Unser Pensionssystem reformiern? Ja, Nein, Wie?

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In der heutigen Kleinen Zeitung schreibt wieder einmal ein sogenannter Pensionsexperte namens Bernd Marin warum wir alle länger arbeiten müssen:

http://www.kleinezeitung.at/nachric...-marin-alle-leiden-unter-dem-stillstand.story

Wie recht hat er und sind seine Lösungsansätze zielführend?

Ich für meinen Teil frage mich, warum diese Experten niemals die Frage aufwerfen, ob wir uns exorbitant hohe Pensionen jenseits von etwa 4000 Euro noch leisten können? Hier wäre m.M. Einsparungspotenzial gegeben.
 
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Heiliger St Florian....
Nimms locker, unter 50ig jährige brauchen sich über ihre pension keine sorgen machen, die bekommen sie sowieso nicht mehr, zumindest nicht in einer höhe, dass man davon leben könnte
 
Unser Pensionssystem reformiern? Wie?

Ab 65 darf man bei Rot über die Kreuzung gehen, ab 70 muss man ... :mrgreen:

Ich für meinen Teil geh davon aus das ich irgend eine mickrige Einheitspension bekommen werde ... :shock: Alles andere ist m.M.n unfinanzierbar. Damit heissts für mich, falls ich dazwischen ned im Lotto g'winn, das ich meine alten Tag in Paraguay verbringen werde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geld wäre genug da, nur wurde und wird es ungerecht verteilt.
 
Geld wäre genug da, nur wurde und wird es ungerecht verteilt.

unser pensionssystem ist eh ein umverteilungssystem - die aktiven zahlen für die pensionisten - werden die pensionisten mehr müssen auch die aktiven mehr zahlen - oder die pensionisten bekommen weniger (oder der staat schießt mehr aus den steuern zu, was aber auch wieder mehr zahlen heißt).

Ab einer gewissen Einkommenshöhe ist so ziemlich alles sakrosankt. Wart nur bald kommt das Neidargument. St. Florian war schon da...:mrgreen:

ab einer gewissen einkommenshöhe zahlt man auch 50 % steuern - was auch gut und gerecht ist. ich bin es keinem neidig, der so viel steuern zahlt. ich weiß aber eh, was ihr meint, und in gewissen bereichen kann ich mich dem auch anschließen.
 
Die sogenannten Pensionsexperten sind in der Regel diejenigen welche mit geringer Zahl an Beitragsjahren eine richtig fette Pension abkassieren. Von solchen Leuten sollen wir uns dann sagen lassen, dass 45 Beitragsjahre nicht genug sein sollen. Es wäre an der Zeit die Pensionshöhe zu deckeln d.h. Mindestpensionen anzuheben und die Höchstpension bei z.B. max. Euro 3000,-- einzufrieren.
Menschen die seit ihrem 15 Lebensjahr erwerbstätig sind und Abgaben leisten sollten natürlich früher in Pension gehen dürfen als Menschen welche (t.w. viel) später ins Erwerbsleben einsteigen.
 
Die Leute werden nicht mehr ewig so alt werden wie jetzt.
Schon die Generation 80er Jahre geborene werden sicher nicht mehr die volle Med. Dröhnung bekommen wie es jetzt der Fall ist.
Zumindest werden die Medika sicher nicht mehr alle von der Kasse übernommen werden.
Es steigt jetzt sozusagen ein Zweig hoch, der an den Pensionisten verdienen will (ein Altenheim bzw. betreutes Wohnen ) nach dem anderen wird hingebaut.
Nur kann sich der Angehörige diese Institution ohne Zuschuss vom Land nicht leisten und das Land wird die beigesteuerten Gelder immer weiter runter fahren.
Denk ich halt.
 
Die sogenannten Pensionsexperten sind in der Regel diejenigen welche mit geringer Zahl an Beitragsjahren eine richtig fette Pension abkassieren. Von solchen Leuten sollen wir uns dann sagen lassen, dass 45 Beitragsjahre nicht genug sein sollen. Es wäre an der Zeit die Pensionshöhe zu deckeln d.h. Mindestpensionen anzuheben und die Höchstpension bei z.B. max. Euro 3000,-- einzufrieren.
Menschen die seit ihrem 15 Lebensjahr erwerbstätig sind und Abgaben leisten sollten natürlich früher in Pension gehen dürfen als Menschen welche (t.w. viel) später ins Erwerbsleben einsteigen.

Bin voll Deiner Meinung!:daumen:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Es wäre an der Zeit die Pensionshöhe zu deckeln d.h. Mindestpensionen anzuheben und die Höchstpension bei z.B. max. Euro 3000,-- einzufrieren.
Menschen die seit ihrem 15 Lebensjahr erwerbstätig sind und Abgaben leisten sollten natürlich früher in Pension gehen dürfen als Menschen welche (t.w. viel) später ins Erwerbsleben einsteigen.

ich glaube, es geht langfristig über etwas ganz anderes - nämlich wie schaffen wir es die leistungen und beiträge der verschiedenen pensionsgesellschafen zu reformieren, dass für jeden eine gerechte lösung herauskommt, die langfristig finanzierbar ist.

im asvg gib es niemanden, der eur 3000,--- pension bekommt (deckelung) dafür gibt es auch bei der einzahlung eine deckelung, ab wann man keine beiträge mehr bezahlt. in anderen bereichen (z.b. beamte) gibt es diese deckelung nicht - jedoch müssen diese auch als aktive von höheren beträgen einzahlen.

alles in allem ist das wesentliche, die systeme (natürlich mit entsprechenden fristen) anzupassen bzw anzunähern. das wäre meiner meinung nach am fairsten.
 
Geld wäre genug da, nur wurde und wird es ungerecht verteilt.

