Schwängern eure Erfahrungen

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Ein Kind wirft so wie so ALLES durcheinander. Niemand kann sagen wie die Frau eine Schwangerschaft, die Geburt und die Mutterrolle körperlich und psychisch verkraftet und auch für den frischen Papa sind es so unheimlich viele Veränderungen. Von größtem Glücksgefühl über schlimmste Beziehungskrisen oder sogar Identitätskrisen kann da alles dabei sein. Man weiß es vorher nicht.

Aber einfacher wird das Leben und die Beziehung mit Kind sicher nicht :D und man kann vorher auch noch so lange zusammen gelebt haben, mit Kind werden die Karten wieder neu gemischt.
Wer will dann noch Kinder haben.. ? :shock::shock:
 
Viele offensichtlich schon noch......

gottseidank ;)
wenn man übrigens den status hat, bei dem evtl. beziehungskrisen bis hin zu identitätskrisen vorkommen können, bezweifel ich, dass kinder nicht zu kriegen, da grossartig was vermeiden wird ... dann ist in der beziehung bzw. in den 2 menschen schon längst der wurm drinnen ;)
 
gottseidank ;)
wenn man übrigens den status hat, bei dem evtl. beziehungskrisen bis hin zu identitätskrisen vorkommen können, bezweifel ich, dass kinder nicht zu kriegen, da grossartig was vermeiden wird ... dann ist in der beziehung bzw. in den 2 menschen schon längst der wurm drinnen ;)

Das kannst du vorher nie wissen. Hab zwei Paare im Freundeskreis, die viele Jahre zusammen gelebt haben und wir dachten alle, die wären für einander bestimmt. Alles super, alles glücklich bis die Kinder kamen. Aber dann gabs ganz schön zu kämpfen und ganz schön Chaos. Das KANN immer kommen, egal wie glücklich man vorher war. Ein Paar hat es wieder hin gebogen, eines leider nicht. Da steckt man nicht drin.

Bei uns hat das Kind auch alles durcheinander gebracht :D War sicher nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen :D aber wir haben die Probleme damals ganz gut gemeistert und die Beziehung hat keinen Knacks abbekommen. Aber ob ich mir das nochmal antun würde? Nein, aus jetziger Sicht def. nicht. Für mehr Kinder hätte ich die Nerven nicht. Bin ja nichtmal sicher ob sie für eines immer reichen :D:D
 
Das kannst du vorher nie wissen.

darum geht es mir ja nicht, ist mit schon klar, dass wir alle ned in die zukunft schauen können ;)

aber ich bezweifle halt, dass bei diesen paaren , ohne kind, irgendwas anders gelaufen wäre ... das kind wird nur die eh schon vorhandenen defizite der paare aufgezeigt, sie aber nicht verursacht, haben.
 
darum geht es mir ja nicht, ist mit schon klar, dass wir alle ned in die zukunft schauen können ;)

aber ich bezweifle halt, dass bei diesen paaren , ohne kind, irgendwas anders gelaufen wäre ... das kind wird nur die eh schon vorhandenen defizite der paare aufgezeigt, sie aber nicht verursacht, haben.

Da ich diese Paare beide sehr gut kenne, nein. Die hatten vorher keine Probleme. Das war def. das Kind/die Kinder.
 
Da ich diese Paare beide sehr gut kenne, nein. Die hatten vorher keine Probleme. Das war def. das Kind/die Kinder.

das ist für mich mehr, als nur definitionssache. wenn ein paar so supertoll funktioniert, aber eben so wie du sagst, nicht in der lage wäre, kinder gemeinsam zu haben (ausser jetzt natürlich gesundheitliche gründe etc), dann ist das in meinen augen kein paar, dass keine probleme hat, auch wenn mir als aussenstehender das ganze noch so gut geschmiert vorkommt.
ich behaupte ja nicht, dass das dem paar bewusst wäre ;)

aber irgendwie halte ich die idee von "haben keine probleme, können aber keine kinder kriegen, weil sonst die fetzen fliegen" für etwas paradox ... weil ich genau diesen umstand, als sogar relativ gewaltiges problem sehen würde ;)
 
das ist für mich mehr, als nur definitionssache. wenn ein paar so supertoll funktioniert, aber eben so wie du sagst, nicht in der lage wäre, kinder gemeinsam zu haben (ausser jetzt natürlich gesundheitliche gründe etc), dann ist das in meinen augen kein paar, dass keine probleme hat, auch wenn mir als aussenstehender das ganze noch so gut geschmiert vorkommt.
ich behaupte ja nicht, dass das dem paar bewusst wäre ;)

aber irgendwie halte ich die idee von "haben keine probleme, können aber keine kinder kriegen, weil sonst die fetzen fliegen" für etwas paradox ... weil ich genau diesen umstand, als sogar relativ gewaltiges problem sehen würde ;)

Wieso siehst du das als Problem? Bei dem Paar war es schlicht so, dass die Mutter große Bindungsprobleme zu dem Kind hatte bzw einfach nie in der Mutterrolle glücklich war. Dazu noch schreikind, na viel Spaß. Das sind Belastungen, die kann man sich gar nicht vorstellen. Klar dass da nicht alles Wonne bleibt.
Sobald das Kind mal eine Woche Oma Urlaub hatte, war wieder alles super zwischen den beiden. Aber auf Dauer halt nicht aushaltbar.
Und natürlich geht es da dann auch in die gesundhetiliche Schiene. Schlimme Schwangerschaft, Traumata, Psychische Belastungen, aber das ist eben alles möglich. Wenn sicher auch nicht der Regelfall.
 
