Themen-Erschöpfung im EF?

Nicht böse sein, aber soll er sich jetzt wirklich auch noch dafür rechtfertigen, dass er zu wenig Übung darin hat, auf eine eingespielte Gruppe, die sich perfekt aufs Provozieren versteht, angemessen zu reagieren?
Soll doch jeder seine Sträuße so austragen, wie es ihm gefällt ... wenn man glaubt, durch verbale Entgleisungen Argumente ersetzen zu können, so spricht das für sich.

Du meinst also (scheinbar) empfundene Ohnmacht rechtfertigt ihrerseits (verbale) Gewaltanwendung?
Steile These, wenn ich an männliche Gewalt denke ... dünnes Eis.

Offensichtlich hat er seit gestern ohnehin ausreichend Schlüsse gezogen und ist heute auf erneute Provokationen in seine Richtung erst gar nicht mehr richtig eingegangen.



Richtig, aber dann sag das bitte konsequent in die Richtungen aller Beteiligten und nicht nur in eine.
Wie gesagt, ich mache mir mein Bild anhand des hier nachlesbaren:
Ehrlich gesagt hätt ich dich für intelligenter gehalten.

Tja, schön wäre es.

Tatsache ist, es war wieder einmal die altbekannte, leidige Konstellation: mehrere Personen gegen eine.
Es wird hemmungslos gemeinsam provoziert, es werden Grenzen ausgereizt
und wenn die angegriffene Person verständlicherweise zunehmend die Nerven verliert und ihrerseits ausfällig wird, wird die Empörung darüber genüsslich zelebriert.
Das allgemein herziehen über andere ist nicht meins, da holst mich wahrlich nicht ab.
In der Situation Stellung beziehen, und gut ist's.

Übrigens... indem Du Dich hier über andere generalisiert auslässt, die Meute etc., schüttest Du - in meinen Augen - Wasser auf die Mühlen der Provokation. Wie gesagt, zum Provozieren gehören immer zwei, die Provozierenden und jene, die glauben zurückschlagen zu müssen 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Das allgemein herziehen über andere ist nicht meins, da holst mich wahrlich nicht ab.

Das Aufzeigen von Ungerechtigkeiten ist eigentlich etwas anderes als ein
Herziehen über andere, besonders wenn niemand namentlich erwähnt wird.

Man sollte problematische Tendenzen auch einmal ernsthaft benennen dürfen, anstatt, wie es hier gerne getan wird, mit Schmäh und Smileys zu übertünchen.

In der Situation Stellung beziehen, und gut ist's.

Gut wäre es, wenn sich diese "Situationen" nicht alle paar Wochen wiederholen würden.

Edit -
Zugegeben, vielleicht interpretiere ich manches dramatischer, als es ist. Ich versuche es noch einmal anders auszudrücken und dabei die Kurve zum Thema wieder etwas zu bekommen:

Nicht nur die Themen wiederholen sich, auch die Diskussionen können
mitunter nach ähnlichem Muster verlaufen:

Sobald mehrere Personen anderer Meinung als eine Einzelperson sind, kann folgender Effekt eintreten:

Die betroffene Person sieht sich plötzlich von zahlreichen Popcorn-bereithaltenden Schaulustigen und zunehmend verhärteten "Fronten" umgeben.

Je mehr sie versucht, sich zu rechtfertigen/wehren, desto mehr scheint die Situation zu eskalieren.

Gleichzeitig scheinen Äusserungen, die aus der so hipen wie wohligen „Gruppenwoge" heraus getätigt werden, eine gegenseitig beflügelnde Wirkung und eine Art sakrosankte Legitimität zu entfalten.

Alles in allem wohl recht unangenehm – wenn nicht sogar leidvoll – für die betroffenen Einzelpersonen.
Erschwerend hinzu kommt, dass es ihnen in solchen Momenten aufgrund von Emotion und Adrenalin wohl auch nicht immer möglich ist, das in der Situation vermutlich Beste zu tun - nämlich innezuhalten und einfach abzubrechen.

Zurück bleiben für die einen Enttäuschung, mitunter auch gelöschte Threadtitel sowie gesperrte oder gelöschte NutzerInnen –
für die anderen hingegen "und ewig lockt das Wir" - der mitunter trügerische Reiz kollektiver Stärke, der die Gefahr birgt, in einer Lawine aus Zynismus und Grenzüberschreitung zu entarten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe das gestrige Debakel nicht als Angriff einer Meute auf ein armes kleines Hascherl, das sich nicht wehren kann erlebt. Es war eher ein User, der offensichtlich irgendein Ventil brauchte und so angefangen hat, herumzustänkern. Als dann Aufrufe kamen, sich ein bisserl zusammenzureißen, ist der gute User ganz ausgezuckt und hat so ziemlich alle mit völlig aus der Luft gegriffenen, persönlichen Beleidigungen beworfen.
Dass sich "die Meute" sowas nicht bieten lassen möchte, ist absolut verständlich.
Aber die Krone ist ja dann, sich hier in diesem Thread auch noch darüber zu beschweren, dass alle so böse sind zu einem und man nicht ungehindert andere beschimpfen darf.
Solche User braucht man nicht schützen, bedauern oder unterstützen. Man lässt ihnen etwas Zeit, sich zu beruhigen und hofft, dass er sein Handeln hier in Zukunft etwas vernünftiger gestaltet.

