Könnte durchaus der Fall sein. Wenn nach so einem Fall schwere, dauerhafte Lungenschäden vorhanden sind und auch der Gesamtzustand nur mehr schlecht ist, z.B. Krebs, kann man kaum noch selbst atmen, keinen Schritt machen ohne zusammen zu brechen und liegt oft mit einem Luftröhrenschnitt an der künstlichen Beatmung. Weil das kaum jemand erträgt versetzt man die Patienten auch oft in ein künstliches Koma. Ich habe so eine Station z.B. im Sommer in Graz an der Uniklinik gesehen.
Wenn in dem Zustand keine Besserung mehr möglich ist könnte man schon versucht sein nach dem Erwachen der Sache ein Ende zu setzen. Eine neue Lunge macht mit 90 keinen Sinn mehr und dann im Bett die letzten Tage in unerträglichen Qualen zu erleben? Muss nicht jeder haben.
Mein Opa sagte schon, die letzte Kugel hebt man auf.