Sex in der Ehe 👩🏻‍❤️‍💋‍👨🏻

Woher kommt die Definition? Der emotionale Aspekt ist darin nicht enthalten, und der sollte auch ausschlaggebend für die Entwicklung des Sexlebens sein, denke ich
Also die "Definition" kommt von mir = Bär .... und weitergehende sexuell/emotionale Ansprüche gibt es aktuell rechtlich in AT afaik auch nicht (mehr) ...

Die Ausgestaltung des Sexual-Lebens ist aus meiner Sicht komplett unabhängig von sozial/rechtlichen Rahmenkonstrukten.
 
Aber könnte die Ehe nicht, gegeben man versteht sie als unauflöslich, eine Sicherheit vermitteln, die vielen sehr gut tut, um sich sexuell öffnen zu können?
Könnte nicht nur, tut es auch.
Ich führe eine solche, sexuell geöffnete, Ehe.
Wobei die Öffnung nicht für den Ersatz dient, sondern als Erweiterung des Spektrums.
Ich stimme aber zu und betone es immer wieder: Eine Öffnung einer Beziehung funtkioniert nur dann, wenn die Basis stabil ist!
Eine Öffnung, weil es einen Mangel gibt, geht früher oder später schief.
 
Aber könnte die Ehe nicht, gegeben man versteht sie als unauflöslich, eine Sicherheit vermitteln, die vielen sehr gut tut, um sich sexuell öffnen zu können?
Könnte natürlich

Ich bin das Beispiel fürs Gegenteil.
Ich bin geschieden und in meiner jetzigen Beziehung (ohne Trauschein) mit meinem Partner viel offener. Ich lebe aus was ich in der Ehe niemals auszusprechen wagte.

Vielen liegts eher am Partner selbst ?! 😉
LG Tina
 
Also die "Definition" kommt von mir = Bär .... und weitergehende sexuell/emotionale Ansprüche gibt es aktuell rechtlich in AT afaik auch nicht (mehr) ...

Die Ausgestaltung des Sexual-Lebens ist aus meiner Sicht komplett unabhängig von sozial/rechtlichen Rahmenkonstrukten.
Verstehe Deinen Ansatz. Ich meinte, dass es nicht nur um amtliche Definitionen geht, sondern in der Realität die emotionale Seite der Ehe ebenfalls eine Rolle spielen kann
 
Die meisten stimmen dir hier zu, es mache keinen Unterschied bzw. es sei halt Sex wie stets in einer langen Partnerschaft, auch mit den von dir betonten Potentialen natürlich. Aber könnte die Ehe nicht, gegeben man versteht sie als unauflöslich, eine Sicherheit vermitteln, die vielen sehr gut tut, um sich sexuell öffnen zu können?
Aufgrund der aktuellen Scheidungszahlen eher nicht.
 
Könnte natürlich

Ich bin das Beispiel fürs Gegenteil.
Ich bin geschieden und in meiner jetzigen Beziehung (ohne Trauschein) mit meinem Partner viel offener. Ich lebe aus was ich in der Ehe niemals auszusprechen wagte.

Vielen liegts eher am Partner selbst ?! 😉
LG Tina
Oder Du hast einfach aus Deinen Erfahrungen gelernt und einen Partner gesucht, mit dem Offenheit möglich ist. Könnte dann wirklich eher am Partner liegen, als an der Institution Ehe.
 
Liebe Forumskollegen,

wir würden gerne in diesem Bereich mit euch über unsere sexuellen Erfahrungen in der Ehe plaudern. Für manche ist eine Heirat das Ende, für andere der Anfang ihres Sexlebens — eine herausfordernde Reise ist es auf jeden Fall.

Nachdem es in diesem Forum viele Singles, Unverheiratete und sicher auch Incels gibt, möchten wir gern ein paar Einblicke und Perspektiven geben in die sexuelle Lebensform "Ehe". Wir hoffen, dass wir interessante und ehrliche Fragen hier lesen können, und auch die Einblicke anderer Ehepaare sind uns mehr als willkommen. Und klar, gern lockern wir das Ganze durch ein paar Postings über unseren Sex auf, das gehört hier zum guten Ton.

