Diskussionskultur, Verhalten im Forum

Alteingesessene mit tausenden Kommentaren und Beiträgen: ich sehe immer wieder die Gleichen bei unterschiedlichsten Themen, oft mit konstruktiven Beiträgen, manchmal mit weniger "qualifizierten" Aussagen.
Ja, das fällt mir auf. Und dabei finde ich es schade, da es neue User sein könnten, welche verstaubte Gedanken neu beleuchten. Ergibt es sich dann und versuche ich den Ball weiter zu spielen, kommt es halt auch vor, dass diese sich in Luft aufgelöst zu haben scheinen, und nicht weiter kommentieren. So möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es so gesehen nicht an den Alteingesessenen liegt, wenn neue User sich zurückziehen. Wohin man seine Prioritäten legt, kann nur jeder einzelne entscheiden.

Eine gelungene Diskussion zeichnet sich für mich aus, wenn der Diskussionspartner Willens ist, die Gedanken seines Gegenübers wenigstens einmal zu überdenken und auch nachzufragen, wie er dies gemeint haben könnte. Nachzufragen signalisiert dabei nicht Schwäche, sondern Interesse und Respekt – und oft klärt sich dabei mehr, als man durch bloßes Gegenargumentieren je erreichen würde.

Wer führt schon gerne auf Dauer innere Monologe?
Wenn niemand bereit ist, den Gedanken des anderen Raum zu geben, bleibt am Ende tatsächlich nur ein paralleler innerer Monolog. Austausch wird dann zur Kulisse, nicht zum Dialog.
 
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