über´s ziel hinaus?

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wenn ein fehlendes Nein automatisch als Zustimmung gilt.

Das ist auch jetzt nicht der Fall.
Jede Form der eindeutigen Ablehnung, bzw im Falle eines Abhängigkeitsverhältnisses ist mit Vergewaltigung gleichgesetzt.
Auch heute schon und in allen Ländern der EU.
In Schweden wird halt jetzt versucht die Beweislast umzukehren.
Wird wohl nie eine perfekte Lösung für dieses Problem geben.

Was ich nicht verstehe ist, warum gerade Schweden mit diesen strikten Gesetzten (auch im Bereich der Prostitution) auftrixt.
Ich habe ja die Erfahrung gemacht dass Schwedinnen, insbesondere in Urlaubslaune, sehr aufgeschlossen und gar nicht gehemmt sind.
 
meiner meinung nach kann man alles soweit übertreiben,
dass es richtig absurd wird.

wie sehen es die anderen user/-innen?

Am Sonntag tritt in Schweden ein Gesetz in Kraft, das Sexualstraftaten vermeiden soll. Demnach muss stets eine aktive Zustimmung der Sexpartner erfolgen, sonst droht im Streitfall eine Verurteilung wegen Vergewaltigung.

Auch, wenn die Klägerin oder der Kläger beim Sex bei vollem Bewusstsein war und sich lediglich „passiv“ verhielt. Ein „Nein“ oder ein anderweitiges verbales Abwehrzeichen ist dann nicht mehr notwendig, um wegen Vergewaltigung verurteilt zu werden. „Das neue Grundprinzip ist so: Es wird verboten sein, Sex mit einer Person zu haben, die nicht ausdrücklich ja gesagt hat oder aktiv signalisiert hat, dass sie mitmachen will. Die Gesetzesänderung soll dazu beitragen, dass mehr Übergriffe als Vergewaltigung angesehen werden. Also auch Fälle, wo kein Nein vom Opfer vorliegt“, erklärt Sofie Rudh, Sprecherin von Justizminister Morgan Johansson.

Der Gesetzesrat, eine Kontrollinstanz für neue Gesetze, sowie der Anwaltsverband haben das „Einverständnisgesetz“ kritisiert. „Große Bedeutung wird die Einführung der ,unachtsamen Vergewaltigung’ haben. Da muss es nicht mal um eine absichtliche Handlung gehen“, sagt Anne Ramberg, Chefin vom Anwaltsverbund. „Wie soll ein einzelner Richter da entscheiden, was ein Ausdruck für Zustimmung ist?“

Wegen der Rechtsunsicherheit hat die Strafrechtsanwältin Baharak Vaziri eine kostenpflichtige Einwilligungs-App mit Namen „Libra“ für Smartphones lanciert. „1158 Schweden haben sie schon installiert“, sagt sie. Noch in diesem Jahr soll es die App in abgewandelter Form auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben.

Menschen, die miteinander Sex haben wollen, können sich dort via Internet über ihr Bankkonto per Passwort identifizieren, wie auch bei der Steuererklärung, und dann ihre Einwilligung zum Sex bestätigen. Nach dem Einloggen erhalten die Sexpartner einen Code, den sie in ihr Smartphone eingeben müssen. Es folgt die vertragliche Zustimmungsfrage für den anvisierten Geschlechtsverkehr, die sie dann mit „Ja“ beantworten können. Die App greift auf den aktuellen Aufenthaltsort der Sexpartner zurück und funktioniert nur, wenn diese sich nahe beieinander aufhalten. So soll vermieden werden, dass sich die Sexpartner vielleicht zu frühzeitig das Einverständnis geben, dann aber vor Ort ihre Meinung ändern.

mittels äp kein problem, links wischen für ja rechts wischen für nein:):)
 
meiner meinung nach kann man alles soweit übertreiben,
dass es richtig absurd wird.

wie sehen es die anderen user/-innen?

Am Sonntag tritt in Schweden ein Gesetz in Kraft, das Sexualstraftaten vermeiden soll. Demnach muss stets eine aktive Zustimmung der Sexpartner erfolgen, sonst droht im Streitfall eine Verurteilung wegen Vergewaltigung.

Auch, wenn die Klägerin oder der Kläger beim Sex bei vollem Bewusstsein war und sich lediglich „passiv“ verhielt. Ein „Nein“ oder ein anderweitiges verbales Abwehrzeichen ist dann nicht mehr notwendig, um wegen Vergewaltigung verurteilt zu werden. „Das neue Grundprinzip ist so: Es wird verboten sein, Sex mit einer Person zu haben, die nicht ausdrücklich ja gesagt hat oder aktiv signalisiert hat, dass sie mitmachen will. Die Gesetzesänderung soll dazu beitragen, dass mehr Übergriffe als Vergewaltigung angesehen werden. Also auch Fälle, wo kein Nein vom Opfer vorliegt“, erklärt Sofie Rudh, Sprecherin von Justizminister Morgan Johansson.