Liebe Grüße!
Jonny & Titania
Wir sind seit 10 Jahren ein Paar und im vierten Ehejahr. Es gibt keinen Unterschied, weder auf emotionaler, noch auf sexueller Ebene.
Hätten wir nicht geheiratet, wäre es nach wie vor so, wie es jetzt ist.
Sex hatte schon vorher keinen unglaublich hohen Stellenwert und wir haben auch heute noch regelmäßig Sex.
Aber die Beziehung zeichnet sich durch ganz andere Dinge aus, der gemeinsame Sex ist ein nicht unwichtiger, aber nur ein ganz kleiner Teil davon.
 
Die Ausgestaltung des Sexual-Lebens ist aus meiner Sicht komplett unabhängig von sozial/rechtlichen Rahmenkonstrukten.
Da hast Du sicher recht.
Wobei sich in einem rechtlich gut abgesicherten Raum partnerschaftlich zu bewegen, kann durchaus für beide eine gewisse Sicherheit geben.
Dass Liebe ein partnerschaftliches Zusammenleben ermöglicht, ist mir nicht bekannt. Dafür braucht es weitere Eigenschaften und starke Verbindungen.

Liebe kommt, man kann etwas draus machen oder es besser lassen.
Es ist schwierig sie zu erhalten, wenn der dafür notwendige Raum und Rahmen nicht gegeben ist. (Ob der durch verbale Vereinbarungen oder rechtlich sicher gegossen ist, kann man ja frei wählen. In permanenter Unsicherheit vor sich herlieben ohne irgendwann einen Basis des Zusammenseins vereinbart zu haben, wär wohl jedem auf Dauer zu anstrengend und mühselig.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Emotionen haben Nichts mit Ehe-und Partnerschaftskonstrukten zu tun, sondern bestehen zwischen Menschen ....
Ein Mensch kann aber auch eine Emotion gegenüber Dingen oder Konsfrukten wie der Ehe haben. Ich würde nicht ausschließen, dass es (mehr oder weniger viele) Menschen gibt, für die es sehr wohl einen Unterschied macht ob man verheiratet ist oder nicht. Man beachte zum Beispiel auch religiöse Aspekte.
 
Ich meinte auch sexuell.....

Bleibt er immer der Mentor und sie die Novizin, die ihn mit Dessous verführen muss?
Erstmals noch Dank an all die vielen Poster hier, es sind lauter interessante Meinungen und wir würden vielem zustimmen und am liebsten eh auf alles eingehen...

Zu der direkteren Frage nach dem Sex in unserer Ehe aber noch: Die Dynamik ergibt sich bei uns sehr natürlich, weil Jonny ein sehr umfangreiches Sexleben hatte, bevor wir uns kennenlernten und heirateten. Titania ist recht zurückhaltend ihrer Weise nach, es ist also eher so, dass er sie verführt, und sie schätzt und genießt das sehr. Ein gewisser Erweckungsprozess ist es bei uns schon, aber das darf es auch sein und es muss ja nicht jeder "pornesk" funktionieren, sozusagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, hier ist das Thema tatsächlich beinahe sensationell. "Sex in der Ehe" scheint es ja kaum zu geben, wenn man den Beiträgen in anderen Threads glauben schenken darf.

Im Prinzip, das wurde hier auch schon geschrieben, ist eine Ehe auch nur eine Langzeitbeziehung. Allerdings gibt es einen massiven Unterschied: Eine Ehe lässt sich nur schwer aufheben, eine Langzeitbeziehung ohne Ehe ist in unter 30 Sekunden getrennt. "Leck mich, ich zieh aus!"

