Anfangs hatte es für mich eher etwas befremdliches, ja mitunter auch ordinäres, mich auch akkustisch beim Sex gehen zu lassen. Mit der Zeit lernte ich dann aber mehr und mehr, das der befreitere Umgang damit auch zur Änderung des Auslebens führt !
Nicht selten trägt nämlich gerade die richtige Atmung dazu bei das Konstitution und Empfinden unterstützt, mitunter sogar dadurch deutlich gesteigert werden kann !
Aus dem Kampfsport und Zen- Yoga blieben mir noch viele Atemtechniken bekannt, welche diese Annahme mehr als bestätigen.
Irgendwann fragte ich deshalb auch mal meinen alten Shidoshi (Kampfsprt Lehrmeister) darüber aus, inwiefern ich solche Techniken für mein Liebesleben nutzen könne.
Es überraschte mich sehr, das er mich nicht auslachte, sondern eher "Väterlich beiseite nahm" um mir nach der Stunde, dann den Sinn einer solcher Atmung zu erklären ...
So erfuhr ich dann, das Schreie nicht nur im Kampf, sondern bei jeglicher körperlicher Aktion welche die eigenen Konstitution beansprucht, durchaus ihren Sinn haben ! Man solte nur zuvor lernen wie man am Effektivsten/Besten "schreit", also die Luft zur Befreiung des energetischen Potentiales aus dem Körper katapultiert ...
Jede meiner Partnerinnen kennt miitlerweile das "Phänomen" das ich vor dem Höhepunkt "schnurre" (Sie finden es niedlich, ich habe dadurch mehr Lustempfinen). Dadurch unterdrücke ich zeitweise die Atmung um sie für den gegeigneten Moment parat zu haben, welcher dafür wichtig bleibt.
Die Erlösung durch Momente welche dem Höhepunkt annähernd gleichen, welcher das Erleben zu einer wahren Explosion geraten lässt.
Da ich selbst Errektionsprobleme habe, bediene ich mich selbst der tiefen Atmung nicht mehr, welche nachhaltig dafür sorgen kann das sich die Luft im Brustkorb staut. Sofern man dan kurz vor dem Climax = Höhepunkt steht, sollte man sie ausstossen, um dadurch den Muskeln zusätzliche Energie und Spannung zu verleihen.
Wer beim Sex schreit und stöhnt, erfüllt also nur ein weiteres Bedürfnis des Körpers, nämlich der Befreieiung und Sensibilisierung damit er noch mehr Erfüllung verschenken/verspüren kann.
Gerade Menschen, welche bisher Probleme damit hatten einen
Orgasmus zu haben, sollten sich daher ebenfalls die immense Bedeutung und Wichtigkeit "akkustischer Lustausbrüche" vor Augen führen.
Wer ständig nur unkontrolliert hechelt, ohne das er der Lust mit Lauten nachgibt, belsstet seinen Körper zusätzlich durch Gase im Blut, erschwert ihm dadurch dann leider auch den Weg zur Erfüllung zu finden.
Es hilft mitunter sehr (Bei einer nicht so offen gelebten Einstellung zur Sexualität, oder besonders sensibelen Nachbarn ...

) die Laute notfalls in ein Kissen zu brüllen, damit das weitere Umfeld nicht unnötig darauf auferksam gemacht wird. Das schadet niemand, und sorgt dafür das auch die Harmonie im gesellschaftlichen Miteinander erhalten bleibt ...
Man sollte eh generell vorsichtig mit der Einschätzung dessen sein, was wirklich "übertrieben" oder doch angemessen bleibt, da jeder als Individuum nunmal anders empfindet und wahrnimmt als sein jeweiliges Gegenüber, gelle ?
Beobachtet also ständig Eure Partner, lasst Eiuch in allen Empfindungen gegenseitig "fallen und auffangen", und unterdrückt dabei nicht das man Euer Liebesspiel mitunter auch mal hören kann. So findet und vertieft ihr den gemeinsamen Werg in ein noch erfüllteres Miteinander !
Mensch liest sich ...
Lieben Gruss,
und genussreiche Spiele
Ralf, aka Seelentraum