Ich denke, da geht es nicht um das allererste Anschreiben, sondern um den Kontakt in der Beziehung.
Da denke ich wiederum: Da wäre es gut, Gleichberechtigung zu leben. Zumindest, was den Punkt des ersten Schritts bei der (Wieder-)Kontaktaufnahme betrifft.
Wenn es einmal läuft, dann kann der (aus meiner Sicht:
die) Dom sich eh recht nach Herzenslust austoben.
Im Ursprungspost ging es um die laufende Beziehung – da ist Verantwortung kein nettes Extra, sondern Pflicht. Wer nur als Möchtegern-Dom seinen Spaß haben will, ohne auf den anderen zu achten, denkt vielleicht, er spielt Macht – in Wahrheit spielt er aber nur mit Psychen und hinterlässt Chaos.
In diesem Bezug: Sicher richtig.
Man sollte wissen, wann es angebracht ist, Stärke zu demonstrieren. Dies etwa in der Weise zu tun, daß man sich bewußt lange nicht meldet (außer man hat eh keine Lust - dann sollte man das sagen), den Anderen in Ungewißheit lassen, das ist sicher nicht die Art von Dominanz, wie es sein soll.
Für mich wäre es das nicht.
Aber irgendwie, wenn man da unklug ist: Man sieht dann ja auch sehr oft, was herauskommt.
Unterschreibe ich so.
Meldet er sich nur einmal die Woche, gehe ich davon aus, dass er kein Interesse hat - zumindest nicht an unserer (vereinbarten) Form der D/s-Beziehung.
Wir schreiben beide wie wir gerade wollen / Zeit haben. Glaube wir haben auch praktisch jeden Tag Kontakt und wenn es nur ein, zwei Nachrichten sind.
Vielleicht hat Einer von beiden auch länger als eine Woche keine Zeit. Das muß gar nicht an Lustlosigkeit liegen. Sollte aber kein Problem darstellen, wenn man "sich hat".
Dafür sollte es dann, wenn man sich gerade "trifft", nicht bei nicht mehr als zwei Nachrichten bleiben. Wenn einmal Lust geweckt ist, da will man ja ein bißchen noch dranbleiben. Zwei Nachrichten sind oft erst der Start, danach wird es ja erst richtig interessant. Ich würde es für besser halten, gelegentlich einmal ein bißchen eine Pause zu machen, wenn es gerade angebracht erscheint, dafür dann in den Momenten des Kontakts länger und mit mehr Leidenschaft dranzubleiben. Nur so verstreut, aber das dauernd, da kommt vielleicht keine so starke Lust auf, und es dümpelt zu sehr nur so seicht dahin. Oder man hat dann ständig einen ungestillten Genußdrang, der sich womöglich dann durch den Alltag zieht und unkonzentriert macht.
Ist nur mein Gedanke.