Vielleicht gibt die Ehe eine trügerische Sicherheit. Sie ist ein Vertrag, der (im Gegensatz zu Beziehungen) auf lebenslänglich abgeschlossen wird. Man ist an einander gebunden, kann sich drauf verlassen, dass das so bleiben wird. Man muss sich also nicht wirklich darum bemühen. Und das könnte auch ein Grund dafür sein, dass viele Ehen sexuell langweilig sind. Sex kann ein Abenteuer sein. Aber wer will schon jeden Tag ein Abenteuer erleben? Wenn man müde ist, dann kann man das leicht auf morgen verschieben, es läuft uns ja nichts davon. Und morgen wieder. Und irgendwann einmal gibt es kein Abenteuer mehr, allenfalls die nötige Pflichtübung, die ihm hilft, keine Kavalierschmerzen zu bekommen (diese Schmerzen könnten der Grund sein, weshalb mehr Männer häufiger auf regelmäßigem Sex zu bestehen scheinen, als Frauen). Und irgendwann einmal kommt man drauf, dass einfach nie mehr was läuft. "Du bist Schuld". Klar, denn jedes Mal, wenn ich will, willst du nicht. Dass ich nicht will, wenn du willst, fällt mir ja nicht auf.

Ich glaube, dass diese Gefahr bei "Illegalen", also nicht staatlich sanktionierten und geschützten Beziehungen etwas geringer ist, denn es gibt keinen Vertrag und keine Sicherheiten. Die Gefahr, den Partner zu verlieren, ist deutlich greifbarer.

Ich bin seit deutlich über 40 Jahren verheiratet, ich mag meine Frau sehr und ein Leben ohne sie kann ich mir nicht vorstellen.
 
Man beachte zum Beispiel auch religiöse Aspekte.
Oder auch den Wunsch die Entscheidung gemeinsam ins Leben zu gehen, mit einem Ritual im Kreise der Menschen, die einem lieb und teuer zu sein, zu feiern und zu erleben. Dazu gehört auch das Zusammenkommen beider Familien und Freundeskreise und ein möglicher Austausch in einem schönen Rahmen.

Dass man vor und mit einer Gemeinschaft, die getroffene Entscheidung füreinander besiegelt.
Wenn man in einer Glaubensgemeinschaft ist, gehört die natürlich ebenso zum Leben und ist wichtig, somit natürlich auch dabei. :D
 
Oder auch den Wunsch die Entscheidung gemeinsam ins Leben zu gehen, mit einem Ritual im Kreise der Menschen, die einem lieb und teuer zu sein, zu feiern und zu erleben. Dazu gehört auch das Zusammenkommen beider Familien und Freundeskreise und ein möglicher Austausch in einem schönen Rahmen.
Das kann man auch ohne Trauschein machen, dazu muss ich nicht heiraten.
Uns ging es natürlich eher um die rechtlichen Aspekte einer Ehe, sonst hätten wir uns die Action sparen können. Das wir gemeinsam durchs Leben gehen wollen war sowieso klar.
 
Ein Mensch kann aber auch eine Emotion gegenüber Dingen oder Konsfrukten wie der Ehe haben. Ich würde nicht ausschließen, dass es (mehr oder weniger viele) Menschen gibt, für die es sehr wohl einen Unterschied macht ob man verheiratet ist oder nicht. Man beachte zum Beispiel auch religiöse Aspekte.
Also ... religiöse Aspekte sind auch Konstrukte ... grundsätzlich ging es bei Ehe an sich immer um Besitz, Macht, Ansprüche, Erbschaftsfolgen, Absicherung etc. ... diese idealisierte romantische Aspekte sind eigentlich relativ Neu.

Diese Zielvorstellung "Ehe" als erstrebenswertes Ziel auch zur Änderung des Status ist extrinsisch denn intrinsisch motiviert.
 
Das kann man auch ohne Trauschein machen, dazu muss ich nicht heiraten.
oder mit.
Komplett egal, wie Leute ihr Leben gestalten.
Welche Versicherungen wer hat und was er für sich nötig hält, geht mich wirklich nichts an.
Da brauch ich weder pro noch contra sein, nur wissen wie ich/wir es halten wollen.
 
Ich halte von Schlagzeilen-Ausreißern eher weniger.
Die Ausnahme- und Randerscheinungen die zum Morgenkaffee vielleicht grad noch taugen, spielen für die Mehrheit der Menschen real absolut keine Rolle.
Zu Spannungen zwischen den Familien kommt es aber trotzdem immer wieder. Ich weiß, ich hab Dich absichtlich und vorsätzlich missverstanden. :lol:
 
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