Ich persönlich habe ja auch nicht immer die Ruhe, über all den dämlichen Meldungen zu stehen und lasse mich auch manchmal zu einem Konter hinreißen - aber bei weitem nicht so oft, wie ich könnte.
 
Das Aufzeigen von Ungerechtigkeiten ist eigentlich etwas anderes als ein
Herziehen über andere, besonders wenn niemand namentlich erwähnt wird.
Nicht meine Art mit Problemen umzugehen. Dein Gefühl, dass Du etwas (für Dich) Ungerechtes wahrgenommen hast, respektiere ich. Für mich gilt jedoch, sich situationsbedingt eine Meinung zu bilden und umgehend Stellung zu beziehen (was übrigens auch bedeuten kann, groben Unfug zu ignorieren und nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen). Oder, wenn's ganz persönlich wird, klär ich's in einer PN.
Man sollte problematische Tendenzen auch einmal ernsthaft benennen dürfen, anstatt, wie es hier gerne getan wird, mit Schmäh und Smileys zu übertünchen.
Welche problematischen Tendenzen?
Dass man sich Provokation nicht entziehen darf und Übergriffigkeit nicht ignorieren (und Melden) kann? Dass man auf jeden verbalen Furz reagieren und zurückschlagen muss?
Don't feed the troll 🤷‍♂️

Es ist immer eine Entscheidung, die wir treffen, wenn wir etwas schreiben, für den den Inhalt sind wir selbst vollumfänglich verantwortlich.

Übrigens habe ich inzwischen nachgelesen und falls der Thread nicht bereinigt wurde kann ich da kein armes Opferlämmchen identifizieren, dass vom Wolfsrudel gerissen wurde 🤔
 
Ich habe das gestrige Debakel nicht als Angriff einer Meute auf ein armes kleines Hascherl, das sich nicht wehren kann erlebt.
Ich denke es ist etwas einfacher meine Liebe. :)

"Die Meute", früher war es "die Gesellschaft", "die Moral", später das "Volksempfinden" - das alles findet sich in steter Bewegung in der Wissenschaft der Ethik wieder.

Es gibt ein Vorgehen ein Verhalten, das man eventuell tolerieren kann, aber nicht akzeptieren und schon gar nicht goutieren.
Wenn das die meisten Menschen so empfinden, sich danach richten, sich dementsprechend verhalten, sind sie keine Meute - sondern Menschen die ähnliche Werte haben und einen ähnlichen Anspruch auf den Umgang miteinander.
(Das finden wir z.B. in den Flirt- und Datethreads oft - was ist go und was nogo?

Wir drehen das mal um und ich nenne ein prominentes Beispiel:
Jack Unterweger: Wurde von Frauen verehrt, mit Heiratsanträgen überschüttet und von einer gewissen Gruppe als "Künstler" hofiert und umhergereicht. (Auch nach seiner Freilassung säumten Frauenleichen seine Reiserouten global.)
Dennoch gab es immer Frauen, die ihn anschmachteten, verehrten, verteidigten. (Übrigens eine davon, die bis heute feuchte Augerln kriegt und da bereits im Gefängnis die Umarmung (mehr geht dort nicht) als intinstes, erotischtes Erlebnis ihres Lebens schildert. (Die Frau ist nicht dumm, eine bekannte Strafverteidigerin)

Nicht prominent: Es gibt viele Frauen, die exakt Männer, die auffällig sind, ob verbal oder physisch gewalttätig waren/sind/auftreten verteidigen und hoch halten - im Gegensatz zu den meisten Menschen und ihrem Empfinden/Instinkt/Wissen.

Der Witz ist, dass diese Männer auf Frauen, die sich anbiedern pfeifen, wenn sie bestenfalls am Gängelband halten oder zu ihrem Vorteil nutzen.

Soviel zur Meute und warum das niemanden aufregen muss, wenn Meute geschrien wird.

o.t.
Schon gar nicht, wenn zeitgleich Frauensolidarität immer wieder gefordert wird, die Beflegelungen einer Userin einfach weggewischt werden.
Schon gar nicht, wenn einerseits Bodyshaming immer wieder in den Fokus in seiner Schlechtigkeit gerückt wird, dann aber Frauen als ungustiös, schwer übergewichtig, charakterlich schlecht und sozial verarmt, unintelligent sowieso zu bezeichnen, goutiert wird., wenn es um einen zu verteidigenden "Bösen Buben" geht.