Der Gesetzesrat, eine Kontrollinstanz für neue Gesetze, sowie der Anwaltsverband haben das „Einverständnisgesetz“ kritisiert. „Große Bedeutung wird die Einführung der ,unachtsamen Vergewaltigung’ haben. Da muss es nicht mal um eine absichtliche Handlung gehen“, sagt Anne Ramberg, Chefin vom Anwaltsverbund. „Wie soll ein einzelner Richter da entscheiden, was ein Ausdruck für Zustimmung ist?“

Wegen der Rechtsunsicherheit hat die Strafrechtsanwältin Baharak Vaziri eine kostenpflichtige Einwilligungs-App mit Namen „Libra“ für Smartphones lanciert. „1158 Schweden haben sie schon installiert“, sagt sie. Noch in diesem Jahr soll es die App in abgewandelter Form auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben.

Menschen, die miteinander Sex haben wollen, können sich dort via Internet über ihr Bankkonto per Passwort identifizieren, wie auch bei der Steuererklärung, und dann ihre Einwilligung zum Sex bestätigen. Nach dem Einloggen erhalten die Sexpartner einen Code, den sie in ihr Smartphone eingeben müssen. Es folgt die vertragliche Zustimmungsfrage für den anvisierten Geschlechtsverkehr, die sie dann mit „Ja“ beantworten können. Die App greift auf den aktuellen Aufenthaltsort der Sexpartner zurück und funktioniert nur, wenn diese sich nahe beieinander aufhalten. So soll vermieden werden, dass sich die Sexpartner vielleicht zu frühzeitig das Einverständnis geben, dann aber vor Ort ihre Meinung ändern.
 
Wir werden sowieso immer mehr von Anwälten regiert und gesteuert - wo soll das enden ????
Aus meiner Sicht haben die alle einen "Vollhieb" - auf gut deutsch gesagt .....
Regeln und Gesetze sind wichtig und ok - aber was da seit der EU läuft, ist schon pervers ..... na ja, kommt auch aus den USA ..... und der Gipfel sind die Konzernklagerechte bei CETA :mad:
Hautsache, die Anwälte verdienen sich immer mehr krumm und däml....
Heute ist es ja schon fast so, dass man sich am Besten auf Schritt und Tritt von einem Anwalt begleiten lässt .....
"Schöne neue verrückte Welt" hätte Huxley heute sein Buch genannt .... :cool::rolleyes:
 

ok ... und wo ist da jetzt das statement darin ?
da sind länder, die mit dem islam nix am hut haben, und die scheinbar noch in der steinzeit hängengeblieben sind ?

ich mach ein gegenargument : wie "gewöhnlich" (normal) ist es bei uns, dass sich männliche schüler (sagen wir mal so im alter von 14-18) so richtig gruppenweise dem homosexuellen analsex "hingeben", weil es besser ist, als frauen hinterherzulaufen (was unter strengerer kritik steht) ?
in UAE, ist das gang und gäbe auf den schulen ... pornographie ist dort nämlich GANZ ein anderes thema ;) (in etwa so leicht ranzukommen, wie hier in AT frisch gefangener ozeanfisch zu finden wäre).
 
ok ... und wo ist da jetzt das statement darin ?
da sind länder, die mit dem islam nix am hut haben, und die scheinbar noch in der steinzeit hängengeblieben sind ?

ich mach ein gegenargument : wie "gewöhnlich" (normal) ist es bei uns, dass sich männliche schüler (sagen wir mal so im alter von 14-18) so richtig gruppenweise dem homosexuellen analsex "hingeben", weil es besser ist, als frauen hinterherzulaufen (was unter strengerer kritik steht) ?
in UAE, ist das gang und gäbe auf den schulen ... pornographie ist dort nämlich GANZ ein anderes thema ;) (in etwa so leicht ranzukommen, wie hier in AT frisch gefangener ozeanfisch zu finden wäre).

wofür oder wogegen soll das Statement sein?! :verwirrt:

und was der Zusammenhang zwischen Religion und Gesetzgebung in Bezug auf Homosexualität ist, das kannst du in jedem Land der Welt herstellen. Auch in Österreich.
aber Faktum ist, dass die europäische Union Österreich zu Fortschrittlichkeit in dem Fall zwingt.
Der Iran, Afghanistan, Saudi Arabien, der Jemen, die vereinigten arabischen Emirate usw. (in denen überall die Todesstrafe auf Homosexualität steht und die alle überwiegend muslimisch sind) werden aber diesbezüglich zu nichts gezwungen.

das sollte eine reine Info sein bezüglich dem Zusammenhang von Islam, Homosexualität und Todesstrafe.
und damit bin ich raus aus der Diskussion.
 
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