ich Kondome wenn ich mich auswärts vergnüge.
Ich bin verheiratet, meine Verantwortung ist mir klar.
Das haben wir für uns so ausgemacht, wenn wer von uns sich Abwechslung sucht, dann nur mit Schutz.
Zurückzukommen auf diese Anzeigen " Suche sauber, gesund,"
Was will der jenigen damit Aussagen? Macht/ will er/sie es dann ohne Kondom treiben.
Welche Beweise möchte man dann haben? Tests die mehrere Wochen/ Monate alt sind. Oder reicht "ich bin eh gesund"
In diesem Sinne, bleibt gesund ☺️
 
Wie sieht es eigentlich mit HPV aus?

Meine Frau wollte sich einmal testen lassen, Hausärztin meinte damals das kostet 530€. Inzwischen soll ja die ÖGK die Kosten übernehmen bzw. der Test billiger sein?!

Aber ich nehme daher mal stark an das Prostituierte früher nie einen HPV Test bei deren Pflichtuntersuchung hatten?! Wie es jetzt aussieht müsste man wohl erfragen. Wie ich Österreich kenne sicher nicht... .

Für Männer gibt es ja keinen HPV Test.

Die Impfung wirkt nur gegen wenige bekannte Stämme die sich meist auf Europa bezogen. Bei älteren Menschen soll die Impfung auch nicht wirksam sein?!
Mit der Einwanderung aus anderen Kontinenten kamen da schätzungsweise auch noch ein paar hundert bis tausend neue Stämme dazu die ohnehin nicht davon abgedeckt werden.

Kondome bieten ja keinen Vollschutz, Lecktücher bezweifle ich das sie ernsthaft verwendet werden. Also kann man die Annahme in den Raum stellen das jede Prostituierte sehr wahrscheinlich HPV hat und fast jeder Freier ebenso.

Seit es wirksamere HIV Medikamente gibt steigt auch wieder die Bereitschaft für ungeschützten Verkehr, Aidsleugner haben dadurch auch Hochkonjunktur.

Der Kosten wegen, werden soweit ich informiert bin auch hier Prostituierte nur alle 3 Monate auf HIV getestet. Wobei ich mich frage ob das bei ständigem Wechsel der Laufhäuser, Bundesländer auch in der Praxis gemacht wird?!

Als Privatperson kann man den STI Test machen, aber da fehlt beim Basischeck wieder Hepatitis, HPV Test geht ja scheinbar bei Männern gar nicht.

Fazit: Syphilis, Chlamydien, Tripper hat man wohl gut im Griff, der Rest ist Roulette.
Ich kenne übrigens Zuchtstiere die bessere Vorsorgeuntersuchungen haben... .

Wie man das handeln kann?!

Ansatzweise wohl nur indem man sich von Prostituion, Freiern und Sexmaniacs fern hält oder man resigniert und geht das Risiko ein.

So als Science Fiction Gedanke. Die "Männerbewegung" setzt die Entwicklung und Markteinführung von HPV Tests für das eigene Geschlecht durch, Prostituierte werden wöchentlich auf alles getestet, komplette Testreihe ist für Private einmal im Monat gratis, die Forschung und Entwicklung der HPV Impfung wird massiv vorangetrieben und die Ausrede auf WHO Empfehlungen zu warten wird mit zehn Peitschenhieben und zwei Wochen Kerker ohne Fernseher bestraft.

Bis dahin nur Jungfrauen und fixe Partner. :lol:
 
Beim Blutspenden werden die wichtigsten Tests automatisch gemacht (nicht alle aber die wichtigsten). Sofern man die Kriterien erfüllt und als Spender zugelassen ist kommt man gratis zu regelmässige Tests (nicht möglich bei sehr häufigem Partnerwechsel).
Früher war jeglicher schwule Kontakt schon ein Ausschlussgrund, das hat sich geändert.
Nein, nur die billigsten. Die wichtigsten fehlen komplett! Und seit man gesehen hat wie sich Affenpocken gesellschaftlich ausgebreitet haben kann man diesbezüglich nur noch die Eigenblutreserve empfehlen.
 
Ich kenne übrigens Zuchtstiere die bessere Vorsorgeuntersuchungen haben... .
Da hast Du leider recht, wie das Beispiel eines Samenspenders zeigt, der eine seltene Genmutation vererbt.

Bei Zuchtstieren wird am Anfang eine begrenzte Zahl an Samen an kontrollierte Betriebe ausgegeben (Teststier), der Rest erst, wenn es Daten der Nachkommen (Milchleistung / Fleischleistung / Gesundheit / Vererbung) gibt, die den Vorgaben / den zu erwartenden Merkmalen entsprechen.
Regelausgabe, daher frühestens nach 3 Jahren.
 
Hab ich schon an anderer Stelle gepostet, aber passt hier auch gut:

 
Beim Blutspenden werden die wichtigsten Tests automatisch gemacht (nicht alle aber die wichtigsten). Sofern man die Kriterien erfüllt und als Spender zugelassen ist kommt man gratis zu regelmässige Tests (nicht möglich bei sehr häufigem Partnerwechsel).
Früher war jeglicher schwule Kontakt schon ein Ausschlussgrund, das hat sich geändert.
ja, beim Blutspenden wird ein Teil der Krankheiten erfasst, ich bin aber zwiegespalten, ob die Idee der Blutspende in diese Diskussion passt...?Möglicherweise wird dadurch suggeriert, dass das Blutspenden als STD-Test verwendet werden kann & dem würde ich persönlich nicht zustimmen. Klar gibts anschließend an die Spende einen "kostenfreien" Status Quo, jedoch sollte beim Blutspenden mMn eher das Ideelle im Vordergrund stehen und nicht der gratis Test. Zum einen birgt das Ganze ein gewisses Risiko der Sicherheit auf der einen Seite ("ich bin eh getestet", wobei einiges beim Spenden nicht erfasst wird!) sowie eine mögliche Exposition gegenüber Erregern für die potentiellen Empfänger deiner Spende. Die Auseinandersetzung mit dem Thema des diagnostischen Fensters sowie der ehrlichen Beantwortung des Spenderfragebogens ist eine rein formelle Angelegenheit und kann nie zu 100% überprüft werden. Dazu ein Artikel auf orf.at ( Malaria: Blutspenderin verurteilt ).
 
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