Ich finde das alles nicht sonderlich aufregend oder erschöpfend - das ist die Welt in der wir leben.
Tja und wenn man so will bin ich gut angekommen in der Gesellschaft, von mir aus auch in der Meute für Außenseiter und Ausreißer. :)
 
Wir drehen das mal um und ich nenne ein prominentes Beispiel:
Jack Unterweger: Wurde von Frauen verehrt, mit Heiratsanträgen überschüttet und von einer gewissen Gruppe als "Künstler" hofiert und umhergereicht. (Auch nach seiner Freilassung säumten Frauenleichen seine Reiserouten global.)
verstehe ich bis heute ned, das Theater um den Typen.
Bin aber auch keine Frau.
 
Das ist im Verlauf bereits vorgekommen, wie auch was User tun können um dem entgegen zu wirken ohne es eskalieren zu lassen.

Ich halte fest.
@Mitglied #548352 hält es für vertretbar, gerechtfertigt und gut, als probates Mittel, dass Usern anderer Meinung themenfern

  1. massives Untergewicht unterstellt wird
  2. starken Körpergeruch zu haben
  3. Unterwäsche nicht zu wechseln
  4. mangelnde geistige Kapazität zugeschrieben wird
  5. asozial benannt werden
  6. Ekel vor ihnen geäußert wird
  7. Minderwertigkeitskomplexe zugeschrieben wird
  8. lächerlich sind
  9. Intimpflege in Frage gestellt wird
wohlgemerkt unbekannte Usern.

Es ist Deine Sache was du gut heißt, aber schön dass Du es so klar sagst, wo Du stehst und welche Werte Du vertreten willst.

Wenn Du das als themenbezogene Argumentation betrachtest, so soll es so sein.
Jeder kann schreiben was er will, jeder darf sich denken was er will.

Auch Du gehörst zu "den üblichen Verdächtigen" die Missverhalten aller Art großzügig, geradezu anbiedernd, unterstützt und vertrittst.

(Wenn man selbst den Eklat beflügelt hat und ich bin @Mitglied #231673 sicher net böse, war auch nicht beteiligt, darf man sich nicht wundern, dass bei Beschwerden darüber, der eigene Beitrag dazu hervorgehoben wird. Übrigens, derart persönlich ist niemand gegen den von Dir geschützten User vorgegangen. Aber tu nur ganz zwanglos derartiges Verhalten noch fördern, anstatt Lösungsansätze im Umgang zu finden. Genau die Leute werden Dich dafür nicht wertschätzen oder gar gern haben. Die Verzerrung wer Dir friedfertig und wer Dir selbstgerecht erscheint, erscheint dem realen Boden des gesellschaftlichem Zusammenlebens entzogen.)
Ich versuche mir nur ein Bild zu machen, welcher tatsächlicher Menschenschlag oder welches Milieu hinter so manchen "Attacken" steckt. Versteh es bitte nicht als Diskussionsgrundlage. Es ist bereits alles gesagt
 
verstehe ich bis heute ned, das Theater um den Typen.
Das war ein prominentes plakatives Beispiel, mehr nicht.
Real wirst Du Frauen, die negativ auffälligen Männer in den Popo kriechen und sie verherrlichen, auch nicht verstehen.
Die verteidigen den "Nichtsnutz", "den Gewalttäter", "den Vergewaltiger" im privaten Rahmen mit Zähnen und Klauen, bringen vollstes Verständnis auf, lügen für ihn, schützen ihn, verteidigen ihn.

Wofür?
Das wissen, dass ihn ihm eine geknechtete Seele steckt und wenn er nur genug gutes erfährt, bedingungslos geliebt wird, dann wird er gegenlieben. Jo, eh. Eine interessante Besonderheit, sich an "die Bösen" zu hängen. (Ist erklärbar aber das ist zach, fad und traurig noch dazu)
 
Ich versuche mir nur ein Bild zu machen, welcher tatsächlicher Menschenschlag oder welches Milieu hinter so manchen "Attacken" steckt.
Kein Diskussionsbeitrag:
Es ist unmöglich und wenn es möglich wäre, würde einem das nicht gut tun, oder man würde sich erfolgreich der Wahrsagerei widmen können.
Denk ich.
 
Das wissen, dass ihn ihm eine geknechtete Seele steckt und wenn er nur genug gutes erfährt, bedingungslos geliebt wird, dann wird er gegenlieben. Jo, eh. Eine interessante Besonderheit, sich an "die Bösen" zu hängen. (Ist erklärbar aber das ist zach, fad und traurig noch dazu)
Ja, da gab es ein gutes Buch dazu: "Wenn Frauen zu sehr lieben"! Sehr zu empfehlen.
 
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