Ansonsten zum Thema: Verrückte Welt, Die Kids ziehen sich jede Menge Filme rein in denen alle 5 Minuten ein Blutbad stattfindet und da findet keiner was dabei und wenn's um Sex geht machen alle es grosse Trara ...
So ist das mit Sicherheit nicht - kein Sex, keine Gewalt ist bei Kindern angebracht. Nur lässt sich gerade Gewalt nur sehr schwer fernhalten - wo beginnt "Gewalt", wo muss man einschreiten, wo nicht? Ich denke da mal an die Tom und Jerry Serie... sehr kontrovers, wenn man es darauf anlegt. Und dennoch - natürlich gibt es auch bei Gewalt Grenzen - wieviele Eltern würden ihren Kindern Horrorslasher anschauen lassen? Zombiefilme, Psychofilme (Hostel,...). Aber NATÜRLICH gibt es genug Menschen, die da Bedenken haben und ein "Trara" machen - nur fällt das anscheinend nicht so auf wie wenn man Aussagen á la "Kinder und Pornos passen nicht zusammen" macht. Ich werde für die Aussage, dass Horrorfilme und extrem gewalthaltige Filme nicht in Kinderhände gehören relativ schnell Leute finden, die meiner Meinung sind. Aber wenn ich meine Meinung hier äußere, dass Minderjährige* keinen Zugang zu Pornos haben sollten, dann kommen sicher ein paar Leute, die mich als "Spießer", "schrecklich konservativ" u.ä. bezeichnen. Und deshalb wirst du über Gewalt weniger Diskussionen finden - weil ein Konsens vorhanden ist.
Hätt die Menscheit sich ned - vermutlich durch die Kirche verursacht - so 'nen verkorksten Umgang mit der Sexualität einreden lassen würde kein Mensch was dabei finden.
Die Kirche spielt mit Sicherheit eine gewisse Rolle, wenn es um Anitsexualität geht. Aber wenn du wirklich behaupten willst, dass ohne die Kirche niemand etwas dabei finden würde, wenn Kinder Zugang zu Pornos hätten, dann wage ich das STARK zu bezweifeln.
Ich würde meinen kindern sex und sexbezogene sachen nicht verbieten, denn ich weiß das verbote es interessant machen gerade in dem alter.
Für Kinder und Jugendliche gibt es in diesem Alter NICHTS interessanteres, glaub mir das. Sobald sie den Braten gerochen haben, ist das einfach interessant, und sie wollen mehr darüber erfahren. Aber: Ich bin der Ansicht, dass Pornos NICHT der geeignete Weg sind, über den Kinder in jungem Alter Kontakt mit Sexualität haben sollten. Kinder gehören informiert, sie gehören aufgeklärt, aber Zugang zu Pornos ist mit Sicherheit nicht kindgerecht und muss - soweit möglich - unterbunden werden. Aber natürlich werden viele irgendwie damit in Kontakt kommen. Und dennoch ist es wichtig, dass Kinder wissen, dass sie von ihren Autoritätspersonen als zu jung dafür angesehen werden. Nur weil ein Verbot umgangen werden kann ändert das nichts an der Sinnhaftigkeit des Verbotes - kann man in einer 30er Zone schneller als 30 fahren? Aber klar doch, und manche tun es auch. Aber die wissen ganz genau, dass es einen GRUND gibt, warum diese Einschränkung existiert, sie wissen, dass da Gefahren lauern können, und sie wissen, dass ihr Handeln Konsequenzen haben kann. Ein Kind mag den GRUND nicht erkennen können, aber es kann im Regelfall davon ausgehen, dass es nicht die Bosheit der Eltern ist, die zu einer Regel führt.
Ich will nicht dass sie nur sex haben u pornos schauen weil ich es verboten hab u damit interessant gemacht habe, ich will dass sie das machen wenn und weil sie es wollen!
Siehe obiger Absatz. Kinder sind - auch wenn es manchmal so scheint - nicht alleine vom Trotzverhalten bestimmt. Kinder sind neugierig, wollen erforschen und lernen - und das tun sie auch. Aber an den Erwachsenen liegt es zu bestimmen, was sie lernen und wie - ein Kind hat keine Filtermöglichkeiten wie ein Erwachsener. Für ein Kind, das keine Vergleichsmöglichkeiten hat, ist die in einem Porno gezeigte Handlung Sexualität, ohne Wenn und Aber. Die in einem Porno vermittelten Werte und Rollenbilder sind für ein Kind Tatsachen, nach dem es sich orientieren wird. Wir reden hier von jungen Menschen, die mitten im Prozess der Selbstfindung sind, die sich aus ihren Erfahrungen, aus dem, was sie beobachten und vermittelt bekommen, ein Weltbild und eine Persönlichkeit zusammenbauen. Und sie sind höchst formbar, beeinflussbar. Sicher, negative Einflüsse, die ein Kind prägen sind ein worst-case Szenario - aber mal ehrlich, ich bin bei einem Kind NICHT bereit, es darauf ankommen zu lassen.
ich würde mit ihnen reden und ihnen erklären dass nur eines wichtig ist: es selbst zu wollen, sich nicht drängen zu lassen und das gefühl zu haben, bereit dafür zu sein!!
Und sie werden dir zuhören, nicken und trozdem Kinder sein, keine Erwachsene. Kinder LASSEN sich drängen. Sie KÖNNEN kein Gefühl dafür haben, wann sie bereit für etwas sind, da sie keine Erfahrung haben. Kinder gehören einfach manchmal vor sich selbst beschützt, so "konservativ" das in deinen Ohren auch klingen mag.
@Tänzerin: Sorry für den persönlichen Angriff in einer anderen Post.