Trennungsschmerz

Am Ende ist alles gut und wenn noch nicht alles gut ist, dann ist es noch nicht das Ende
Oder es war tatsächlich das Ende und nur von der falschen Seite betrachtet war nicht alles gut. Von der richtigen Seite betrachtet, in manchen Fällen der der Würmer, mag aber auch bei schlimmen Enden alles gar großartig sein!
 
Oder es war tatsächlich das Ende und nur von der falschen Seite betrachtet war nicht alles gut. Von der richtigen Seite betrachtet, in manchen Fällen der der Würmer, mag aber auch bei schlimmen Enden alles gar großartig sein!
Kommt auf den Blickwinkel und den Zeitpunkt an.🤣Hast schon recht, aber manchmal erkennt man auch erst im Nachhinein, dass es gut war.
 
Das ist ein guter Plan👍☺️und ein altes Sprichwort aus meinem Stammbuch war, dass es im Leben immer irgendwie weitergeht. Depressionen bzw eher depressive Phasen sind richtig elend. Aber ich finde, dass auch da das Trauerjahr hilft. Nach einem Jahr kennt man wieder jedes Fest, jede Jahteszeit uÄ auch ohne den anderen. Am Ende ist alles gut und wenn noch nicht alles gut ist, dann ist es noch nicht das Ende 🫂🎉
Danke für dieses liebe Kommentar:)
 
Hi,

der Trennungsschmerz ist nichts im Vergleich zum Trennungsschmerz siamesischer Zwillinge!

LG Tom
 
Hallo an alle, aus aktuellen Anlass wollte ich mal so in die Runde fragen wie ihr mit den Schmerz einer Trennung umgeht?

Ich persönlich war jetzt 4 Jahre in einer Beziehung, sogar hier im Forum kennen und lieben gelernt:). Ich weiß, dass jeder unterschiedlich damit umgeht und das würde mich interessieren?

Über eine schöne Diskussion würde ich mich freuen:)

Wenn man so lange mit einem Menschen verbunden war, hat man sich ja nicht nur körperlich, sondern auch emotional an ihn gewöhnt. Er ist ja so gesehen ein Teil von dir geworden.
Ihr habt euer ganzen Leben auf einander abgestimmt, euch angepasst, Routinen erstellt, Gewohnheiten entwickelt, euren Alltag, aber auch eure Zukunft geplant... jeder war ein fester Bestandteil des anderen.
Manchmal gehören da ja auch nicht nur zwei dazu, sondern man hat auch gemeinsame neue Freunde gefunden, gemeinsame Aktivitäten sind zur Normalität geworden und man hat weit mehr geteilt, als eine Wohnung.
Dein Partner ist im wahrsten Sinne des Wortes fester Bestandteil deines Kopfes geworden. Das ganze neurologische Belohnungssystem hat sich fest auf deinen Partner eingeschossen...

Und dann ist er auf einmal weg! Das fühlt sich nicht nur so an, als wenn die Hälfte fehlt, es ist auch so. Dein Gehirn spielt verrückt, versucht krampfhaft deine Partner zu "erwarten" .. aber es passiert nichts! Statt dessen sagt unser Gehirn "hey, hier fehlt was! das stresst mich ungemein!!!"
Es spielt völlig verrückt und das fühlt sich wie echter Schmerz an.

Du hast die Kontrolle über dein Leben verloren! Und alles in dir versucht, sie wieder zu erlangen! Aber das will einfach nicht klappen! Eventuell hast du keinen Hunger auf gar nichts mehr, verlierst die Lust an Dingen, die dir früher Spaß gemacht haben, hast das Gefühl, das dein Herz anders schlägt und das du einfach fehl am Platz bist.. selbst wenn du alleine zu Hause bist! ALLEINE!!! Ahhh!!! Auch das ist jetzt neu! Keiner da! Keiner liebt dich und gefühlt ist die ganze Welt gegen dich!

Was mir persönlich dabei geholfen hat: Ablenkung und eine beste Freundin, die mich unzählige Male aus dem Loch rausgezerrt hat.
(ob das bei dir klappt, weiß ich natürlich nicht.. ich brauchte das, auch wenn ich manchmal gar nicht wusste, wie gut es mir tut)

Nicht krampfhaft versuchen, ihn ersetzen zu wollen, sondern sich darüber klar werden, was die Trennung bedeutet und was man jetzt anders machen kann. Und manchmal muss man sich auch zu etwas neuem zwingen, um nicht innerlich zu zerbrechen. Und da gilt: jedes noch so große Vorhaben beginnt mit genau EINEM winzig kleinen Schritt! Wenn du den Plan im Kopf mit diesem einzigen Schritt in die Realität führst, ist der Rest viel einfacher, als wenn du die Blockade im Kopf gewinnen lässt.

Aber auch Jahre nach dem Ende tut es manchmal noch weh - auch wenn ich jetzt glücklich in meiner Beziehung bin.
 
Wenn man so lange mit einem Menschen verbunden war, hat man sich ja nicht nur körperlich, sondern auch emotional an ihn gewöhnt. Er ist ja so gesehen ein Teil von dir geworden.
Ihr habt euer ganzen Leben auf einander abgestimmt, euch angepasst, Routinen erstellt, Gewohnheiten entwickelt, euren Alltag, aber auch eure Zukunft geplant... jeder war ein fester Bestandteil des anderen.
Manchmal gehören da ja auch nicht nur zwei dazu, sondern man hat auch gemeinsame neue Freunde gefunden, gemeinsame Aktivitäten sind zur Normalität geworden und man hat weit mehr geteilt, als eine Wohnung.
Dein Partner ist im wahrsten Sinne des Wortes fester Bestandteil deines Kopfes geworden. Das ganze neurologische Belohnungssystem hat sich fest auf deinen Partner eingeschossen...

