Sex als Glückssprache

Ohne Sex aber wird früher oder später, jede Beziehung zerbrechen.
Ich persönlich kenne jedenfalls keine Platonischen Paare.
Also wäre Sex für das Glück in der Beziehungen schon relevant, wenn nicht sogar "lebenswichtig"

Habe ich auch nicht in Abrede gestellt.:lehrer:
Eine Beziehung die sich aber nur über Sex definiert, scheitert in den meisten Fällen noch eher,
Sex allein ist effektiv zu wenig, auch wenn es Spaß macht.
 
Und abends war Strom und Gas abgeschaltet.:rofl:
Um eine gute Ausrede sollte man nie verlegen sein.
Wir waren 6 Tage die Woche von etwa 8h bis etwa 19h ausser Haus. Wer bitte möchte dann noch Kochen? Abgesehen davon, kann man doch nicht bis am Abend warten um zu essen.
Ich selber kann und möchte nicht kochen deshalb mache ich es heute noch genau so, nur eben alleine. ;)
 
Glück ist der Zustand den man fühlt wenn Leid endet.

Das heißt erstmal muss man leiden um Glücklich zu sein. Leiden macht glücklich! Oder zumindest wenn man es schafft etwas das Unbehagen bereitet zu beenden... dann entsteht Behagen. Immer 2 Seiten der gleichen Münze.

Allerdings wird jedes Gegenmittel das man gegen Leid anwendet um Glück zu finden auch irgendwann selbst wieder zu Leiden und die Menge macht wie überall das Gift.
Wenn man hungrig ist und etwas isst fühlt sich das toll an. Wenn man aber statt 1-2 Stücken Torte die GANZE futtert... wird man mit Bauchkrämpfen ein paar unschöne Stunden haben.
Wenn man Wandern geht und sich danach zu einer Hütte setzt fühlt sich das toll an. Wenn man 8 Stunden jeden Tag vor dem PC sitzen muss sollte man Ausgleichsgymnastik betreiben, sonst....
Wenn man einsam ist und Gesellschaft vermisst wird man sich sehr darüber freuen mal irgendwo hin eingeladen zu werden. Wenn man dann aber eine klammernde Freundin findet die konstante Aufmerksamkeit und Anwesenheit verlangt...

Glück ist kompliziert und Vergänglich. Die Menge macht das Gift. Und den Wert von Leiden sollte man auch nicht unterschätzen. Ansonsten weiß man Glück irgendwann nicht mehr zu schätzen.

Ich denke, "glücklich sein" steht eher synonym "innere Ausgeglichenheit" oder "in sich ruhend". Dass dem eine Leiden voraugehen muss, sehe ich nicht. Dann wäre Glück lediglich das Gegenteil von Pech, oder wie du darstellst, die andere Seite derselben Münze, wobei beide Extreme sich ständig pendelartig einander bedingen würden.

Menschen, die diese Pendelbewegungen erleben, leiden eher an Formen der Bipolarität, ( z.B. manisch-depressive ) und sind gewiss nicht gerade glücklich damit.
 