Bei dem Paar war es schlicht so, dass die Mutter große Bindungsprobleme zu dem Kind hatte bzw einfach nie in der Mutterrolle glücklich war.

na, siehst ... das kind isses schon mal nicht :)

und wieso siehst du das nicht durchaus als bereits vorhandenes problem, wenn jemand (egal ob mann oder frau) scheinbar damit nicht zurecht kommt, zu dem eigenen kind die richtige bindung aufzubauen?
ich red' ja nicht von ganz gewöhnlichen gedanken a la "jössas, ich glaub das wird mir zuviel" ... das ist ganz normal, ich hab ein engel als tochter, und ertapp mich trotzdem regelmässig dabei, das zu denken (und auch dein "ich glaub eins reicht mir" kann ich nur zu gut nachvollziehen :D ).
aber irgendwie fühl ich mich bei dem gedanken, dem kind (bzw. dem kinderkriegen) die schuld dafür in die schuhe zu schieben, gewaltig mies ;)
und wenn man so ein psychisch verankertes bindungsproblem zu dem eigenen kind hat, sollte man, finde ich, echt nur ganz leise versuchen zu behaupten, kein problem zu haben (mit oder ohne kind) ... so wirklich "g'sund" ist das nämlich nicht, egal wie man's dreht und wendet ;)

edit: ich lass das jez mim offtopic aber wieder, sonst haut mir der petseit nochmal auf die finger ;)
pn's oder die möglichkeit auf nen eigenen thread gibts ja auch noch, wenn jemand wirklich will ;)
 
na, siehst ... das kind isses schon mal nicht :)

und wieso siehst du das nicht durchaus als bereits vorhandenes problem, wenn jemand (egal ob mann oder frau) scheinbar damit nicht zurecht kommt, zu dem eigenen kind die richtige bindung aufzubauen?
ich red' ja nicht von ganz gewöhnlichen gedanken a la "jössas, ich glaub das wird mir zuviel" ... das ist ganz normal, ich hab ein engel als tochter, und ertapp mich trotzdem regelmässig dabei, das zu denken (und auch dein "ich glaub eins reicht mir" kann ich nur zu gut nachvollziehen :D ).
aber irgendwie fühl ich mich bei dem gedanken, dem kind (bzw. dem kinderkriegen) die schuld dafür in die schuhe zu schieben, gewaltig mies ;)
und wenn man so ein psychisch verankertes bindungsproblem zu dem eigenen kind hat, sollte man, finde ich, echt nur ganz leise versuchen zu behaupten, kein problem zu haben (mit oder ohne kind) ... so wirklich "g'sund" ist das nämlich nicht, egal wie man's dreht und wendet ;)

Das kannst du doch vorher nicht wissen. Sie hatte sich irre auf das Kind gefreut und nicht im entferntesten gedacht, dass sie es nicht lieben würde. Damit rechnet doch keiner o_O. Also wenn etwas nicht absehbar ist, ist es für mich nicht von vornhinein vorhanden.
 
Zurück zur anfangsfrage .....
Wenn sie rollig sind .....nehma sie am besten auf :):lalala::liebe::up:
 
Das kannst du doch vorher nicht wissen. Sie hatte sich irre auf das Kind gefreut und nicht im entferntesten gedacht, dass sie es nicht lieben würde. Damit rechnet doch keiner o_O. Also wenn etwas nicht absehbar ist, ist es für mich nicht von vornhinein vorhanden.

Naja, den “Grund“ beim Kind zu suchen wird halt nix verbessern und ich weiß wie sehr man sich selbst unter Druck setzen kann, was das Thema Muttergefühle und Instinkte betrifft. Ich hab mir auch wahnsinnig schwer getan...war nicht nur unsicher, sondern das alles war so weit weg für mich...dann immer wieder dieses “hören Sie auf Ihr Gefühl“ und ich dachte mir nur “was - wegrennen soll ich?“ - ich hab mir dann Unterstützung gesucht um herauszufinden warum genau es mir so schwer fällt und ab dem Zeitpunkt, an dem ich diese enorme Verlustangst wirklich angenommen und mich mit dem Not-KS und der fehlenden positiven Geburtserfahrung abgefunden hatte, ging der Knopf auf.
Was ich damit sagen will - es ist nie zu spät um eine Bindung aufzubauen, sich dafür zu öffnen und gerade auf der Beziehungsebene können das sehr schöne “Wir - Familie“-Erfahrungen sein.
Ein Kind hat mMn nie Schuld daran, wenn eine Beziehung zerbricht.
 
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