Und dann ist er auf einmal weg! Das fühlt sich nicht nur so an, als wenn die Hälfte fehlt, es ist auch so. Dein Gehirn spielt verrückt, versucht krampfhaft deine Partner zu "erwarten" .. aber es passiert nichts! Statt dessen sagt unser Gehirn "hey, hier fehlt was! das stresst mich ungemein!!!"
Es spielt völlig verrückt und das fühlt sich wie echter Schmerz an.

Du hast die Kontrolle über dein Leben verloren! Und alles in dir versucht, sie wieder zu erlangen! Aber das will einfach nicht klappen! Eventuell hast du keinen Hunger auf gar nichts mehr, verlierst die Lust an Dingen, die dir früher Spaß gemacht haben, hast das Gefühl, das dein Herz anders schlägt und das du einfach fehl am Platz bist.. selbst wenn du alleine zu Hause bist! ALLEINE!!! Ahhh!!! Auch das ist jetzt neu! Keiner da! Keiner liebt dich und gefühlt ist die ganze Welt gegen dich!

Was mir persönlich dabei geholfen hat: Ablenkung und eine beste Freundin, die mich unzählige Male aus dem Loch rausgezerrt hat.
(ob das bei dir klappt, weiß ich natürlich nicht.. ich brauchte das, auch wenn ich manchmal gar nicht wusste, wie gut es mir tut)

Nicht krampfhaft versuchen, ihn ersetzen zu wollen, sondern sich darüber klar werden, was die Trennung bedeutet und was man jetzt anders machen kann. Und manchmal muss man sich auch zu etwas neuem zwingen, um nicht innerlich zu zerbrechen. Und da gilt: jedes noch so große Vorhaben beginnt mit genau EINEM winzig kleinen Schritt! Wenn du den Plan im Kopf mit diesem einzigen Schritt in die Realität führst, ist der Rest viel einfacher, als wenn du die Blockade im Kopf gewinnen lässt.

Aber auch Jahre nach dem Ende tut es manchmal noch weh - auch wenn ich jetzt glücklich in meiner Beziehung bin.
Das war wirklich wunderschön geschrieben danke:)
 
Wenn man sich in einer Beziehung selber vernachlässigt und nicht genug Wert darauf legt, sich selbst zu lieben, wird eine Trennung vermutlich noch schmerzhafter sein. Daher sollte man zuerst mit sich selber versuchen, im Reinen zu sein, und sinnstiftende Dinge tun, die auch nach einer Trennung noch vorhanden sind. Arbeit, Hobbies, Sport, Freundschaften pflegen, das sind alles mögliche Dinge, die uns als Person ausmachen, und auch in Beziehungen ihren Raum haben sollten. In Krisenzeiten vernachlässigt man sie u.U., d.h. es kann hilfreich sein, sie danach wieder mehr in den Fokus zu rücken.
 
Mein größtes Problem ist wahrscheinlich ich liebe zu intensiv, ich würde oder mache für die richtige Partnerin alles, was natürlich schnell auch ausgenutzt werden kann.
Ich habe zum Beispiel meinen alten Beruf und mein Leben aufgegeben um bei ihr sein zu können.... im Nachhinein natürlich nicht intelligent aber wenn man sich Familie, heiraten usw... vorstellt macht man schon einiges für die große Liebe und ich würde es auch wieder tun wenn auch mit etwas mehr Vorsicht.
Jetzt muss ich halt alles wieder neu sortieren und das schmerzt auch noch zusätzlich:( zur Trennung
entschuldige wenn ich das so sagen darf zu dir....
aber du bist der gleiche Volltrottl wie ich ;)

wir waren jetzt 8,5 Jahre zusammen....
im 1. Jahr wurden wir noch gewollt Schwanger...
im 2. Jahr Haus gekauft, teilweise saniert, Kind geboren, geheiratet...
dann vor 3 Jahren beganns zu krieseln...
jetzt bin ich kurz vor Knapp beim ausziehen, die Scheidung, wird einvernehmlich gelöst, damits auch meinem Kind gut gehn wird.

tja wie gehst mir damit, wie gesagt wir haben uns auseinander gelebt, leider ich konnte es irgendwie halt auch nicht aufhalten.
hab damals meine alten Freunde, Familie aufgegeben, meinen Traumjob gewechselt weil ich mit den Dienstzeiten nicht zurecht kam, bezüglich meiner Tochter. Hatte eine gute Alternative im gefunden bei welcher ich komplett flexibel arbeite.
trotzdem ist jetzt die Trennung, und ehrlich gesagt mich bringt das fast um.
ich Liebe und Hasse sie zugleich dafür, natürlich wie es ist hat man 0 € an Reserven gespart weil alles in Haus und Familie gewandert ist und aufeinmal stehst ohne was da.
ich hab selbst noch keine Ahnung wie es mir gehn wird in der neuen Wohnung, wenn ich weiß das, dass Leben für beide in meinem Haus weiter geht und ich ausziehen kann, für mich wars halt der Traum im Leben.

wir Beide sind ein gutes Team, beim Hobby und auch in der Familie.
als Paar haben wir uns leider verloren, vielleicht auch daran weil wir nie Zeit für uns alleine hatten.

ich gespannt was hier noch einige gleichgesinnte schreiben werden und hoffe doch auf den einen oder anderen Tipp.
 
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