ich denke mal (vorsichtig), dass du noch nicht vater geworden bist.
dieses glücksgefühl, ist keines welches das ende irgendeines leides kennzeichnet.
Da magst du Recht haben. Ich bin (leider?) noch nicht tatsächlich Vater geworden. Würde aber durchaus behaupten dass "keine Kinder haben" eine Form von Leiden ist die wir alle in unterschiedlichem Maße schon durch unseren biologisch, instinktiv eingeplanten Fortpflanzungstrieb fühlen (wie akkut... das ist eine andere Frage). Ich weiß aber zb dass ich immer kein großer Freund von dem Gedanken an Kinder war, sogar Abtreibungsbefürworter im Falle eines Falles. Als meine 1ste Ex dann aber einen positiven Schwangerschaftstest gemacht hat (kA was schief gegangen ist) muss ich ehrlich sagen dass diese Überzeugungen weg waren und plötzlich von Häuschen, Fußball mit dem/der Kleinen und Familienidylle geträumt habe. Also ich glaube dass dieser Wunsch, oder dieses Begehren doch in uns allen irgendwo verankert ist. Problem hat sich dann aber von selbst durch Fehlgeburt nach 2 Monaten gelöst und ich bin heute echt dankbar dafür. Durch ein Kind an DIE Frau gebunden zu sein wäre das letzte was ich heute wollte.
Warum sollte Religiosität nicht ein Fundament für ein irdisches Glück sein? Z.B.
:up::):liebe:Zumindest hilft ein gutes, stabiles spiritualistisch oder religiöses Grundkonstrukt oder ein Glaube EXTREM gut dabei mit Leid fertig zu werden wenn man lernt einen Sinn darin zu sehen... und das bringt fast JEDER Glaube bei!
Aber was ich ganz entschieden nicht sehe ist, dass Mensch vorher leiden muss oder sollte, um sich nachher glücklich zu fühlen. Das wahre Glück findest nur in dir selbst. Wenn du erkennst wozu und warum du einst entschieden hast hierher auf den Planeten zu kommen, dann bekommt das Leben einen Flow und es trifft dich kein Leid mehr. Selbst die schwierigsten Herausforderungen meisterst mit einer Leichtigkeit so selbstverständlich wie Kinder spielen können.

Die Challenge dabei ist, durch alle Blockaden, Projektionen, Anhaftungen, Prägungen, Gedankenmuster, Erziehungsmuster usw... durchzugehen ohne den Fokus zu verlieren.
:up::):liebe:Ich gebe dir absolut Recht. Trotzdem ist es so dass auch wenn man grob weiß wofür man hier ist und diesen Flow erlebt (womit ich gerade erste Erfahrungen mache) ich immer noch Hunger brauche um Sättigung zu erfahren. Einsamkeit um Gesellschaft zu genießen. Gesellschaft um Einsamkeit schätzen zu lernen... nur das ich seit ich mich in diesem "Flow" befinde oder langsam darin aufgehe, in fast jedem Zustand und Umstand etwas Positives finden kann. Das hängt dann auch damit zusammen zu verstehen dass es weder "Gut" noch "Schlecht" eigentlich gibt und das immer nur vom Betrachter oder Blickwinkel abhängt. Und wie du schreibst nur alte Anhaftungen, Prägungen, Gedankenmuster und der Glaube daran dass bestimmte Dinge "schlecht" oder "minderwertig" sind bremst diesen Umstand. Das beginnt bei Kartoffelböreks die ich früher gehasst habe und heute als Vegetarier liebe und geht bis hin dazu Single zu sein und auch darin die Vorteile zu sehen.
Ich denke, "glücklich sein" steht eher synonym "innere Ausgeglichenheit" oder "in sich ruhend". Dass dem eine Leiden voraugehen muss, sehe ich nicht. Dann wäre Glück lediglich das Gegenteil von Pech, oder wie du darstellst, die andere Seite derselben Münze, wobei beide Extreme sich ständig pendelartig einander bedingen würden.
Wie gesagt ich sehe das schon so. "Ausgeglichenheit" ist eben nur die Fähigkeit unter Leid nicht leiden zu müssen. "Schmerz ist unvermeidlich, Leiden aber freiwillig" sagen da die Lehren Buddhas dazu. Wenn man aber den Wert von Schmerz, Entbehren oder Wünschen versteht dann muss man darunter auch nicht mehr (so) leiden und erreicht diese "innere Ausgeglichenheit" die du beschreibst und zu dauerhafterem Glück führen kann. Wenn man es wirklich schafft sich auch über negative Seiten im Leben zu freuen wie zum Beispiel das Gefühl von Hunger und schon versteht wie viel besser das Abendessen erst schmecken wird wenn man zB einfach noch 2-3 Stunden durchhält... dann muss man auch unter diesem negativen Gefühl nicht leiden. Aber ich glaube auch ausgeglichene Menschen BRAUCHEN beide Seiten der Medaille... ansonsten wäre das lethargische Existenz und kein ausgeglichenes, oftmals glückliches Leben!
 
