Trennungsschmerz!

Nein, denn es gibt viele wirkliche Einzelbeschäftigungen zur eigenen Rekreation wo man niemanden zweites braucht.
Von “brauchen“ red ich auch nicht. Aber nenn mir mal 2-3 solcher Hobbies und ich sag dir wie man damit Leute kennen lernen kann.
Und der Spruch "Finde dir Freunde" ist soooo ausgelutscht.... es gibt eben Menschen, die sind nicht in der Lage so etwas wie Freunde zu finden oder Freundschaften zu initiierten (oftmals Vertrauensfrage).
Buh-Fuckedy-Huh:rolleyes:... kommst du mir echt mit sowas? Ich wurde meine ganze Schulzeit über gemobbt und hab mich nicht getraut mit Frauen zu sprechen bis ich 16-17 war. Ich war Jungfrau bis 19 und was Freundschaften angeht... na sagen wir der Partyknaller war ich nur wenn sie mich abgefüllt und mit rasierter Glatze am Schwedenplatz liegen lassen haben.
Wenn man sich sowas lang genug einredet dann ist es wirklich unmöglich sich diesbezüglich zu ändern. Ansonsten bleib ich dabei
1) just do it!
2) vielleicht ein paar Konzepte die man von “Freundschaft“ hat über Bord werfen?

Ich erwart von Menschen auch nicht mehr dass sie meine besten Freunde werden, immer für mich da sind oder nie schlecht über mich reden. Ich vergleich Bedürfnisse! Und wenn 2-3 Leute das Bedürfniss haben gelegentlich Essen oder Trinken zu gehen dann mach ich das gern mit denen. Wenn Menschen Plaudern wollen auch. Und wenn ich mit Menschen oft was mach und die Zeit genieß sind das “Freunde“ für mich. Und es ist wirklich einfach Leute zu finden die ähnliches wollen wie man selbst. Auch mit Vertrauensproblemen und ähnlichem Shit!
Und was die Arbeit angeht... von und für Irgendwas muss man ja auch leben, vor allem in der Pension.
Wieso?
Wenn ich erst in der Pension LEBEN könnte und mir das bis dahin irgendwie finanzieren muss dann zweifel ich dieses “von irgendwas muss man Leben an“. Kugeln sind billig, Stürze von hohen Häusern sogar gratis, die Überdosis gibts auf Krankenkasse.
FÜR irgendwas leben... da geb ich dir vollkommend Recht!

Aber wenn jemand seine Erfüllung echt in der Arbeit findet dann gibts ja keine Gründe sich zu beschweren bzw sollte man dann im Idealfall auch auf eine Frau hoffen die ebenso Workaholic ist und vielleicht sogar für das selbe Ziel oder die selbe Richtung arbeitet.

Ich hab einen alten Freund, zu dem ich jetzt leider aus solchen Gründen kaum noch Kontakt hab, weil er eine Frau geheiratet hat und jetzt leben sie den materiallistischen Traum vom geoßen Haus, fetten Autos uÄ.
...wenn sich 2 von Arbeit und Geld so erfüllte Menschen finden ist das ja auch super:up:.

Wenn einen Arbeit oder Materialismus aber nicht erfüllt würd ich über das “wofür“ genau nachdenk r n
 
Ich denke, ein Trennungsschmerz ist eine Entwöhnung von jemandem, mit dem man eine mehr oder minder starke Vertrautheit hatte.
Und jede Ent-wöhnung tut eben weh, auch dann, wenn sie neue Freiheiten bringt.
Jeder, der sich Schon mal von Zigaretten entwöhnt hat, weiß, wie man sich da fühlt.
Tatsächlich sind die Wege eben sehr verschieden.
Und was für den einen passt, muss nicht für den anderen passend sein.
Dennoch können erfolgreiche eigene Wege inspirierend und ermutigend sein, oder auch einschüchternd und beängstigend).
 
Das würd nix machen, Hoffnung ist imho nichts Positives, sie verhindert Weitergehen, weil man in der Hoffnung nur im Geiste wo ist, wo man sein möchte, ohne wirklich dorthin zu gehen. Das wäre Handeln und Entschlossenheit, dazu braucht es Mut und Kraft. Hoffnung lullt uns nur ein in dem Zustand wo wir eh grad sind: im Leid.
Hoffnung ist eine boshafte "Falle" ;)

Die Illusion sollte man dem TE aber nehmen, dass er dort wo er ist, "glücklich wird durch weiterleiden", aber Mut zusprechen, damit er weitergeht.
Ich bin kein Freund der Hoffnung... ;)

(sie stirbt nicht grundlos zuletzt, vorher sterben WIR in der Abwartehaltung)
Hab ich noch nie so gesehen.

Aber ich denke da ist was wahres dran:up:
 
Hab ich noch nie so gesehen.

Aber ich denke da ist was wahres dran:up:

Es ist auch für mich mal eine sehr seltsame Sichtweise gewesen, aber die "Energie der Hoffnung" ist lähmend, empfinde ich zumindest so.

Das Gegenteil vom "im hier und jetzt & im Tun bzw. in der Bewegung sein".
Aus der Hoffnung auszubrechen erfordert ziemlich Kraft, einen Impuls, eine Absicht, eine Handlung.
Hoffnung ist passiv, und leidbehaftet, weil das Hier&Jetzt als "nicht gut" abgewertet wird.
Wenn das was ist, ohnedies gut ist, braucht es keine Hoffnung auf Veränderung.
Darum gibt es auch nur "falsche Hoffnung machen" und keine "richtige" im Sprachgebrauch, denke ich.
"Mut machen" wäre das korrekte Gefühl als Impuls zur Veränderung.

Es ist seltsam, dass die Büchse der Pandora die Hoffnung "zu unterst" enthielt, dies aber als "etwas Gutes" überliefert wird.
Die Hoffnung ist das böseste Übel unten denen dieser "Büchse".
Wer ihr erliegt, bleibt im Leid gefangen.

Dummerweise ist die Hoffnung als Beginn einer Neu-Orientierung durchaus gut.
Nur viele vergessen das Tun und bleiben in der Illusion von dem, was sein soll.
Das Erhoffte fühlt sich dann schon so gut an, dass man nur mehr abwartet.
Und die Falle schnappt zu...
 
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