Tatsache ist allerdings, dass diejenigen, die weniger einzahlen, relativ mehr heraus kriegen. Weil nämlich bisher die Abschläge bei frühzeitiger Pensionsflucht viel zu gering waren.
Daher: Pensionskonto!!
 
Die Leute werden nicht mehr ewig so alt werden wie jetzt.
Schon die Generation 80er Jahre geborene werden sicher nicht mehr die volle Med. Dröhnung bekommen wie es jetzt der Fall ist.
Zumindest werden die Medika sicher nicht mehr alle von der Kasse übernommen werden.
Es steigt jetzt sozusagen ein Zweig hoch, der an den Pensionisten verdienen will (ein Altenheim bzw. betreutes Wohnen ) nach dem anderen wird hingebaut.
Nur kann sich der Angehörige diese Institution ohne Zuschuss vom Land nicht leisten und das Land wird die beigesteuerten Gelder immer weiter runter fahren.
Denk ich halt.

dem muss ich widersprechen.

die menschen werden älter. dieser prozess wird sich fortsetzten. medikamente werden dafür sorgen, auch das bewusstsein gesünder zu leben etc. und wir werden und die gesundheit leisten - großteils zumindest.

zur pflege:
auch da sehe ich reformbedarf. derzeit zahlen je nach bundesland - das land oder die gemeinden den abgang der pflegeheime (die wenigsten haben genug pension und pflegegeld um das selber zahlen zu können). es ist die frage, wie man damit umgeht - mein ansatz wäre eine versicherung ähnlich dem gesetzlichen sozialversicherungssystem. alle zahlen solidarisch in einen fonds ein - und daraus werden die abgänge gezahlt.
 
Tatsache ist allerdings, dass diejenigen, die weniger einzahlen, relativ mehr heraus kriegen. Weil nämlich bisher die Abschläge bei frühzeitiger Pensionsflucht viel zu gering waren.
Daher: Pensionskonto!!

Ich meinte mit meiner Aussage:
Politiker, die jeden Monat nicht grad wenig abheben.
Und auch nur weil´s a zeitl ein politisches Amt inne hatten - dementsprechend die Pension ansteigt.
Egal, ob sie in ihrer Amtszeit "Minus" oder "Gar nix" gemacht haben.

Und die "Normalbürger" die lange einen geringeren Beitrag einzahlen und dann fertiggefahren sind - die Leut sind sicher mehr,
als diejenigen die ewig rum studieren und dann 15 Jahre a bisl mehr einzahlen - aber dann fit in die Pension gehen und die dann
auch genießen können.
 
Das Problem jetzt ist, dass sehr viele Menschen in das Pensionsalter kommen und zu wenig arbeitende Leute da sind, um dies zu finanzieren. Das sieht man sehr schön wenn man sich die Bevölkerungspyramide ansieht.
https://www.statistik.at/web_de/wcmsprod/groups/b/documents/webobj/027331.gif

Das ganze wird sich in einigen Jahrzehnten ganz von alleine normalisieren, denn ich glaube nicht, dass die Menschen noch weniger Kinder bekommen. Dann stimmt das Verhältnis zwischen jung und alt wieder.
 
@ samtpfoetchen
Es ist jetzt schon so, dass das Land, Leistungen wie:
Die Reinigung des Zimmers
sprich: tgl. Reinigung des Tisches, des Sanitärbereiches, Boden aufwischen, Windelkübel leeren (ich will das jetzt nicht ganz detailliert aufschreiben)
nicht bezahlt.
Das sind aber Leistungen, damit sich der Bewohner wohlfühlt, bzw. Leistungen die 100% notwendig sind.
Diese werden aber nicht miteinkalkuliert.
Und warum nicht?
 
Also, was die Kinder angeht, würde ich meinen, dass sich die Österreicher nicht viel verändern werden und die Ausländer eher weniger Kinder gebären werden, da sie sich in dieser Hinsicht anpassen werden bzw. eh angepasst haben. Eine Türkin 1. Generation hat 3-5 Kinder, die in der 3. Generation kaum über zwei, da die Frauen "gleichgestellter" sind und nicht nur als Mutter fungieren.
 
@ samtpfoetchen
Es ist jetzt schon so, dass das Land, Leistungen wie:
Die Reinigung des Zimmers
sprich: tgl. Reinigung des Tisches, des Sanitärbereiches, Boden aufwischen, Windelkübel leeren (ich will das jetzt nicht ganz detailliert aufschreiben)
nicht bezahlt.
Das sind aber Leistungen, damit sich der Bewohner wohlfühlt, bzw. Leistungen die 100% notwendig sind.
Diese werden aber nicht miteinkalkuliert.
Und warum nicht?

in welchem bundesland ist das so? bei uns in oö ist es nämlich kein thema.
 
in welchem bundesland ist das so? bei uns in oö ist es nämlich kein thema.

Zum Thema macht das e keiner. ;)
Das erfährst so - wennst a gute Führung in da Firma hast, die offen und ehrlich ist zu Dir.
Und erklärt, warum ma noch immer zuviel Stunden haben - obwohl es sich e schon hinten und
vorn net mehr ausgeht, dass des Personal die Arbeit erledigt - die notwendig ist.
Und glaub ma - de was des alles vorgeben ist es egal, ob Frau XY den ganzen Tag traurig ist,
weil ma mal net Zeit hat ihren Teppich zu saugen, obwohl sie es immer so gewohnt war, dass
des mittwochs passiert.
Früher waren wir 5 - 7 Leut im Frühdienst.
Heut sind wir zu 3 schon voll viel.
Das Mindeste sind 2 und das ist fast jeden Tag so.
Wird von den 2 einer krank - kann sich der was über bleibt selbst gratulieren.
 
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