:up::):liebe:Ich gebe dir absolut Recht. Trotzdem ist es so dass auch wenn man grob weiß wofür man hier ist und diesen Flow erlebt (womit ich gerade erste Erfahrungen mache) ich immer noch Hunger brauche um Sättigung zu erfahren. Einsamkeit um Gesellschaft zu genießen. Gesellschaft um Einsamkeit schätzen zu lernen... nur das ich seit ich mich in diesem "Flow" befinde oder langsam darin aufgehe, in fast jedem Zustand und Umstand etwas Positives finden kann. Das hängt dann auch damit zusammen zu verstehen dass es weder "Gut" noch "Schlecht" eigentlich gibt und das immer nur vom Betrachter oder Blickwinkel abhängt. Und wie du schreibst nur alte Anhaftungen, Prägungen, Gedankenmuster und der Glaube daran dass bestimmte Dinge "schlecht" oder "minderwertig" sind bremst diesen Umstand. Das beginnt bei Kartoffelböreks die ich früher gehasst habe und heute als Vegetarier liebe und geht bis hin dazu Single zu sein und auch darin die Vorteile zu sehen.
Das soll ja auch sein, du sollst ja das Mensch sein genießen in all seinen Facetten und nicht in irgendeinem "spirituellen Eck" versauern. Gott ist einfach und das trifft es ganz genau. Das Leben - die Dualität - ist eine Illusion. Probiere es mal als Spiel zu sehen. Ein großer Brocken in unserem "System" sind die Bewertungen. Ständig haben wir gelernt bzw. sind wir geprägt worden, etwas irgendwie nach irgendwelchen Kriterien zu bewerten, in Schubladen abzulegen um so vermeintliche "Sicherheit" zu haben. Die Energien verändern sich massiv, es funktioniert nicht mehr so, wie es jahrelang funktioniert hat. Und genau jetzt habe ich erneut die Wahl zu entscheiden: Lasse ich Veränderungen zu und schau wohin mich diese führen, oder halte ich mit Widerstand Altes aufrecht, wo ich doch insgeheim schon lange weiß, dass es mir nicht mehr dienlich ist, ich aber zu feig bin, oder die Angst zu groß ist, etwas zu verändern. Passiert Letzteres fließt die Energie in den körperlichen Aspekt und Dinge manifestieren sich im Körper. Klar waren wir Jahrtausende gewohnt mit dem Körper zu spüren, doch auch diese Zeit beginnt sich aufzulösen und neue, andere Dinge wollen manifestiert werden.

Ich weiß nicht ob das kennst? Finde es großartig.

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Das Leben - die Dualität - ist eine Illusion. Probiere es mal als Spiel zu sehen. Ein großer Brocken in unserem "System" sind die Bewertungen. Ständig haben wir gelernt bzw. sind wir geprägt worden, etwas irgendwie nach irgendwelchen Kriterien zu bewerten, in Schubladen abzulegen um so vermeintliche "Sicherheit" zu haben.
:up:Gefällt mir sehr gut was du da schreibst! :respekt::herzen::verneigung:

Das Lied wäre meine Empfehlung zu dem Thema. Die ersten beiden Strophen drehen sich aber um den Erkenntnisprozess und erst in der 3ten folgt die positive Botschaft des Lieds. Die 2te könnte man vielleicht sogar als etwas "gotteslästerlich" auffassen. Wobei ich damit keinerlei Probleme habe persönlich muss ich zugeben... kann das GANZE Lied und den ganzen Prozess der beschrieben wird gut nachvollziehen.
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3te Strophe:

Shaban & Käptn Peng - Von Form zu Form lyrics

Doch heute bin nicht mehr acht
und ich sehe das Leben anders!
Gott sind wir selbst, Bewusstsein, das wandert
von Form zu Form, um zu wachsen und zu werden.
Und die Angst jeder Form ist das sogenannte Sterben,
doch Sterben ist Werden und Leiden ist Lernen
und die Scherben, die wir erben,
sind wir selbst aus dem Fernen,
um uns zu geben, was wir gegeben haben
in Worten und Gedanken und Gefühlen und in Taten.
Und werden werden wir, bis die Welt implodiert
und sich alles, was ist, wieder von vorne gebiert,
denn in uns ruht das unendliche Jetzt,
es durchdringt und gebiert und zersetzt
und vereint und verteilt und vernetzt so komplex,
dass es uns die Vorstellung zerfetzt.
Natur ist nichts weiter als Bewusstsein, das wächst.
Es sind wir, die wir werden im unendlichen Jetzt.
 
Wie gesagt ich sehe das schon so. "Ausgeglichenheit" ist eben nur die Fähigkeit unter Leid nicht leiden zu müssen. "Schmerz ist unvermeidlich, Leiden aber freiwillig" sagen da die Lehren Buddhas dazu.

Eben drum unterscheide ich auch zwischen Religiosität und Religionen, die Menschen solch einen Unfug lehren wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Keinesfalls. Im Alter wirds nur mit dem Können beschwerlicher, mit dem Wollen funktioniert es noch bestens. Bin 60 + aber meine erotischen Tagträume sind keineswegs weniger geworden, lediglich die früher damit einhergegangenen Erektionen haben stark nachgelassen.

Guter Sex ist wie das Salz in der Suppe des Lebens. Mit reicht das Sexualleben mit meiner Frau voll aus. Hab keine sexuellen Zwangsvorstellungen oder ausgefallene Wünsche, die ich unbedingt erlebt haben müsste.
Ein bisserl Flirten mit anderen Frauen gibt es ist natürlich schon - stärkt ein wenig das Selbstbewusstsein oder Selbstwertgefühl.

Du meinst, Appetit durchs Flirten auswärts holen, gegessen wird aber zu Hause:D
 
Ohne Sex aber wird früher oder später, jede Beziehung zerbrechen.
Ich persönlich kenne jedenfalls keine Platonischen Paare.
Also wäre Sex für das Glück in der Beziehungen schon relevant, wenn nicht sogar "lebenswichtig"

Sex gehört meines Erachtens auch zu einer Beziehung und ist sicherlich auch ein Faktor für Zufriedenheit und Glücklich sein im Leben. Nebst anderem natürlich.
 
Sex gehört meines Erachtens auch zu einer Beziehung und ist sicherlich auch ein Faktor für Zufriedenheit und Glücklich sein im Leben. Nebst anderem natürlich.

ich denke man kann sich einigen, dass zumindest im optimalfall jeder diese kombination haben möchte.
ob diese exklusiv ist, wage ich zu bezweifeln, ich glaube fest daran, dass auch ein stephen hawking irgendwo ein glückliches eheleben geführt hat ... auch wenn da, sex, wohl bestenfalls einen voyeuristischen charakter gehabt hat.
 
ich denke man kann sich einigen, dass zumindest im optimalfall jeder diese kombination haben möchte.
ob diese exklusiv ist, wage ich zu bezweifeln, ich glaube fest daran, dass auch ein stephen hawking irgendwo ein glückliches eheleben geführt hat ... auch wenn da, sex, wohl bestenfalls einen voyeuristischen charakter gehabt hat.

Im Voyeurismus hat er wohl sein Glück gefunden, da hast Du Recht.
Wichtig ist doch, das möglichst jeder und jede irgendwie durch den Oberbegriff Sex auch Zufrieden oder Glücklich wird. Das kann Sex, Voyer, Fetisch oder was auch immer sein.
 
Im Voyeurismus hat er wohl sein Glück gefunden, da hast Du Recht.
Wichtig ist doch, das möglichst jeder und jede irgendwie durch den Oberbegriff Sex auch Zufrieden oder Glücklich wird. Das kann Sex, Voyer, Fetisch oder was auch immer sein.

ja, oder halt eben auch selten der fall von gar kein sex.
allerdings werden diejenigen, die zu "ihrem glück" auf sex verzichten, schon wissen, wieso sie das so tun ;)
es wäre kein guter ratschlag für jemanden, der konfus ist, doch evtl. in anbetracht zu ziehen, dass man asexuell ist.
wenn jemand so "veranlagt" ist, wird derjenige es schon selbst merken ...
 
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